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Metallurgie / Eisenhüttenwesen | Bachelor

Worum geht es in der Studienrichtung Bergbau, Geotechnik und Markscheidewesen?

Als Metallurgie oder Eisenhüttenwesen bezeichnet man ein Verfahren zur Gewinnung und Nutzung von Metallen aus Erzen. Die notwendigen Erze können in unterirdischen Stollen aber auch mit Hilfe des Tagebaus gewonnen werden. Die Ursprünge dieses Verfahrens liegen bereits in der Kupfer- und Bronzezeit. Da die Erdbevölkerung immer weiter anwächst und die Industrialisierung immer weiter voranschreitet, gibt es weltweit eine steigende Nachfrage nach metallurgischen Produkten und nach Fachkräften, die in diesem Bereich gut ausgebildet sind. Auch die Forschung wurde in diesem Bereich immer intensiver, heute unterscheidet man etwa zwischen der Eisenmetallurgie und der Nichteisenmetallurgie. Die Metallurgie ist eng mit anderen Wissenschaften verbunden, etwa der Chemie oder dem Maschinen- und Anlagenbau.

Das Studium Metallurgie / Eisenhüttenwesen

Ziel dieser Studienrichtung ist es, den Studierenden alle notwendigen Grundlagen aus den Naturwissenschaften und den wichtigsten Methoden und Verfahren der Metallurgie beizubringen. Interdisziplinäres Denken ist ein wichtiger Aspekt dieses Studiums, das bedeutet, dass die Metallurgie Aspekte aus anderen Studienrichtungen, etwa der Chemie oder dem Maschinenbau, behandelt. Zu den Grundlagen der Ausbildung zählen die Fertigung von Produkten (Gießerei- und Umformtechnik) aber auch die Werkstoffkunde und die Wärmetechnik. Das Studium der Metallurgie ist sehr praxisorientiert, die Studierenden müssen die erarbeiteten Methoden auch in den Werkstätten und Labors umsetzen können. Dazu gehört etwa der Umgang mit Ofen- oder Analysegeräten. Ein wichtiger Aspekt des Studiums ist außerdem die Industrietechnik, hier lernen die Studierenden etwas über die Bereiche Marketing und Qualitätsmanagement.

Nach dem Studium (Bergbau, Geotechnik, Markscheidewesen)

Absolventen dieser Studienrichtung sind auf Grund der ständig steigenden Nachfrage nach metallurgischen Produkten sehr gefragt und können daher mit einem sehr hohen Einstiegsgehalt rechnen, manche Institute sprechen sogar von einer Jobgarantie. Viele Absolventen arbeiten später in verschiedenen Industrieunternehmen, wo sie an der Entwicklung und dem Bau von metallurgischen Produktionsanlagen beteiligt sind. Metallurgen sind auch bei Zulieferern sehr gefragt, etwa für die Automobilindustrie, den Maschinenbau oder den Hoch- und Tiefbaubereich. Einige Absolventen arbeiten in Ingenieurbüros oder gründen sogar ihr eigenes Unternehmen. Viele Absolventen der Metallurgie arbeiten nach dem Ende ihres Studiums an der Universität weiter oder sind in anderen Forschungseinrichtungen tätig.

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