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Bachelor of Arts

Bildung und Erziehung von Kindern

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Bachelor
Fachhochschule
6 Semester
berufsbegleitend

Das Bachelor-Studium

Pädagogen/-innen benötigen heute Fähigkeiten, junge Kinder in ihren Bildungsprozessen auf der Basis der Handlungsforschung zu fördern, ohne den kindlichen Bildungsprozessen vorzugreifen. Dies erfordert entsprechende Kompetenzen in unterschiedlichen Bildungsbereichen aber auch Bereichen, in denen eine hohe Selbstreflexivität und Berufsidentität, Kompetenzen zu selbstständigem erziehungswissenschaftlich und sozialwissenschaftlich fundiertem Denken und Arbeiten, wissenschaftlicher Problembehandlung, Kompetenzen des Arbeitens in sozialen Netzwerken (insbesondere denen der Kinder) und Kompetenzen im Umgang mit Heterogenität und sozialer Vielfalt gefragt sind.

Der Studiengang hat als grundlegende Zielstellung die persönliche und fachliche Weiterqualifizierung. Aufbauend auf die bereits vorhandenen Kompetenzen als Erzieherinnen und Erzieher sollen Sie in die Lage versetzt werden, den gestiegenen Anforderungen in der Arbeit mit jungen Kindern zu entsprechen.

Das Studium qualifiziert pädagogische Fachkräfte insbesondere

  • für Leitungstätigkeiten in Kindertageseinrichtungen sowie
  • für anleitende Tätigkeiten (Fachberatung, Praktikantenanleitung u.a.) in Kindertageseinrichtungen.

Der Bachelor-Studiengang „Bildung und Erziehung von Kindern“ richtet sich aber auch an Interessierte mit staatlich anerkanntem Abschluss in oben genannten Tätigkeitsbereichen, welche einen akademischen Abschluss erlangen wollen.

Einsatzgebiete

Der Bachelorstudiengang „Bildung und Erziehung von Kindern“ qualifiziert für alle Tätigkeitsfelder im Bereich Bildung und Erziehung von Kindern bis 10 Jahre. Einsatzfelder der Absolventinnen und Absolventen sind Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege und weitere Bereiche der Kinder- und Jugendhilfe, in denen Kinder und deren Familien im Mittelpunkt stehen.

Studienaufbau

Die im Bachelorstudiengang „Bildung und Erziehung von Kindern“ angestrebten Kompetenzziele lassen sich zu sieben inhaltlichen Schwerpunktkompetenzen zusammenfassen:

  • Erziehungswissenschaftliche und sozialwissenschaftliche Kompetenzen
  • Kompetenzen in der Gestaltung von Bildungsprozessen
  • Partnerschaftskompetenz und Lebensraum- bzw. Sozialraumbezug
  • Selbstreflexivität, Berufsidentität, Beziehungskompetenz
  • Kompetenz im Umgang mit Heterogenität und sozialer Vielfalt
  • Kompetenz zum selbständigen sozialwissenschaftlichen Arbeiten und Forschen
  • Leitungs- und Managementkompetenz

Die Schwerpunktkompetenzen bilden als Modulbereiche die inhaltlichen „Säulen“ und den strukturellen Rahmen des Studienganges. Das Studium wird in modularisierter Form angeboten. Für den Bachelorstudiengang „Bildung und Erziehung von Kindern“ werden verschiedene Lehrveranstaltungsformen angewendet. Neben der Präsenzlehre, die durch den Einsatz eines Lernmanagementsystems unterstützt wird (Blended Learning Phasen) kommen Phasen des Selbststudiums und Phasen des „Lernens am Arbeitsplatz“.

Die Präsenzzeiten der Veranstaltungen sind so konzipiert, dass sie berufsbegleitend wahrgenommen werden können: Es finden am Anfang und am Ende jedes Semesters jeweils eine Blockwoche von 6 Tagen statt (Montag bis Samstag) sowie 10 - 12 Wochenendveranstaltungen pro Semester (Freitag/Samstag).

Zugangsvoraussetzungen

  • deutsche Hochschulzugangsberechtigung
  • abgeschlossene Berufsausbildung als:
    • staatlich anerkannte/r Erzieher/-in,
    • staatlich anerkannte/r Heilpädagog/-in,
    • staatlich anerkannte/r Heilerziehungspfleger/-in,
    • Krippenerzieher/-in
    • Kindergärtner/-in,
    • Horterzieher/-in oder
      Unterstufenlehrer/-in mit der Befähigung zur Arbeit in Heimen und Horten
  • Ein Eignungsfeststellungsverfahren dient der Feststellung, ob die Bewerberinnen und Bewerber den für den berufsbegleitenden Vollzeitstudiengang B.A. „Bildung und Erziehung von Kindern“ besonderen fachspezifischen Anforderungen genügen.

Masterstudium

Um Studierenden nach dem Erwerb des Bachelors die Möglichkeit zur Weiterqualifizierung zu geben, wird ein konsekutiver Masterstudiengang Beratung und Intervention mit Vertiefung Beratung in kindheitspädagogischen Handlungsfeldern angeboten. Zudem verfügt die Fakultät über ein breites Spektrum an Weiterbildungsangeboten (Themen sind z.B. Gewaltprävention, Mediation, Sozialbetriebswirtschaft, Sozialpsychiatrie etc.).

Informationsmaterial

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Die Fachhochschule Erfurt wurde am 01.10.1991 gegründet. Heute ist sie eine etablierte, moderne und praxisorientierte Hochschule mit einem guten Ruf und einem modernen Leitbild. Vordere Plätze in nationalen Rankings (bspw. zur Einhaltung der Regelstudienzeit) die zahlreichen fruchtbaren Kontakte zur Wirtschaft, die intensive Vernetzung in Stadt und Region sowie eine wachsende internationale Ausstrahlung unterstreichen dies. Besonders hervorzuheben ist die sehr gute Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten regionalen und kommunalen Unternehmen, Institutionen sowie Einrichtungen.

Alle ProfessorInnen und Beschäftigten der Fachhochschule Erfurt arbeiten engagiert daran, den guten Ruf weiter auszubauen. Bereits jetzt kommt eine große Anzahl der Studierenden von außerhalb Thüringens. Mit der Etablierung neuer und innovativer sowie der flexiblen Fortentwicklung traditioneller Studiengänge reagiert die Hochschule auf die immer schneller wechselnden Erfordernisse an eine moderne, praxisorientierte und zeitgemäße Ausbildung der Studierenden. So ist die Fachhochschule Erfurt gleichzeitig eine Hochschule mit Tradition und mit Zukunft.

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