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Master of Arts

Film

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Master
Hochschule
4 Semester
Vollzeit

Das Master-Studium

Der neu konzipierte Masterstudiengang Film basiert auf der Zusammenarbeit zwischen Studierenden aus diversen Disziplinen, die an einem Umdenken des Mediums Film in Korrelation zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen arbeiten und neue narrative Formen erforschen.

Ausgangspunkt dafür ist die Idee, dass kollektive Erfahrung durch praktisches Ausprobieren sowohl den Lernprozess als auch den Produktionsprozess bereichert, dessen Ergebnis mehr ist als die Summe seiner Teile. Ko-kreatives Arbeiten kann eine Energie freisetzen, die das Potenzial des einzelnen künstlerischen Inputs verstärkt, sogar vervielfacht. Hier setzt der neue Studiengang an und bietet Filmemacher*innen die Möglichkeit, ihre bislang individuell erworbenen fachspezifischen Kompetenzen um ein ganzheitliches, wie substantielles Verständnis von Film zu erweitern.

Gesellschaftliche Relevanz
Darüber hinaus steht die Frage im Mittelpunkt, warum und für wen ein Film „geschaffen“ wird. In einem sich ständig ändernden gesellschaftspolitischen Klima ist es wichtig, Fragen der Repräsentation zu berücksichtigen, da diese untrennbar mit Fragen der darstellenden Ästhetik verbunden sind. Welche Erzählungen werden zentriert, marginalisiert oder gelöscht, und warum? Wie erweitern beispielsweise kritische Fragen der Vielfalt die ästhetischen Empfindlichkeiten aber auch Möglichkeiten? Wie schon Jean-Luc Godard treffend zusammenfasste:  “Es geht nicht darum, politische Filme zu machen, sondern Filme politisch zu machen.“  

Erforschung und Entwicklung der eigenen visuellen Sprache
Ein weiterer Aspekt des Studiums liegt in der Erforschung der grammatikalischen Zeichen der visuellen Semantik bewegter Bilder und deren narrativen Struktur. Dies beinhaltet Fragen zur erzählenden Form, kompositionelle Fragen – die Erfordernisse unserer Zeit entscheiden oft die Frage des ‚Rhythmus‘ einer bestimmten Szene. Dies soll den Studierenden ermöglichen zu analysieren, wie unterschiedliche Techniken eine charakteristische Ästhetik erzeugen – und ihnen dabei helfen, einen Weg zu ihrer eigenen Filmsprache zu finden.

Zielgruppe

Der deutschsprachige Studiengang richtet sich an junge Filmemacher*innen aus audiovisuellen kreativen Bereichen (wie Regie, Produktion, Kamera, Editing, Sounddesign, Drehbuch, Szenenbild) mit einem ausgeprägten Teamgeist, Interesse an ko-kreativen Arbeitsmethoden, künstlerischer Forschung und gesellschaftlich relevanten Themen. Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Masterstudiengang ist mindestens ein Jahr einschlägige Berufserfahrung.

Studienplan und Studienschwerpunkte

Auf dem Weg zu einem umfangreichen Abschlussprojekt werden die Studierenden gemeinsam im Team aktuelle und gesellschaftlich relevante Stoffe identifizieren und handwerklich analysieren. Sie werden die eingesetzten ästhetischen Stilmittel zu interpretieren lernen, ko-kreative Formen der Stoffentwicklung erproben, neue Gestaltungswege erforschen und sich in praktischen Schauspiel-Workshops ausprobieren – ggf. auch abseits von klassischen Rollenverteilungen.

Studierende und Lehrende werden die Medienlandschaft und deren Förderungsmodelle in Europa kritisch untersuchen und neue Formen der Produktionsmöglichkeit denken (Green Producing, No-Budget-Systeme, etc.). Die Studierenden werden mit verschiedenen Formaten experimentieren, die ihre Sinne erweitern, unabhängig davon, ob sie zusätzliche Perspektiven über die tatsächliche Welt liefern, die Realität mit dokumentarischen Formen interpretieren oder völlig unwirkliche, fiktionale Erzählungen erstellen.

1. Semester

  • Fachpraxis 1: Erarbeitung und Einordnung künstlerischer Fragestellungen
  • Methodik 1: Design Thinking, Ko-Kreation
  • Projekt 1: Ideenfindung

2. Semester

  • Fachpraxis 2: Visualisierung, Kooperation
  • Methodik 2: Systemisches Denken, Kooperative Projektentwicklung
  • Projekt 2: Pre-visualisierung

3. Semester

  • Fachpraxis 3: Künstlerische Forschung und Analyse
  • Methodik 3: Audience Design, Gesellschaftliche Verantwortung
  • Projekt 3: Umsetzung / Produktion

4. Semester

  • Masterarbeit: Projekt-Finalisierung, Präsentation & Reflexion

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Die Zulassung erfolgt in einem zweistufigen Verfahren, das mit der Einreichung einer schriftlichen Bewerbung beginnt (erste Runde), gefolgt von einer Aufnahmeprüfung, wenn möglich vor Ort für vorausgewählte Bewerber*innen (zweite Runde).

Zulassungsvoraussetzungen:

  • Akademische Voraussetzungen

    Für die Zulassung zum Master-Studium ist ein Bachelor-Abschluss (oder ein gleichwertiger Abschluss) von mindestens 180 ECTS-Leistungspunkten oder ein höherer Abschluss (z.B. ein deutscher Magister- oder Diplomabschluss) einer anerkannten Hochschule erforderlich.

    In begründeten Ausnahmefällen können Bewerber*innen mit außergewöhnlichem künstlerischem Talent, denen eine oder mehrere dieser formalen Voraussetzungen fehlen, die Teilnahme an diesem Programm als Weiterbildungsteilnehmer*innen beantragen.

  • Berufserfahrung
    Bewerber*innen müssen über eine mindestens einjährige Berufserfahrung im Film- bzw. Medienbereich verfügen.
  • Sprachkenntnisse
    Sehr gute Deutsch- und gute Englischkenntnisse sind erforderlich: Von Bewerber*innen, die ihre Hochschulzugangsberechtigung nicht an einer deutschsprachigen Einrichtung erworben haben, ist ein Nachweis sehr guter Deutschkenntnisse auf dem Niveau der „Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang“ (Niveau: DSH-2) erforderlich; die DSH-2-Prüfung kann alternativ durch gleichwertige Zertifikate oder Nachweise ersetzt werden.

Der Masterstudiengang Film nimmt alle zwei Jahre zum Wintersemester neue Studierende auf.

Gebühren

EU-Bürger*innen:

  • Studiengebühr pro Semester: 2.750 Euro (einschließlich Studienfonds)
  • Optional Semesterbeitrag TH Köln: ca. 285,40 Euro (einschließlich VRS-Semesterticket)
  • Einmalige Einschreibegebühr: 400 Euro

Nicht-EU-Bürger*innen:

  • Studiengebühr pro Semester: 3.750 Euro (einschließlich Studienfonds)
  • Semesterbeitrag TH Köln: ca. 285,40 Euro (einschließlich VRS-Semesterticket)
  • Einmalige Einschreibegebühr: 400 Euro

Informationsmaterial

Hier können Sie kostenloses Informations­material zu diesem Studiengang direkt vom Bildungsanbieter Internationale Filmschule Köln (ifs) anfordern. Die angegebenen Daten werden ausschließlich an diesen Bildungsanbieter übermittelt und selbstverständlich nicht an Dritte weiter gegeben.

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Anbieter

Die ifs internationale filmschule köln ist eine künstlerisch-wissenschaftlich ausgerichtete Aus- und Weiterbildungsinstitution für Medienschaffende. Auf Initiative der Landesregierung NRW und der Film- und Medienstiftung NRW wurde sie 2000 als gemeinnützige GmbH gegründet, deren alleinige Gesellschafterin die Film- und Medienstiftung NRW ist. Ihr Ruf, eine der besten Filmschulen in Deutschland zu sein, basiert insbesondere auf der intensiven Betreuung der Studierenden, der hervorragenden Lehre und Projektarbeit und nicht zuletzt auf zahlreichen Auszeichnungen, zu denen auch ein »Studenten-Oscar« zählt.

Das Programmprofil der ifs umfasst den Bachelorstudiengang Film mit den Studienschwerpunkten Drehbuch, Regie, Kreativ Produzieren, Kamera, Editing Bild & Ton, VFX & Animation und Szenenbild sowie die internationalen Masterstudiengänge Serial Storytelling, Digital Narratives, 3D Animation for Film & Games sowie – ab 2021 – Entertainment Producing und Film. Die Studiengänge werden in Kooperation mit der TH Köln angeboten. Darüber hinaus gibt es umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten für professionelle Filmschaffende, von Schauspiel bis zur Masterclass Non-Fiction.

Kontakt

Internationale Filmschule Köln (ifs)

Schanzenstraße 28
51063 Köln
Deutschland

E-Mail: info@filmschule.de
Tel.: +49 (0) 221 920188-0