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Master of Science

Politische Bildung

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Master
Universität
4 Semester
berufsbegleitend

Das Master-Studium

Schwerpunkt: Radikalismus, Extremismus, Prävention

Der Universitätslehrgang Politische Bildung wendet sich an LehrerInnen sowie im Schul-, Jugendarbeits- und Erwachsenenbildungsbereich tätige Personen. Genauso angesprochen sind InteressentInnen, die in den Bereichen Politik, öffentlicher Verwaltung, Medien, Kultur und Soziales mit Aufgaben der politischen Bildungsarbeit bzw. der politischen Aus- und Weiterbildung befasst sind.

Neben Grundlagen und Rahmenbedingungen der Politischen Bildung und den Pflichtfächern zu Medien, Partizipation, Wirtschaft, EU-ropa, Kultur, Politisches Alltagsverständnis, steht als Schwerpunktthema Radikalisierung - Extremismus - Prävention im Mittelpunkt.

Das Lernziel ist eine hochwertige Zusatzqualifikation, um gesellschaftliche Entwicklungen, Problemstellungen und Kommunikationsprozesse im europäischen und gesellschaftspolitischen Zusammenhang zu verstehen und mit eigener Forschungskompetenz zu analysieren.

 

 

Zielgruppe

MultiplikatorInnen im Aus- und Weiterbildungsbereich, sowie Personen die in ihrem beruflichen Umfeld Funktionen der politischen Bildung erfüllen (Arbeit in Bildungseinrichtungen, soziale bzw. sozialpolitische Aufgabengebiete)

Studienplan und Studienschwerpunkte

MODULE

  • Grundlagen der Politischen Bildung
  • Politische Bildung und EU-ropa, Exkursion Brüssel
  • Radikalisierung: Prävention uund Politische Bildung
  • Migration und Integration
  • Junge Menschen und Demokratie
  • Politische Bildung und Partizipation in der Politik
  • Sozialpolitik und Migration als Politikfeld im lokalen, regionalen, nationalen und internationalen Zusammenhang
  • Teilöffentlichkeiten und gesellschaftliche Gruppenbeziehungen (Generationsdialog, Religion, Familie und Geschllechterbeziehungen usw.)
  • Rechtliche Rahmenbedingungen für Politik, Medien und Bildung
  • Politische Bildung als kulturelles Phänomen
  • Politik und Medieninszenierung
  • Politik, Wirtschaftsentwicklung und Arbeitsbeziehungen

 

STUDIENINHALTE

Methoden - und Forschungskompetenz

  • Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
  • Qualitative und quantitative Analysenmethoden
  • Forschungskompetenz
  • Wissensvermittlung
  • Öffentliche und veröffentlichte Meinung
  • Politische Bildung als organisierter Dialog

Politische Bildung und Praxisfelder

  • Politik und Medien
  • Politik und Wirtschaft
  • Politik und EU-ropa
  • Politik und Gesellschaft (Soziales)
  • Politik und Partizipation
  • Politik und Kultur
  • Politik und Recht

Schwerpunkt: Radikalismus, Extremismus, Prävention

  • Grundlagen. Welche Ideologien stehen hinter radikalen Strömungen und welche politische Bedeutung haben diese?
    Wie entstehenExtremismen? Wie kann man ihnen präventiv begegnen?
  • Ethik. Sozialer und intellektueller "Bankrott" durch Scheinwelten, Konsum und Medieninszenierung?
  • Politik und Medien. Kommunikation als "Lügenpresse" und Hasspostings?
  • Jugend(sub)kulturen und Demokratie. Wo, wann und wie muss Politische Bildung ansetzen?
  • Radikalisierung ist (k)ein Migrationsphänomen? Gesellschaftliche und sozialpolitische Analyse.

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Zulassungsvoraussetzungen

  • Zulassung als AkademikerInnen aller Studienrichtungen (abgeschlossenes Bachelor-, Master-, Magister- oder Diplomstudium)
  • Zulassung aufgrund gleichzuhaltender Qualifikation bei Vorliegen der Universitätsreife (Studienberechtigung) und mindestens vier Jahre einschlägig qualifizierte Berufserfahrung in adäquater Position.

Nach positiver Beurteilung durch die Lehrgangsleitung und/oder Genehmigung des Rektorats im Zuge des Bewerbungsverfahrens.

Start: März 2021
Abschluss: Master of Science (MSc)
Dauer: 4 Semester berufsbegleitend
ECTS-Punkte: 90 ECTS
Teilnahmegebühr: EUR 9.800,-

 

Plattform Politische Kommunikation

Politische Kommunikation umfasst politische Information, politische Partizipation und politische Kommunikation im engeren Sinne als Kampagnenarbeit. Die Schwerpunkte der Plattform beinhalten dementsprechend Lehre, Forschung und Beratung in folgenden Bereichen:

  • Die Politische Bildung und Politikvermittlung in der Informationsgesellschaft unter besonderer Berücksichtigung des Verhältnisses von Politik und Medien und des Einsatzes neuer Informations- und Kommunikationstechnologien
  • Wahlen und andere Formen politischer Beteiligung als zentrales Element der Demokratie sowie
  • die Vertretung öffentlicher Anliegen der Politik jenseits von Parteiinteressen

Unser Ziel ist eine interdisziplinäre Verknüpfung von Fachwissen und sozialer Kompetenz, um politische Prozesse und Zusammenhänge transparent und demokratisch beeinflussbar zu machen.

netPOL

netPOL - Internationales und Interuniversitäres Netzwerk Politische Kommunikation: Der Lehrgang ist Teil des universitären Ausbildungsangebots des Netzwerks. Das internationale und interuniversitäre Netzwerk Politische Kommunikation netPOL wurde 2010/11 als Zusammenarbeit der Donau-Universität Krems mit der Karl-Franzens-Universität Graz und Universitäten aus Deutschland, Ungarn und Rumänien sowie externen Netzwerkpartnern aus dem tertiären Bildungssektor konzipiert. Erklärtes Ziel von netPOL ist es, durch die Zusammenarbeit zwischen den Partnern und Partneruniversitäten den Lehr- und Forschungsbereich der Politischen Bildung und Kommunikation zu stärken, auszubauen und in den Fokus eines breiteren und EU-ropäischen Interessentenkreises zu rücken.

Informationsmaterial

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Die Donau-Universität Krems ist die Universität für Weiterbildung. Als einzige öffentliche Universität für Weiterbildung im deutschsprachigen Raum konzentriert sie sich mit ihrem Studienangebot speziell auf die Bedürfnisse von Berufstätigen und bietet Master-Studiengänge und Kurzprogramme in fünf Studienbereichen an. Mit rund 9.000 Studierenden und 20.000 AbsolventInnen aus 93 Ländern ist sie eine der führenden Anbieter von Weiterbildungsstudien in Europa. Die Donau-Universität Krems verbindet 20 Jahre Erfahrung in postgradualer Bildung mit Innovation und höchsten Qualitätsstandards in Forschung und Lehre und führt das Qualitätssiegel der AQ-Austria.

Die Donau-Universität Krems zählt zu den europäischen Pionieren auf dem Gebiet der universitären Weiterbildung und zu den Spezialisten für lebensbegleitendes Lernen. In Lehre und Forschung widmet sie sich den gesellschaftlichen, organisatorischen und technischen Herausforderungen der Zeit und entwickelt laufend innovative Studienangebote. Dabei setzt die Weiterbildungsuniversität gezielt auf neue interdisziplinäre Querverbindungen und zukunftsträchtige Spezialgebiete: So kombiniert sie in den Studiengängen Medizin mit Management, Pädagogik mit Neuen Medien oder Recht mit Sozialwissenschaft. Höchste Qualitätsstandards, die Verbindung von Wissenschaftlichkeit mit Praxisorientierung und der Einsatz innovativer Lehr- und Lernmethoden zeichnen alle Studienangebote aus.

Die Donau-Universität Krems widmet sich in erster Linie der translationalen Forschung in den Bereichen Gesundheit und Medizin, Bildungsforschung und Lifelong Learning, Europäische Integration, Migration und Wirtschaft sowie Kunst, Kultur und Architektur. Wissenschaftliche Erkenntnisse bilden die Basis für die praxisbezogene Lehre der Universität für Weiterbildung. Zudem ermöglicht die Forschungsarbeit intensive Kooperationen mit Unternehmen und anderen öffentlichen Institutionen. Die drei Fakultäten der Universität arbeiten in der Forschung über ihre Fachgrenzen hinweg zusammen.

Kontakt

Donau-Universität Krems
Department für Wissens- und Kommunikationsmanagement
Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30
3500 Krems
Österreich

E-Mail: polbil.course@donau-uni.ac.at
Tel.: +43 2732 893-2708