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Abfallwirtschaft | Bachelor

Worum geht es in der Studienrichtung Umweltschutz, Ökologie und Entsorgung?

Als Umweltschutz bezeichnet man alle Maßnahmen, die dem Schutz der Umwelt sowie der Erhaltung des natürlichen Lebensraumes dienen. Der Umweltschutz beschäftigt sich mit allen Bereichen der Umwelt: Wasser, Luft und Boden. Auch der Klimaschutz ist ein wichtiger Aspekt. Dabei geht es vor allem darum, Methoden zu erforschen, mit deren Hilfe man die globale Erwärmung verlangsamen kann. In diesem Zusammenhang ist auch der Schutz der Wälder von Bedeutung, da diese Kohlendioxid aufnehmen, dabei handelt es sich um den Hauptverursacher der globalen Erwärmung. Die Erhaltung der natürlichen Ressourcen ist heute ein sehr wichtiges Thema - es gibt kaum Bereiche bei denen das Thema Umweltschutz keine Rolle spielt. Außerdem ist Umweltschutz ein globales Thema, das alle Menschen auf der Welt betrifft.

Das Studium Abfallwirtschaft

Die Abfallwirtschaft ist ein Teilbereich des Umweltschutzes und beschäftigt sich mit der Vermeidung und Beseitigung von Abfällen. Es handelt sich dabei nicht nur um Haushaltsabfälle, sondern auch um Abfälle der Industrie. Die Abfallwirtschaft beschäftigt sich zunächst mit den rechtlichen Bestimmungen zur Abfallentsorgung. In den verschiedenen Ländern und Gemeinden ist die Entsorgung von Abfall unterschiedlich geregelt, ein Ingenieur dieser Fachrichtung muss daher über alle notwendigen Gesetze und Verordnungen Bescheid wissen. Auch die meisten Hochschulen legen beim Studium der Abfallwirtschaft viel Wert auf den Rechtsbereich. Die Abfallwirtschaft beschäftigt sich aber auch mit der Vermeidung von Abfall und mit der korrekten Lagerung und Entsorgung.

Nach dem Studium (Umweltschutz, Ökologie, Entsorgung)

Umweltschutzingenieure sind in sehr vielen verschiedenen Bereichen tätig, ein einheitliches Berufsbild gibt es also nicht. Viele Absolventen dieser Fachrichtung sind später in der Energiewirtschaft oder der chemischen Industrie tätig. Auch die Papier- und Baustoffindustrie sowie die Abfallwirtschaft sind ein beliebter Arbeitgeber für Umweltschutzingenieure. Meistens beraten sie Firmen bei Fragen zum Thema Umweltschutz, auf der anderen Seite arbeiten sie auch aktiv an Verfahren, die eine umweltschonendere Produktion ermöglichen. Viele Ingenieure dieser Fachrichtung sind nach ihrem Studium im öffentlichen Dienst tätig, wo sie zum Beispiel kontrollieren, ob Anlagen ihre Umweltauflagen auch wirklich einhalten. Einige Absolventen entscheiden sich zudem für eine Karriere in der Forschung.

Persönlichkeitsorientierung für diese Studienrichtung

Jedes Studium stellt spezielle Anforderung an die Studierenden. Für das Abfallwirtschaft-Studium (Berufsfeld gemäß RIASEC-Modell) sind unten stehende grundlegende Persönlichkeitsorientierungen von Bedeutung. Mit Studienwahltest & StudienwahlBOX kannst du überprüfen, ob dieses Studium zu dir passt.

Sehr wichtig


Realistische Orientierung
Personen dieses Typs sind praktisch und technisch veranlagt. Sie bevorzugen Tätigkeiten, in denen körperliche Kraft, Geschicklichkeit sowie Koordination eine Rolle spielen. Dazu zählt der Umgang mit Maschinen und Werkzeugen, aber auch mit Tieren, wie etwa im landwirtschaftlichen Bereich. Sie mögen konkrete Aufgaben, bei denen nachweisbare Ergebnisse erzielt werden können. Auf der anderen Seite gehen sie sozialen Herausforderungen eher aus dem Weg und versuchen die Zusammenarbeit mit Menschen mit anderen Ansichten so gut wie möglich zu vermeiden. Realistische Personen sind in ihrer Wertehaltung traditionell orientiert und schätzen daher handfeste und konkrete persönliche Eigenschaften.

Wichtig


Konventionelle Orientierung
Ein strukturierter, ordnender Umgang mit Daten jeglicher Art gefällt Menschen mit konventioneller Orientierung am Besten. Sie bevorzugen Tätigkeiten, wie Zuordnen, Aufzeichnen, Vervielfältigen oder Archivieren. Künstlerische, nicht klar strukturierte oder offene Aufgaben hingegen lehnen sie ab. Sie verfügen daher meist über rechnerische oder geschäftliche Kompetenzen. Beruflich und Privat sind diese Menschen traditionell orientiert und sind einem hohen ökonomischen und sozialen Status nicht abgeneigt.


Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell)
Personen dieses Typs versuchen Probleme erforschend und auf intellektueller Ebene zu lösen. Analytisch und methodisch exakt vorgehend, ist ihnen dabei wichtig, dass sie die jeweiligen Zusammenhänge verstehen. Soziale Kontakte sind ihnen nicht allzu wichtig. Die Suche nach schwierigen  Fragestellungen bedeutet ihnen mehr, als Führungsaufgaben zu übernehmen. Auch mögen sie keine Tätigkeiten, die sich wiederholen. Menschen mit dieser Orientierung sind unkonventionell orientiert und bevorzugen Persönlichkeitsmerkmale, die logisch, intellektuell und ehrgeizig ausgerichtet sind.