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Das Studium Linguistik | Bachelor

Aufbau und Inhalt des Bachelor-Studiums Linguistik

Die Linguistik ist eine andere Bezeichnung für die Sprachwissenschaft, die Inhalte des Studiums sind daher identisch. Die Studienangebote zur Linguistik sind zum Teil sehr unterschiedlich. An einigen Hochschulen ist sie ein Teilgebiet von philologischen Studienrichtungen wie Anglistik oder Romanistik. Einige Hochschulen bieten dagegen ein eigenes Studienfach zum Thema Linguistik an. Zu Beginn des Studiums stehen die Grundlagen aus der Sprachwissenschaft auf dem Studienplan, dabei werden Fächer wie Rhetorik, Semantik und Pragmatik behandelt. Anschließend geht es um Themenbereiche wie Sprachsystem und Sprachvergleich, angewandte Linguistik sowie Phonetik. Viele Hochschulen bieten zudem die Möglichkeit, verschiedene Fremdsprachen zu erlernen, an manchen Universitäten können zudem Fächer aus den Bereichen Geschichte und Wirtschaft belegt werden. Außerdem stehen häufig Exkursionen auf dem Studienplan.

Berufsaussichten nach dem Bachelor-Studium Linguistik

Die meisten Absolventen der Sprachwissenschaft ergreifen einen pädagogischen Beruf. Meist sind sie als Lehrer in Gymnasien, Volkshochschulen oder anderen pädagogischen Einrichtungen tätig. Einige absolvieren eine Zusatzausbildung und arbeiten als Dolmetscher. Beliebte Tätigkeitsbereiche sind zudem Archive oder Bibliotheken. Viele Sprachwissenschaftler arbeiten auch im Verlagswesen, wo sie oft als Lektor angestellt sind. Manche Absolventen spezialisieren sich auf den medizinischen Bereich und arbeiten in Kliniken oder Rehabilitationszentren, wo sie Patienten mit speziellen Therapiemethoden behandeln. Einige Absolventen dieser Fachrichtung entscheiden sich auch für eine Karriere im Forschungsbereich und bleiben auch nach ihrem Studium an der Universität. Manche Sprachwissenschaftler arbeiten für internationale Organisationen, wo sie unter anderem für den Bereich Entwicklungshilfe zuständig sind.

Ist das Bachelor-Studium Linguistik das Richtige für mich?

Jedes Studium stellt spezielle Anforderung an die Studierenden. Für das Linguistik- Studium (Berufsfeld gemäß RIASEC-Modell) sind Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell), Soziale Orientierung und Konventionelle Orientierung von Bedeutung. Mit Studienwahltest & StudienwahlBOX kannst du überprüfen, ob dieses Studium zu dir passt.

Als besonders wichtig gilt dabei die Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell). Personen dieses Typs versuchen Probleme erforschend und auf intellektueller Ebene zu lösen. Analytisch und methodisch exakt vorgehend, ist ihnen dabei wichtig, dass sie die jeweiligen Zusammenhänge verstehen. Soziale Kontakte sind ihnen nicht allzu wichtig. Die Suche nach schwierigen  Fragestellungen bedeutet ihnen mehr, als Führungsaufgaben zu übernehmen. Auch mögen sie keine Tätigkeiten, die sich wiederholen. Menschen mit dieser Orientierung sind unkonventionell orientiert und bevorzugen Persönlichkeitsmerkmale, die logisch, intellektuell und ehrgeizig ausgerichtet sind.

Ebenso wichtig ist die Soziale Orientierung. Eine hohe soziale Verantwortung und der Drang nach Beachtung und sozialem Austausch zeichnen Menschen mit dieser Orientierung aus. Die Bewältigung von Aufgaben und Problemstellungen geschieht bei ihnen eher emotional und durch soziale Aktivität als rational oder intellektuell. Die Beschäftigung mit technischen oder wissenschaftlichen Belangen ist ihnen zuwider - was sich unter anderem in der der tendenziellen Abneigung gegenüber der Benutzung von Maschinen oder Werkzeugen ausdrückt. Gute verbale und soziale Befähigungen gehen bei diesen Menschen einher mit einem hohen ethischen Anspruch gegenüber sich und ihrer Umwelt.

Und auch die Konventionelle Orientierung spielt für dieses Studium eine Rolle. Ein strukturierter, ordnender Umgang mit Daten jeglicher Art gefällt Menschen mit konventioneller Orientierung am Besten. Sie bevorzugen Tätigkeiten, wie Zuordnen, Aufzeichnen, Vervielfältigen oder Archivieren. Künstlerische, nicht klar strukturierte oder offene Aufgaben hingegen lehnen sie ab. Sie verfügen daher meist über rechnerische oder geschäftliche Kompetenzen. Beruflich und Privat sind diese Menschen traditionell orientiert und sind einem hohen ökonomischen und sozialen Status nicht abgeneigt.

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