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Certificate of Advanced Studies

CAS Psychopathologie für soziale Berufe

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Lehrgang
Hochschule
176 Kontaktstunden
berufsbegleitend

Der Lehrgang

Sicherer Umgang mit psychischen Störungen.
Psychisch erkrankte Menschen benötigen häufig die Unterstützung von Fachpersonen der Sozialen Arbeit, um ihren Alltag möglichst selbstbestimmt gestalten zu können. Oft sind die Probleme als Folge psychischer Belastungen oder Erkrankungen entstanden und tragen wiederum zu ihrer Aufrechterhaltung bei. Die Beratung und Begleitung von Menschen mit psychischen Erkrankungen ist herausfordernd, weil die Symptome die Bearbeitung von Problemen erschweren und häufig eine enge interprofessionelle Zusammenarbeit gefragt ist.

Soziale Arbeit und Sozialpädagogik als Ausgangspunkt.
Der CAS richtet sich an Fachpersonen nicht nur aus dem Bereich der klinischen Sozialarbeit, sondern auch aus allen anderen Feldern der Sozialen Arbeit und der Sozialpädagogik. Im Zentrum steht neben klinisch-psychopathologischem Grundlagenwissen vor allem die sozialarbeiterische und sozial­pädagogische Perspektive: Was bedeutet eine Störung für das Leben der Betroffenen und ihre Möglichkeiten, ihren Alltag zu meistern? Welche besonderen Bedürfnisse und Einschränkungen ergeben sich für die Arbeit mit ihnen? Worauf muss im Kontakt besonders geachtet werden?

Zusammenarbeit für mehr Perspektiven.
Der CAS wurde mit der Abteilung Soziale Arbeit der Psychiatrischen Uniklinik Zürich (PUK) entwickelt und wird in Kooperation durchgeführt. Besonderes Gewicht haben Wissen und Kompetenzen, die nötig sind, um im beruflichen Alltag den besonderen Herausforderungen gerecht zu werden, die psychische Erkrankungen mit sich bringen.

Zielpublikum und Ziele

Der CAS richtet sich an Fachpersonen der Sozialen Arbeit sowie verwandter Disziplinen, die ihr Wissen und ihre Kompetenzen im Umgang mit Menschen mit psychischen Störungen erweitern und vertiefen wollen. Dazu gehören Mitarbeitende, die in psychiatrisch-klinischen Einrichtungen stationär, teilstationär oder ambulant mit psychisch Erkrankten arbeiten, aber auch Fachpersonen, die im Rahmen ihrer Aufgaben mit psychisch stark belasteten oder erkrankten Erwachsenen arbeiten, wie zum Beispiel in Sozialdiensten, Beratungsstellen, im Kindes- und Erwachsenenschutz, im Straf- und Massnahmenvollzug, in der Bewährungshilfe, in der Familienhilfe oder in ambulanten und stationären sozialpädagogischen Kontexten.

Ziele

  • Die Teilnehmenden verfügen über vertiefte Kenntnisse psychischer Störungsbilder und ihrer Auswirkungen auf die Betreuung und Beratung der Betroffenen.
  • Sie können individuelle, störungsbezogen zugeschnittene Interventionen entwickeln und umsetzen, um die Betroffenen bei der Bewältigung ihrer Probleme bestmöglich zu unterstützen.
  • Sie verfügen über mehr Sicherheit im Umgang mit den Betroffenen und können kompetenter im interprofessionellen Arbeitsfeld auftreten.

Ausbildungsschwerpunkte

Modul 1: Grundlagen

  • Psychische Störungen und Soziale Arbeit
  • Psychopathologie und Diagnostik psychischer Störungen
  • Klinische Soziale Arbeit und interprofessionelle Zusammenarbeit
  • Präsentation Abschlussarbeiten

Modul 2: Störungsbilder

  • Psychische Störungen I bis IV

Modul 3: Praxisfelder

  • Gesprächsführung mit psychisch Kranken
  • Arbeit mit Angehörigen und Peer-Arbeit
  • Psychiatrie und Zwang
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie, Gerontopsychiatrie
  • Selbst- und Fremdgefährdung
  • Empowerment und Recovery
  • Forensische Psychiatrie und Forensische Soziale Arbeit

Zulassung

Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes Studium in Sozialer Arbeit oder einer verwandten Disziplin an einer Hochschule (bzw. deren Vorgängerinstitution). Zudem ist eine zweijährige Berufserfahrung nach Abschluss der Ausbildung erforderlich. Wer die formalen Voraussetzungen nicht erfüllt, kann im Rahmen eines Äquivalenzverfahrens aufgenommen werden.

Kosten

CHF 7'600.00

Methodik

Input-Referate und Diskussionen vermitteln Grundlagenwissen, das in praktischen Übungen vertieft wird. Fallbeispiele aus dem Alltag der Teilnehmenden und themenbezogene Übungsfälle stärken den Praxisbezug. Erfahrungsaustausch und Kleingruppenarbeiten fördern aktives gegenseitiges Lernen. Ein umfangreiches E-Didaktik-Angebot unterstützt die selbständige Vor- und Nachbereitung des Kontaktunterrichts.

E-Learning

E-Learning unterstützt den Präsenzunterricht und das Selbststudium. Die Online-Plattform Moodle wird benutzt, um den Lernprozess zu fördern und den kollegialen Austausch anzuregen.

Informationsmaterial

Hier können Sie kostenloses Informations­material zu diesem Lehrgang direkt vom Bildungsanbieter ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Soziale Arbeit anfordern. Die angegebenen Daten werden ausschließlich an diesen Bildungsanbieter übermittelt und selbstverständlich nicht an Dritte weiter gegeben.

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Die ZHAW ist eine der führenden Schweizer Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Sie ist in Lehre, Forschung, Weiterbildung und Dienstleistung tätig – praxisnah und wissenschaftlich fundiert. Das Departement Soziale Arbeit ist eines der acht Departemente der ZHAW und hat seinen Standort in Zürich-West auf dem Hochschulcampus Toni-Areal. Die vier Institute decken die folgenden thematischen Schwerpunkte ab: «Kindheit, Jugend und Familie», «Delinquenz und Kriminalprävention», «Community Development und Migration», «Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe» sowie «Sozialmanagement». Bei der Aus- und Weiterbildung wird auf eine enge Verknüpfung von Lehre und Forschung sowie eine hohe Aktualität der Inhalte gesetzt. Die Ausbildung umfasst einen generalistischen Studiengang in Sozialer Arbeit mit individueller Profilbildung auf den Studienstufen Bachelor und Master. Das Weiterbildungsangebot stärkt Fach- und Führungskräfte der Sozialen Arbeit in ihren Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen.

Kontakt

ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Soziale Arbeit

Pfingstweidstrasse 96
8005 Zürich
Schweiz

E-Mail: weiterbildung.sozialearbeit@zhaw.ch
Tel.: +41 (0) 58 934 86 36