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Certificate of Advanced Studies

CAS Selbstmanagement in Non-Profit-Organisationen

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Lehrgang
Hochschule
offen
berufsbegleitend

Der Lehrgang

Gelassenheit in Beruf und Alltag.
Der Besuch des CAS unterstützt die Teilnehmenden dabei, eigene Potenziale und Ressourcen besser zu nutzen und so ihre Arbeits- und Lebensgestaltung zu optimieren. Die Reflexion des eigenen Handelns und der konstruktive Umgang mit negativen Emotionen führen zu deutlich mehr Resilienz und Gelassenheit.

Mehr Souveränität in komplexen Situationen.
Viele Berufstätige stehen zunehmend unter Druck. Durch die schnellen Veränderungen bei Klientinnen und Klienten, in Organisationen sowie im Umfeld bei gesetzlichen Rahmenbedingungen oder durch finanzielle Sparrunden wird der Berufsauftrag immer komplexer. Selbstmanagement ist eine zentrale Fähigkeit, um mit dieser Belastung umzugehen und die Arbeitszufriedenheit sowie die Work-Life-Balance zu optimieren.

Lerninhalte mit direktem Bezug zur Praxis.
Der CAS findet in dreitägigen Kursen statt. Dabei werden die Kernelemente des Selbstmanagements vermittelt und der Fokus auf den Transfer der Lerninhalte in die Praxis gelegt. Im Anschluss an die ersten beiden Kurstage erfolgt deshalb ein Zeitfenster für den persönlichen Lernprozess, welcher unterstützt wird durch konkrete Aufgabenstellungen und Lernpartnerschaften. Danach findet ein Follow-up-Kurstag statt, an welchem das Gelernte reflektiert wird. Die Dozierenden verfügen über hohe Selbstmanagement-Kompetenzen, ihre Methoden sind wissenschaftlich überprüft und jahrelang erprobt. Die Teilnehmenden geniessen eine hohe Wahlfreiheit bezüglich inhaltlicher Schwerpunkte und Terminierung.

Zielpublikum und Ziele

Fachleute und Führungskräfte aus dem Non-Profit-Sektor wie Soziale Arbeit, Gesundheit, Bildung, Pädagogik, Personalwesen, Kirche, Kunst und Kultur.

Ziele

  • Die Teilnehmenden sind gestärkter und wirksamer in ihrer Berufsausübung
  • Sie haben eine höhere Fähigkeit zum Selbstmanagement: Organisation und Gestaltung des Arbeitsalltags, Umgang mit Druck und Belastung
  • Sie haben eine höhere Ambiguitätstoleranz und gehen souveräner mit Spannungsfeldern, Unsicherheit und Komplexität um
  • Sie verfügen über eine klare Berufsidentität in Kongruenz mit ihrer Selbstidentität
  • Sie verfügen über individuelle Skills für Resilienz und eine wirksame Selbstsorge

Ausbildungsschwerpunkte

CAS-Aufbau

Neben dem Pflichtmodul wählen die Teilnehmenden drei von fünf Wahlpflichtmodulen frei aus. Die Reihenfolge der insgesamt vier Module ist ebenfalls individuell wählbar. Das Zertifizierungsmodul – ein durch ein Coaching begleiteter Selbstreflexionsprozess – kann wahlweise bereits beim Start eines Moduls oder erst nach dem Abschluss des vierten Moduls begonnen werden.

Pflichtmodul: Ressourcentankstelle: Der ZRM-PSI-Kurs

Fachleute in Sozialer Arbeit und angewandten Berufsfeldern sind gleichzeitig starken fachlichen und emotionalen Belastungen unterworfen. Wie gelingt es, mit diesen Belastungen umzugehen und immer wieder Kraft und Energie für die anstehende Arbeit zu schöpfen? Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Neuro-, Lern- und Motivationspsychologie – insbesondere die Theorie der Persönlichkeitssystem-Interaktion (PSI) und des Zürcher Ressourcen Modells (ZRM) – bieten die Möglichkeit, eigene Handlungsmuster zu erkennen und zu lernen, wie Veränderungsprozesse wirksam eingeleitet und hilfreich unterstützt werden können.

Das Modul Ressourcentankstelle: Der ZRM-PSI-Kurs kann auch unabhängig vom CAS als Weiterbildungskurs einzeln gebucht werden.

Wahlpflichtmodule

Wählen Sie drei der folgenden fünf Wahlpflichtmodule.

  • Resilienz und Burnout-Prophylaxe
  • Toolbox Selbstmanagement
  • Auftrittskompetenz
  • Achtsame Selbstführung
  • Soziale Kompetenzen für Team- und Organisationserfolg

Zertifizierungsmodul

Um die Impulse der Module des CAS im eigenen Entwicklungsprozess nachhaltig zu verankern und den Prozess zu steuern, wird die Selbstreflexion der Teilnehmenden mit individuellem Coaching, Peer-Feedback und reflexivem Schreiben und Gestalten begleitet. Für das Zertifizierungsmodul wählen die Teilnehmenden eine Person aus unserem Pool an Coaches frei aus. Persönliche Coachinggespräche finden zu Beginn und am Ende des Zertifizierungsmoduls statt.

Die prozessbegleitende persönliche Reflexionsarbeit wird angeregt durch Impulse im Rahmen schriftlicher Aufträge, die auf einer geschützten E-Portfolio-Plattform mittels eines Logbuches erfüllt und Dritten einsehbar gemacht werden können. Das Konzept basiert auf Erkenntnissen über die Wirksamkeit «personenzentrierten Lehrens und Lernens» nach C.R. Rogers, H.C. Lyon und R. Tausch (2014). Der gesamte Entwicklungsprozess wird am Schluss in Form einer Zertifikatsarbeit dokumentiert, angereichert und reflektiert.

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Für den Besuch des Pflicht- und der verschiedenen Wahlpflichtmodule gibt es keine Zulassungsvoraussetzungen. Für den CAS wird ein abgeschlossenes Studium in Sozialer Arbeit oder einer verwandten Disziplin an einer Hochschule (bzw. deren Vorgängerinstitution) vorausgesetzt. Zudem ist eine zweijährige Berufserfahrung nach Abschluss der Ausbildung erforderlich. Wer die formalen Voraussetzungen nicht erfüllt, kann im Rahmen eines Äquivalenzverfahrens aufgenommen werden. Eine Prüfung der Zulassungsvoraussetzungen wird erst mit der Anmeldung zum Zertifizierungsmodul vorgenommen.

Kosten: CHF 6'400.00

Bemerkung zu den Kosten:

  • Das Pflichtmodul und die drei Wahlpflichtmodule kosten je CHF 1100.–.
  • Das Zertifizierungsmodul kostet CHF 2000.–.

Methodik

Die einzelnen Module bestehen aus je drei Kurstagen (Kontaktstudium). Auf zwei aufeinander folgende Kurstage folgt jeweils ein Zeitfenster von zwei bis drei Wochen, das für den persönlichen Lernprozess genutzt werden kann (Selbststudium). Lernpartnerschaften können zudem den individuellen Lernprozess unterstützen. Anschliessend findet ein Follow-up-Kurstag statt, an dem die Aufgabenstellungen besprochen und das Gelernte vertieft wird.

Informationsmaterial

Hier können Sie kostenloses Informations­material zu diesem Lehrgang direkt vom Bildungsanbieter ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Soziale Arbeit anfordern. Die angegebenen Daten werden ausschließlich an diesen Bildungsanbieter übermittelt und selbstverständlich nicht an Dritte weiter gegeben.

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Die ZHAW ist eine der führenden Schweizer Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Sie ist in Lehre, Forschung, Weiterbildung und Dienstleistung tätig – praxisnah und wissenschaftlich fundiert. Das Departement Soziale Arbeit ist eines der acht Departemente der ZHAW und hat seinen Standort in Zürich-West auf dem Hochschulcampus Toni-Areal. Die vier Institute decken die folgenden thematischen Schwerpunkte ab: «Kindheit, Jugend und Familie», «Delinquenz und Kriminalprävention», «Community Development und Migration», «Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe» sowie «Sozialmanagement». Bei der Aus- und Weiterbildung wird auf eine enge Verknüpfung von Lehre und Forschung sowie eine hohe Aktualität der Inhalte gesetzt. Die Ausbildung umfasst einen generalistischen Studiengang in Sozialer Arbeit mit individueller Profilbildung auf den Studienstufen Bachelor und Master. Das Weiterbildungsangebot stärkt Fach- und Führungskräfte der Sozialen Arbeit in ihren Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen.

Kontakt

ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Departement Soziale Arbeit

Pfingstweidstrasse 96, Postfach 707
8037 Zürich
Schweiz

E-Mail: weiterbildung.sozialearbeit@zhaw.ch
Tel.: +41 (0) 58 934 86 36