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Certified Program

Digitales Sammlungsmanagement

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Lehrgang
Universität
2 Semester
berufsbegleitend

Der Lehrgang

Die Planung und Durchführung von Digitalisierungs- projekten sowie die Umsetzung nachhaltiger Erschließungskonzepte erfordern kompetentes Fachwissen. Aktuelles Wissen über zukunftsorientiertes Archivieren, publikumswirksames Präsentieren und kommerzielle Nutzungsmöglichkeiten von digitalen Sammlungen und Archiven jeder inhaltlichen Ausrichtung wird in Unternehmen und Institutionen zu einer Schlüsselkompetenz. Im Certified Program Digitales Sammlungsmanagement wird ein optimaler Einstieg in die Welt der digitalen Erfassung, Erschließung und Langzeitarchivierung von Bildern geboten. Es wird grundlegendes Wissen über Hard- und Software für Digitalisierungsprojekte vermittelt und besonderes Augenmerk auf die Erarbeitung von praxisorientierten Projektideen gelegt. Die Vermittlung von Projektmanagement-Knowhow sowie von rechtlichen und finanziellen Grundlagen sind wesentliche Schwerpunkte und werden in einem Praxisprojekt vertieft.

Den Praxiseinstieg fördern darüber hinaus die professionelle Ausstattung des DigitalisierungsCenters, angeschlossene Bildsammlungen sowie die beiden Datenbank-Projekte des Zentrums für Bildwissenschaften, welche im Zentrum für Bildwissenschaften im Stift Göttweig angesiedelt sind. Experten, für die Namen wie Harald KRAEMER, Michael FREITTER, Axel ERMERT, Monika HAGEDORN-SAUPE, Holger SIMON, Christian BRACHT oder Martin WARNKE stehen, vermitteln den aktuellen Stand des Wissens in der inspirierenden Umgebung im Stift Göttweig in der UNESCO Kulturlandschaft Wachau.

Berufsbild und Karrierechancen

Ziel der Ausbildung ist die Vermittlung von fundierten Kenntnissen für innovative Projektentwicklung und Führungskompetenz in Projekten zur professionellen Erschließung, Bewahrung und Vermarktung von digitalen Bildern. Mögliche Arbeitsfelder sind überall dort gegeben, wo mit Bildern gearbeitet wird, z.B. in Museen, Archiven, Bibliotheken und Dokumentationsstellen, Universitäten und Forschungseinrichtungen, Firmenarchiven und Pressestellen, Bildagenturen und Unternehmen im Pre-Press-Bereich, Werbeagenturen und Fotostudios, Behörden und nicht-staatlichen Organisationen.

Zielgruppe:

WissenschafterInnen aller Fächer sowie Personen aller Berufsbereiche, die sich im Bereich des Digitalen Sammlungsmanagements qualifizieren möchten, insbesondere MitarbeiterInnen in Bildarchiven, Sammlungen, Museen, Bibliotheken, Dokumentationsarchiven, Bildagenturen und ähnlichen Einrichtungen.

Ausbildungsschwerpunkte

Digitalisierung und digitale Archivierung

  • Theorie und Praxis der Bilddigitalisierung
  • Digitalisierungs- und Archivierungstechnologien
  • Datenbankarchitektur und Bildmanagement-Systeme
  • Bildverwaltung mit Open Source Software
  • Digitale Erschließungsstrategien und Workflowoptimierung
  • Qualitätsparameter und Evaluierungskriterien

Digitalisierungskonzepte und Projektmanagement

  • Soll-Ist-Analyse von Sammlungsbeständen
  • Projektmanagement-Tools: Konzeption, Planungsphasen, Umfeldanalyse, Projektantrag
  • Pflichtenheft und Beschaffung
  • Erschließung, Standards und Metadaten
  • Retrieval in Daten und Image-Retrieval
  • Datenspeicherung und Langzeitarchivierung

Umsetzung und Präsentation

  • Finanzierungsmodelle und Projektabrechnung
  • Fundraising und Sponsoring
  • Recht und Content-Schutz
  • Vermittlungskonzepte und Präsentationsstrategien
  • Nutzungs- und Vermarktungsmodelle
  • Digitaler Bildmarkt
  • Digital Prints
  • PR und Marketing

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

  • ein abgeschlossenes österreichisches Hochschulstudium, oder
  • ein nach Maßgabe ausländischer Studienvorschriften abgeschlossenes gleichwertiges Hochschulstudium, oder
  • eine mindestens zweijährige Ausbildung in einem relevanten Fach und ein Mindestalter von 21 Jahren, oder
  • eine gleichwertige berufliche Qualifikation: mindestens zweijährige Berufserfahrung und ein Mindestalter von 21 Jahren.

Weitere Teilnahmebedingungen:

  • Gute Englischkenntnisse
  • EDV-Kenntnisse
  • Zugang zu einem PC mit Internetanschluss außerhalb der Donau-Universität Krems für die Dauer des Studiums

Teilnahmegebühr: EUR 4.500,-

Informationsmaterial

Hier können Sie kostenloses Informations­material zu diesem Lehrgang direkt vom Bildungsanbieter Donau-Universität Krems anfordern. Die angegebenen Daten werden ausschließlich an diesen Bildungsanbieter übermittelt und selbstverständlich nicht an Dritte weiter gegeben.

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Anbieter

Die Donau-Universität Krems ist die Universität für Weiterbildung. Als einzige öffentliche Universität für Weiterbildung im deutschsprachigen Raum konzentriert sie sich mit ihrem Studienangebot speziell auf die Bedürfnisse von Berufstätigen und bietet Master-Studiengänge und Kurzprogramme in fünf Studienbereichen an. Mit rund 9.000 Studierenden und 20.000 AbsolventInnen aus 93 Ländern ist sie eine der führenden Anbieter von Weiterbildungsstudien in Europa. Die Donau-Universität Krems verbindet 20 Jahre Erfahrung in postgradualer Bildung mit Innovation und höchsten Qualitätsstandards in Forschung und Lehre und führt das Qualitätssiegel der AQ-Austria.

Die Donau-Universität Krems zählt zu den europäischen Pionieren auf dem Gebiet der universitären Weiterbildung und zu den Spezialisten für lebensbegleitendes Lernen. In Lehre und Forschung widmet sie sich den gesellschaftlichen, organisatorischen und technischen Herausforderungen der Zeit und entwickelt laufend innovative Studienangebote. Dabei setzt die Weiterbildungsuniversität gezielt auf neue interdisziplinäre Querverbindungen und zukunftsträchtige Spezialgebiete: So kombiniert sie in den Studiengängen Medizin mit Management, Pädagogik mit Neuen Medien oder Recht mit Sozialwissenschaft. Höchste Qualitätsstandards, die Verbindung von Wissenschaftlichkeit mit Praxisorientierung und der Einsatz innovativer Lehr- und Lernmethoden zeichnen alle Studienangebote aus.

Die Donau-Universität Krems widmet sich in erster Linie der translationalen Forschung in den Bereichen Gesundheit und Medizin, Bildungsforschung und Lifelong Learning, Europäische Integration, Migration und Wirtschaft sowie Kunst, Kultur und Architektur. Wissenschaftliche Erkenntnisse bilden die Basis für die praxisbezogene Lehre der Universität für Weiterbildung. Zudem ermöglicht die Forschungsarbeit intensive Kooperationen mit Unternehmen und anderen öffentlichen Institutionen. Die drei Fakultäten der Universität arbeiten in der Forschung über ihre Fachgrenzen hinweg zusammen.

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