Master Holzbau studieren
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Holzbau | Master

Das Master-Studium Holzbau

Der ingenieurwissenschaftliche Holzbau, als Teilbereich des Bauingenieurwesens, befasst sich mit der Berechnung, Planung und Konstruktion von Bauwerken, die mehrheitlich aus dem Werkstoff Holz bestehen bzw. in Holzbauweise errichtet werden. Neben Vollholz zählen auch Holzverbundwerkstoffe wie Spanplatten, Faserplatten oder Holz-Polymer-Werkstoffe zu den vornehmlich verwendeten Materialien. Neben klassischen bauingenieurwissenschaftlichen Themen wie Baustatik, Baustoffkunde, konstruktiver Ingenieurbau, Bauleitung und Baubetrieb bestehen die spezifischen Fachinhalte des Master-Studiums Holzbau in den Themengebieten Holzbaukonstruktion, Holzbauarchitektur, Holzbauverfahrenstechnik, energieeffiziente Gebäudetechnik, Passivhaustechnik, CAD/CAM-gestützten Arbeitsprozesse und CNC-Bearbeitungsmaschinen. Konkrete Fragestellungen des Holzbauwesens liegen in den Bereichen Bauphysik, Bauchemie und Bauökologie im Holzbau, Brandschutz im Holzbau, Tragwerksplanung, mehrgeschossiger Holzbau sowie historische Holzbaukonstruktionen.

Voraussetzungen für das Master-Studium Holzbau

Für ein Master-Studium im Bereich Holzbau ist in erster Linie ein Hochschulabschluss auf mindestens Bachelor-Niveau in Holzbau, Holztechnik, Bauingenieurwesen, Architektur oder einer äquivalenten Ingenieurwissenschaft von mindestens sechs Semestern Regelstudienzeit erforderlich. Englischsprachige Master-Studiengänge im Bereich Holzbau erfordern einen Nachweis der Englisch-Kenntnisse durch gängige Zertifikate (TOEFL, IELTS, CAE). Neben diesen allgemeinen Kriterien können je nach Hochschule facheinschlägige Praktika und Motivationsschreiben erforderlich sowie örtliche Zulassungsbeschränkungen (NC nach Abschlussnote des Bachelor-Studiums) und Eignungsfeststellungsverfahren gegeben sein.

Berufsaussichten nach dem Master-Studium Holzbau

Absolventen und Absolventinnen des Master-Studiums Holzbau werden beruflich in Architekturbüros, Ingenieur- und Planungsbüros, Unternehmen der Holzwirtschaft, Instituten, Verbänden und staatlichen Behörden sowie als Selbstständige tätig. Zu den Aufgabenfeldern von Holzbauingenieuren und Holzbauingenieurinnen zählt die Beratung, Planung, Arbeitsvorbereitung, Kalkulation, Kostenrechnung, Produktion, Betriebsleitung und Konzeption von Holzbauwerken wie Holzausbauten, Dachkonstruktionen, Wintergartenbau, Sanierungen oder gesamten Holzbauten. Darüber hinaus liegen Betätigungsfelder in den Bereichen der Überwachung, Optimierung und Qualitätssicherung von automatisierter Produktion vorgefertigter Holzbauelemente, der Entwicklung von Baustoffen und Bauarten sowie Werkzeugen und Fertigungsautomaten. Ingenieure und Ingenieurinnen des Holzbaus werden außerdem in Forschung und Lehre an öffentlichen und privaten Einrichtungen wie berufsbildende Schulen, Fachschulen und -akademien, Fachhochschulen und Universitäten.

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