Bachelor Bibliothekswesen studieren 8 Bachelor-Studiengänge

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Bibliothekswesen | Bachelor

Aufbau und Inhalt des Studiums Bibliothekswesen

In der ersten Studienphase erarbeiten die Studierenden die Grundlagen der Informationstechnologie und machen sich mit den verschiedenen Arten und Strukturen von Bibliotheken vertraut. Im Rahmen der Informationsmethodik werden Lerninhalte wie Information Research sowie die Datenstrukturierung und das Datenmanagement vermittelt. Meist wird dies durch Wissensbausteine der Bibliotheks- und Informationssoziologie ergänzt und um eine Einführung in die Ethik der Informationsarbeit erweitert. Studierende beschäftigen sich außerdem mit dem Dienstleistungsmanagement und mit der betrieblichen Datenanalyse und erhalten zudem Einblicke in den Kultur-, Medien- und Literaturbetrieb. Weitere Inhalte umfassen die Auseinandersetzung mit den KundInnen (z.B. BenutzerInnenforschung und berufliche Kommunikationstechniken).

Die Studierenden erwerben aber auch praktische Management-Kompetenz, etwa in der Bibliotheksbetriebslehre oder auch im Marketing und der Medienpräsentation. Fachvertiefend erlernen sie statistische Analyseverfahren sowie die Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre und der Kostenrechnung. Im Bereich der Informationserschließung befassen sie sich mit der systematischen Beschreibung erworbener Dokumente, mit dem Umgang mit Metadaten sowie mit den Techniken der Wissensorganisation und –repräsentation. Außerdem wird die Arbeit mit Bibliographien, Katalogen und Datenbanken vermittelt. Meist sind auch Praktika in Archiven oder Bibliotheken vorgesehen.

Berufsaussichten nach dem Studium Bibliothekswesen

Absolventen dieser Fachrichtung sind meist in Bibliotheken tätig. Häufig sind dies Bibliotheken von Universitäten, Fachhochschulen oder anderen öffentlichen Einrichtungen. Auch private Unternehmen verfügen häufig über eigene Bibliotheken und Archive. Bibliothekare arbeiten außerdem in Archiven von Medienunternehmen oder Verlagen sowie von politischen Parteien und Verbänden. Einige Studierende spezialisieren sich bereits während ihres Studiums auf den Bereich Informationswesen, sie arbeiten später oft bei Medienunternehmen oder in der IT-Branche. Andere Absolventen haben sich vor allem auf die Museumswissenschaft spezialisiert und sind in öffentlichen oder privaten Museen angestellt. Einige Absolventen entscheiden sich zudem für eine Karriere in der Forschung oder sie wählen einen pädagogischen Beruf und sind etwa für die Erwachsenenbildung zuständig.

Persönlichkeitsorientierung für diese Studienrichtung

Jedes Studium stellt spezielle Anforderung an die Studierenden. Für das Bibliothekswesen-Studium (Berufsfeld gemäß RIASEC-Modell) sind unten stehende grundlegende Persönlichkeitsorientierungen von Bedeutung. Mit Studienwahltest & StudienwahlBOX kannst du überprüfen, ob dieses Studium zu dir passt.

Sehr wichtig


Konventionelle Orientierung
Ein strukturierter, ordnender Umgang mit Daten jeglicher Art gefällt Menschen mit konventioneller Orientierung am Besten. Sie bevorzugen Tätigkeiten, wie Zuordnen, Aufzeichnen, Vervielfältigen oder Archivieren. Künstlerische, nicht klar strukturierte oder offene Aufgaben hingegen lehnen sie ab. Sie verfügen daher meist über rechnerische oder geschäftliche Kompetenzen. Beruflich und Privat sind diese Menschen traditionell orientiert und sind einem hohen ökonomischen und sozialen Status nicht abgeneigt.

Wichtig


Realistische Orientierung
Personen dieses Typs sind praktisch und technisch veranlagt. Sie bevorzugen Tätigkeiten, in denen körperliche Kraft, Geschicklichkeit sowie Koordination eine Rolle spielen. Dazu zählt der Umgang mit Maschinen und Werkzeugen, aber auch mit Tieren, wie etwa im landwirtschaftlichen Bereich. Sie mögen konkrete Aufgaben, bei denen nachweisbare Ergebnisse erzielt werden können. Auf der anderen Seite gehen sie sozialen Herausforderungen eher aus dem Weg und versuchen die Zusammenarbeit mit Menschen mit anderen Ansichten so gut wie möglich zu vermeiden. Realistische Personen sind in ihrer Wertehaltung traditionell orientiert und schätzen daher handfeste und konkrete persönliche Eigenschaften.


Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell)
Personen dieses Typs versuchen Probleme erforschend und auf intellektueller Ebene zu lösen. Analytisch und methodisch exakt vorgehend, ist ihnen dabei wichtig, dass sie die jeweiligen Zusammenhänge verstehen. Soziale Kontakte sind ihnen nicht allzu wichtig. Die Suche nach schwierigen  Fragestellungen bedeutet ihnen mehr, als Führungsaufgaben zu übernehmen. Auch mögen sie keine Tätigkeiten, die sich wiederholen. Menschen mit dieser Orientierung sind unkonventionell orientiert und bevorzugen Persönlichkeitsmerkmale, die logisch, intellektuell und ehrgeizig ausgerichtet sind.

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