Bachelor Bildungsforschung studieren 7 Bachelor-Studiengänge

Das Studium Bildungsforschung | Bachelor

Aufbau und Inhalt des Bachelor-Studiums Bildungsforschung

Bildungsforschung betrachtet, analysiert und bewertet ihren Gegenstand, nämlich Bildung und Lernprozesse. Dazu braucht es zunächst adäquates methodisches Rüstzeug, nämlich qualitative und quantitative Methoden der empirischen Sozialwissenschaft. Dazu zählen beispielsweise auch statistische Erhebungs- und Bewertungsverfahren. Wichtig sind aber auch die Grundlagen der Pädagogik, wie z.B. institutionelle und gesellschaftliche Bedingungen von Bildung, wissenstheoretische Grundlagen, historische Grundlagen auch der beruflichen Bildung sowie Kenntnisse der Bildungspolitik und der Planungs- und Steuerungsinstrumente von Bildung und Berufsbildung. Vermittelt wird auch Fachwissen über das Kompetenz- und Personalmanagement, wie es außerhalb schulischen Lernens vorkommt und zwar insbesondere in Unternehmen.

Dabei wird untersucht, wie mit Fragen der Personalentwicklung aus bildungswissenschaftlicher Sicht umzugehen ist. Weitere Schwerpunkte sind Erwachsenenbildung und Psychologie. Wahlfächer werden etwa im Bereich Sonderpädagogik und Inklusion angeboten, wo es darum geht, auch Menschen mit Behinderungen oder sozialen Benachteiligungen Teilhabe am sozialen Leben zu ermöglichen. Eine mögliche Vertiefung besteht auch in der Untersuchung, wie Wissens- und Lernmanagement in Organisationen stattfinden. Üblicherweise sind Praktika in Wirtschaft oder Behörden vorgesehen.

Typische Lehrveranstaltungen

  • Bildungswissenschaftliche Forschungsmethoden
  • Bildungswelten in Geschichte und Gegenwart
  • Differentielle Lern- und Bildungssettings
  • Systematische Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik
  • Berufliche Erziehung und Bildung
  • Betriebliche Bildung
  • Grundlagen der Erwachsenenbildung
  • Erwachsenenbildung als professionelles Handlungsfeld
  • Interkulturelle Bildung im internationalen Vergleich
  • Personalentwicklung in der Wissensarbeit
  • Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen
  • Präsentation, Kommunikation und Moderation

Berufsaussichten nach dem Bachelor-Studium Bildungsforschung

AbsolventInnen des Studiums Bildungsforschung werden beruflich beispielsweise im Schulbereich, Vorschulbereich, in Aus- und Weiterbildungseinrichtungen der Erwachsenenbildung, in der Beratung, Förderung und Therapie, in der Sozialpädagogik, in der Behindertenarbeit, in der Freizeitpädagogik, außerschulischen Betreuung und Lernhilfe, in den Bereichen der medialen Kulturvermittlung und Medienberatung sowie in der Bildungspolitik tätig. Darüber hinaus befassen sich BildungsforscherInnen mit der Bildungsplanung, der Institutionenentwicklung, mit der bildungspolitischen Analyse und Beratung, mit der Konzeption, Revision und Evaluation von Fort- und Weiterbildungsprogrammen, mit der Konzeption von Erziehungs- und Bildungsberatungsaufgaben sowie mit der zielgruppenspezifischen und institutionengebundenen Kulturarbeit. Darüber hinaus werden BildungsforscherInnen auch in der Forschung und Lehre an Fachhochschulen, Universitäten sowie öffentlichen und privaten Forschungseinrichtungen tätig.

Ist das Bachelor-Studium Bildungsforschung das Richtige für mich?

Jedes Studium stellt spezielle Anforderung an die Studierenden. Für das Bildungsforschung- Studium (Berufsfeld gemäß RIASEC-Modell) sind Soziale Orientierung, Unternehmerische Orientierung und Künstlerische Orientierung von Bedeutung. Mit Studienwahltest & StudienwahlBOX kannst du überprüfen, ob dieses Studium zu dir passt.

Als besonders wichtig gilt dabei die Soziale Orientierung. Eine hohe soziale Verantwortung und der Drang nach Beachtung und sozialem Austausch zeichnen Menschen mit dieser Orientierung aus. Die Bewältigung von Aufgaben und Problemstellungen geschieht bei ihnen eher emotional und durch soziale Aktivität als rational oder intellektuell. Die Beschäftigung mit technischen oder wissenschaftlichen Belangen ist ihnen zuwider - was sich unter anderem in der der tendenziellen Abneigung gegenüber der Benutzung von Maschinen oder Werkzeugen ausdrückt. Gute verbale und soziale Befähigungen gehen bei diesen Menschen einher mit einem hohen ethischen Anspruch gegenüber sich und ihrer Umwelt.

Ebenso wichtig ist die Unternehmerische Orientierung. Unternehmerische Typen haben eine Vorliebe für Tätigkeiten und Situationen, bei denen sie andere Menschen mit kommunikativen oder anderen Mitteln beeinflussen, überzeugen oder gar manipulieren können. Mit hohem Selbstvertrauen ausgestattet, haben sie Gefallen an Konkurrenzsituationen, wobei sie jedoch Herausforderungen auf intellektueller Ebene eher meiden. Eine traditionelle Wertehaltung lässt diese Menschen mit viel Ehrgeiz nach hohem ökonomischem, sozialen oder politischen Status streben.

Und auch die Künstlerische Orientierung spielt für dieses Studium eine Rolle. Menschen mit diesen Eigenschaften bevorzugen Tätigkeiten, die keinem strikten Schema folgen, nicht eindeutig und offen im Ergebnis sind. Mit sprachlicher, musikalischer, bildender oder körperlicher Kreativität schaffen sie Kunstwerke bzw. Produkte oder künstlerische Selbstdarstellungen. Die ästhetische Erfahrung und Herausforderung sind diesen Menschen wichtig, wobei sie komplex strukturierte Probleme und Aufgaben meist ablehnen.

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