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Das Studium Bühnenbild | Bachelor

Aufbau und Inhalt des Bachelor-Studiums Bühnenbild

Die Studieneingangsphase beginnt mit einem Überblick der Geschichte und der wichtigsten Theorien und Techniken dieser komplexen und stark interdisziplinären Fachrichtung. Im Fokus stehen dabei immer die Techniken und szenischen Gestaltungsmöglichkeiten des Theaters. So geht es zum einen um die künstlerischen Grundlagen: Dazu zählen etwa das bildnerische Gestalten oder Zeichentechniken. Mindestens ebenso wichtig ist aber auch kritisches Reflexionsvermögen: Etwa die räumliche Analyse sowie die Gestaltung und Wirkung künstlerischer Elemente. Zum anderen erfolgt der Einstieg in die handwerklich-künstlerische Seite des Studiums. Dabei geht es um computergestütztes Design (CAD), Materialkunde, um Licht und seine Wirkungen sowie um technische Mittel der Bühnengestaltung.

Angehende BühnenbildnerInnen benötigen auch theoretische Kompetenz: Darunter in erster Linie die Geschichte des Bühnenbilds, ästhetisch-philosophische Grundlagen sowie die Soziologie der Kunst. Später entwerfen die Studierenden erste eigene künstlerische Projekte. Schwerpunkte im Eventmanagement lehren die Veranstaltungsdramaturgie, die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Spezialeffekten, und sie vermitteln wirtschaftliche und rechtliche Grundlagen des Veranstaltungsmanagements. Praxiszeiten und praktische Projektarbeiten sind meist ein elementarer Studienbestandteil.

Typische Lehrveranstaltungen

  • Theater- und Literaturgeschichte
  • Entwicklung der Bühnengestaltung
  • Geschichte des Bühnenbildes
  • Kunstgeschichte
  • Bühnentechnisches Zeichnen
  • Virtuelle Bühnengestaltung
  • Stilkunde und Formenlehre
  • Malerei und Farblehre
  • Materialkunde
  • Schnittkunde
  • Bühnenarbeitsrecht
  • Zusammenarbeit zwischen Regie und Bühnengestaltung

Berufsaussichten nach dem Bachelor-Studium Bühnenbild

AbsolventInnen des Studiums Bühnenbild werden beruflich in Theatern, Schauspiel- und Opernhäusern, in Filmproduktionen und Filmstudios sowie im Dekorationswesen und in der Requisite tätig. Das hauptsächliche Arbeitsgebiet von BühnenbildnerInnen ist die Planung, Konzeptionierung und Erstellung von Bühnenräumen, Szenenbildern und allen weiteren szenisch-bildnerischen Raumgestaltungen in den Darstellenden Künsten. Dabei arbeiten sie eng mit RegisseurInnen zusammen. Neben Festanstellungen von BühnenbildnerInnen an Theatern, Schauspiel- und Opernhäusern, also ihrem klassischen Tätigkeitsgebiet, werden AbsolventInnen des Bühnenbilds projektbezogen und als Selbstständige beschäftigt, meist in Kooperation mit RegisseurInnen.

Ist das Bachelor-Studium Bühnenbild das Richtige für mich?

Jedes Studium stellt spezielle Anforderung an die Studierenden. Für das Bühnenbild- Studium (Berufsfeld gemäß RIASEC-Modell) sind Künstlerische Orientierung, Unternehmerische Orientierung und Soziale Orientierung von Bedeutung. Mit Studienwahltest & StudienwahlBOX kannst du überprüfen, ob dieses Studium zu dir passt.

Als besonders wichtig gilt dabei die Künstlerische Orientierung. Menschen mit diesen Eigenschaften bevorzugen Tätigkeiten, die keinem strikten Schema folgen, nicht eindeutig und offen im Ergebnis sind. Mit sprachlicher, musikalischer, bildender oder körperlicher Kreativität schaffen sie Kunstwerke bzw. Produkte oder künstlerische Selbstdarstellungen. Die ästhetische Erfahrung und Herausforderung sind diesen Menschen wichtig, wobei sie komplex strukturierte Probleme und Aufgaben meist ablehnen.

Ebenso wichtig ist die Unternehmerische Orientierung. Unternehmerische Typen haben eine Vorliebe für Tätigkeiten und Situationen, bei denen sie andere Menschen mit kommunikativen oder anderen Mitteln beeinflussen, überzeugen oder gar manipulieren können. Mit hohem Selbstvertrauen ausgestattet, haben sie Gefallen an Konkurrenzsituationen, wobei sie jedoch Herausforderungen auf intellektueller Ebene eher meiden. Eine traditionelle Wertehaltung lässt diese Menschen mit viel Ehrgeiz nach hohem ökonomischem, sozialen oder politischen Status streben.

Und auch die Soziale Orientierung spielt für dieses Studium eine Rolle. Eine hohe soziale Verantwortung und der Drang nach Beachtung und sozialem Austausch zeichnen Menschen mit dieser Orientierung aus. Die Bewältigung von Aufgaben und Problemstellungen geschieht bei ihnen eher emotional und durch soziale Aktivität als rational oder intellektuell. Die Beschäftigung mit technischen oder wissenschaftlichen Belangen ist ihnen zuwider - was sich unter anderem in der der tendenziellen Abneigung gegenüber der Benutzung von Maschinen oder Werkzeugen ausdrückt. Gute verbale und soziale Befähigungen gehen bei diesen Menschen einher mit einem hohen ethischen Anspruch gegenüber sich und ihrer Umwelt.

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