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Das Studium Fotografie | Bachelor

Aufbau und Inhalt des Bachelor-Studiums Fotografie

Das Grundstudium verknüpft die technische Grundausbildung mit der theoretisch-historischen Auseinandersetzung mit Fotografie. Es soll dabei vor allem auch Bewusstsein für unterschiedliche (historische) Bildkulturen geweckt werden. Das Studium beschäftigt sich außerdem mit der Analyse der Wirkungsweisen visueller Gestaltungsmittel. Dazu gehört zum Beispiel auch die Typografie. Abgerundet wird das Grundstudium durch die Geschichte des Designs sowie die Grundtechniken des wissenschaftlichen Arbeitens. Im Kernfach schließlich wird die künstlerische Kompetenz mit Kenntnissen im Projektmanagement und Know-How im Einsatz technischer Gestaltungsmittel verbunden.

Damit wird der gesamte Schaffensprozess von der Idee bis zur Vermarktung des Werkes theoretisch und praktisch erfasst. Spätere Module schulen die Wahrnehmung für die Bildauswahl und vertiefen Bildentwurfs- und Gestaltungstechniken. Dabei geht es um den Einsatz von Formen und Farben und die globale Komposition des Werks. Eine besondere Rolle nimmt auch das Inszenieren ein: Hier wird vermittelt, wie sich das Besondere eines Moments, einer Situation oder einer Landschaft mit künstlerischen Mitteln verdichten und „einfangen“ lässt: Etwa in der Portraitfotografie, der Modefotografie oder der Dokumentarfotografie. Häufig wird die Ausbildung durch ein Philosophie-Modul mit dem Schwerpunkt Ethik und Ästhetik des Fotografierens ergänzt. Praxisprojekte – meist mehrere – sind üblich.

Typische Lehrveranstaltungen

  • Studiofotografie und Dokumentarfotografie
  • Digitale Bildgestaltung
  • Fototechnik und Kameratechnik
  • Gestaltungslehre
  • Farbtechnologie
  • Einführung in das Fotografische Sehen
  • Lichtgestaltung
  • Skizze und Komposition
  • Entwurf und Layout
  • Fotografie und Dunkelkammer
  • Analoge und digitale Fotografie
  • Fotogeschichte

Berufsaussichten nach dem Bachelor-Studium Fotografie

AbsolventInnen des Studiums Fotografie werden je nach eingeschlagener Studienrichtung in unterschiedlichen Bereichen tätig. Ein Studium der Fotografie im Kontext der Bildenden Künste korrespondiert, wie die meisten künstlerischen Studien, nicht mit einem konkreten Berufsbild. Vielmehr bereitet es auf eine Tätigkeit als freie KünstlerInnen im Bereich der Fotografie, aber auch der Grafik vor. Im Kontext eines designorientierten Studiums der Fotografie bieten sich berufliche Perspektiven in Designbüros, in Designagenturen, in Fotoagenturen, in Redaktionen, im Fotojournalismus, im Marketing und in der Werbebranche. Daneben werden AbsolventInnen auch als selbstständige PressefotografInnen oder als Foto-designerInnen tätig.

Ist das Bachelor-Studium Fotografie das Richtige für mich?

Jedes Studium stellt spezielle Anforderung an die Studierenden. Für das Fotografie- Studium (Berufsfeld gemäß RIASEC-Modell) sind Künstlerische Orientierung, Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell) und Realistische Orientierung von Bedeutung. Mit Studienwahltest & StudienwahlBOX kannst du überprüfen, ob dieses Studium zu dir passt.

Als besonders wichtig gilt dabei die Künstlerische Orientierung. Menschen mit diesen Eigenschaften bevorzugen Tätigkeiten, die keinem strikten Schema folgen, nicht eindeutig und offen im Ergebnis sind. Mit sprachlicher, musikalischer, bildender oder körperlicher Kreativität schaffen sie Kunstwerke bzw. Produkte oder künstlerische Selbstdarstellungen. Die ästhetische Erfahrung und Herausforderung sind diesen Menschen wichtig, wobei sie komplex strukturierte Probleme und Aufgaben meist ablehnen.

Ebenso wichtig ist die Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell). Personen dieses Typs versuchen Probleme erforschend und auf intellektueller Ebene zu lösen. Analytisch und methodisch exakt vorgehend, ist ihnen dabei wichtig, dass sie die jeweiligen Zusammenhänge verstehen. Soziale Kontakte sind ihnen nicht allzu wichtig. Die Suche nach schwierigen  Fragestellungen bedeutet ihnen mehr, als Führungsaufgaben zu übernehmen. Auch mögen sie keine Tätigkeiten, die sich wiederholen. Menschen mit dieser Orientierung sind unkonventionell orientiert und bevorzugen Persönlichkeitsmerkmale, die logisch, intellektuell und ehrgeizig ausgerichtet sind.

Und auch die Realistische Orientierung spielt für dieses Studium eine Rolle. Personen dieses Typs sind praktisch und technisch veranlagt. Sie bevorzugen Tätigkeiten, in denen körperliche Kraft, Geschicklichkeit sowie Koordination eine Rolle spielen. Dazu zählt der Umgang mit Maschinen und Werkzeugen, aber auch mit Tieren, wie etwa im landwirtschaftlichen Bereich. Sie mögen konkrete Aufgaben, bei denen nachweisbare Ergebnisse erzielt werden können. Auf der anderen Seite gehen sie sozialen Herausforderungen eher aus dem Weg und versuchen die Zusammenarbeit mit Menschen mit anderen Ansichten so gut wie möglich zu vermeiden. Realistische Personen sind in ihrer Wertehaltung traditionell orientiert und schätzen daher handfeste und konkrete persönliche Eigenschaften.

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