Geoinformatik Studium 32 Studiengänge

      Geoinformatik Studium 32 Studiengänge

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      Inhaltsverzeichnis

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      Aufbau und Inhalt des Bachelor-Studiums Geoinformatik

      Die Vermessung der Welt findet zunehmend mit computergestützten Methoden statt. GeoinformatikerInnen lernen, sich digitaler Technologien zu bedienen, geographische Daten zu erfassen, sie adäquat in Datenbanken zu speichern, zu verwalten und sie zu analysieren. Die Darstellung dieser Daten erfolgt mittels Geoinformationssystemen (GIS). Daraus ergeben sich bereits wesentliche Schwerpunkte der Studieneingangsphase, wie Programmieren, Software Engineering oder Computergrafik sowie Mathematik und Physik. Dies wird ergänzt durch eher „klassische“ Inhalte wie etwa Kartographie. Gleichermaßen werden die Studierenden in Verwendung und Arbeitsweise bestehender GIS eingeführt. Dies mit dem Ziel, schließlich selbstständig GIS-gestützte Methoden der Bearbeitung von Geo-Daten anzuwenden.

      Außerdem werden meist mehrere Module zum Methodenrepertoire der Geodäsie (also der Erdvermessungskunde) angeboten. Dazu zählen die Geomathematik, Geosoftware-Anwendungen oder computergestützte Planungsmethoden (kurz CAD). Spätere Module behandeln die für GeoinformatikerInnen relevante Arbeit mit Computergrafiken, mit Web Engineering oder auch die Raumplanung und Umweltplanung. Der Einführung in die Satelliten-gestützten Vermessungs- und Erkundungsmethoden gehen meist Grundlagenmodule zu „klassischer“ Vermessungskunde voraus. Übliche Praxisarbeiten sind Projekte, die in Vorbereitung der Bachelor-Arbeit zu erarbeiten und zu präsentieren sind.

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      Typische Lehrveranstaltungen

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      Berufsaussichten nach dem Bachelor-Studium Geoinformatik

      AbsolventInnen des Studiums Geoinformatik werden beruflich zum Beispiel in der öffentlichen Verwaltung in Behörden der Vermessung, Raumplanung, Umwelt, Agrarwirtschaft oder des Verkehrs, in Ver- und Entsorgungsunternehmen, in Unternehmen des Geomarketings und bei Dienstleistern von Geodateninfrastrukturen, im Verkehrs- und Tourismuswesen, bei Planungsbüros, Soft- und Hardwareherstellern sowie in der Versicherungswirtschaft tätig. Zu den Aufgabengebieten von GeoinformatikerInnen zählen die Lagerstättenerkundung, das Umwelt- und Geomonitoring, der Hochwasserschutz, die Klimaforschung, die Baugrunduntersuchung, die Vorhersage von Katastrophenfällen, der Vertrieb von Software und Datenmodellen sowie die Konzeptionierung, Planung, Entwicklung und Anwendung von Geoinformationssystemen. Nicht zuletzt werden AbsolventInnen der Geoinformatik, meist nach anschließendem postgradualen Studium sowie einer Promotion, auch in Forschung und Lehre an Fachhochschulen, Universitäten sowie öffentlichen und privaten Forschungseinrichtungen tätig.