Bachelor Meerestechnik studieren 4 Bachelor-Studiengänge

Das Studium Meerestechnik | Bachelor

Aufbau und Inhalt des Bachelor-Studiums Meerestechnik

Die Meerestechnik kombiniert ingenieurwissenschaftliche Inhalte mit chemischen, physikalischen und elektrotechnischen Elementen. Die Einsatzbandbreite ist enorm. Während einerseits ein Fokus auf Wissenschaft und Rohstoff- und Energiegewinnung gelegt wird, werden andererseits auch schiffbauliche und betriebstechnische Kompetenzen vermittelt. Zu den Bereichen, mit denen sich die Fachrichtung beschäftigt, gehören technische Management-Aufgaben auf Schiffen und in Häfen, technische Instandhaltung, Sicherheit und Umweltmanagement. Neben umfangreichen Modulen aus Mathematik werden außerdem Kompetenzen in Physik und Mechanik vermittelt, dazu kommen die Grundlagen der Chemie und speziell auch der Meereschemie sowie die Elektrotechnik.

Auch Informatik-Kompetenzen werden gelehrt, dabei gilt es in der Regel auch eine Programmiersprache zu erlernen. Zu den Ingenieur-Fächern zählen vor allem Werkstoff- und Materialkunde, Konstruktionslehre gerade auch für die technischen Aspekte des Schiffbaus (dabei wird vor allem auch der Umgang mit CAD-Software geschult) und Fertigung. Meeresspezifische Elemente beinhalten die allgemeine Meereskunde, Hydrodynamik, Sensorik in der Meerestechnik, Offshore-Technik, Technik in Hafenanlagen, Meeresökologie oder auch Unterwassertechnik wie Plattformen oder Fahrzeuge. Mögliche Vertiefungen sind Umweltanalytik oder Robotertechnik. Typischerweise sind praxisbezogene Projektarbeiten selbstständig durchzuführen.

Typische Lehrveranstaltungen

  • Meereskunde
  • Grundlagen der Seefahrt
  • Grundlagen der Mathematik und Physik
  • Schiffsmaschinenanlagen
  • Schiffbau und Meerestechnik
  • Technische Mechanik
  • Grundlagen der Schiffskonstruktion
  • Messtechnik und Sensorik
  • Maritime Leitsysteme
  • Marine Geologie und Biologie
  • Physikalische Ozeanographie
  • Küstenzonenmanagement

Berufsaussichten nach dem Bachelor-Studium Meerestechnik

AbsolventInnen des Studiums Meerestechnik werden in erster Linie in der meerestechnischen Industrie, wie der Werftindustrie, der Offshoreindustrie, der Schifffahrtindustrie, der Binnenschifftechnik und bei Unternehmen der Zulieferindustrie beruflich tätig. Darüber hinaus stellen aber auch Klassifikationsgesellschaften, Ingenieurbüros, Logistikunternehmen, Reedereien, Häfen, Versuchsanstalten sowie Behörden potenzielle Arbeitgeber dar. Ferner arbeiten MeerestechnikerInnen auch in fachlich angrenzenden Gebieten wie dem Stahlbau, dem Anlagenbau, dem Flugzeugbau, der Isoliertechnik oder der Luft- und Klimatechnik. Potenzielle Aufgabenfelder liegen in den Bereichen Projekt- und Objektbearbeitung, Konstruktion und Entwicklung meerestechnischer Anlagen, Fahrzeuge und Geräte, Überwachung, Bauaufsicht, Beratung und Vertrieb, aber auch im Bereich Management und Betriebsführung. Meist nach einem anschließenden postgradualen Studium, arbeiten IngenieurInnen der Meerestechnik auch im Bereich Forschung und Lehre an Fachhochschulen und Universitäten.

Ist das Bachelor-Studium Meerestechnik das Richtige für mich?

Jedes Studium stellt spezielle Anforderung an die Studierenden. Für das Meerestechnik- Studium (Berufsfeld gemäß RIASEC-Modell) sind Realistische Orientierung, Konventionelle Orientierung und Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell) von Bedeutung. Mit Studienwahltest & StudienwahlBOX kannst du überprüfen, ob dieses Studium zu dir passt.

Als besonders wichtig gilt dabei die Realistische Orientierung. Personen dieses Typs sind praktisch und technisch veranlagt. Sie bevorzugen Tätigkeiten, in denen körperliche Kraft, Geschicklichkeit sowie Koordination eine Rolle spielen. Dazu zählt der Umgang mit Maschinen und Werkzeugen, aber auch mit Tieren, wie etwa im landwirtschaftlichen Bereich. Sie mögen konkrete Aufgaben, bei denen nachweisbare Ergebnisse erzielt werden können. Auf der anderen Seite gehen sie sozialen Herausforderungen eher aus dem Weg und versuchen die Zusammenarbeit mit Menschen mit anderen Ansichten so gut wie möglich zu vermeiden. Realistische Personen sind in ihrer Wertehaltung traditionell orientiert und schätzen daher handfeste und konkrete persönliche Eigenschaften.

Ebenso wichtig ist die Konventionelle Orientierung. Ein strukturierter, ordnender Umgang mit Daten jeglicher Art gefällt Menschen mit konventioneller Orientierung am Besten. Sie bevorzugen Tätigkeiten, wie Zuordnen, Aufzeichnen, Vervielfältigen oder Archivieren. Künstlerische, nicht klar strukturierte oder offene Aufgaben hingegen lehnen sie ab. Sie verfügen daher meist über rechnerische oder geschäftliche Kompetenzen. Beruflich und Privat sind diese Menschen traditionell orientiert und sind einem hohen ökonomischen und sozialen Status nicht abgeneigt.

Und auch die Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell) spielt für dieses Studium eine Rolle. Personen dieses Typs versuchen Probleme erforschend und auf intellektueller Ebene zu lösen. Analytisch und methodisch exakt vorgehend, ist ihnen dabei wichtig, dass sie die jeweiligen Zusammenhänge verstehen. Soziale Kontakte sind ihnen nicht allzu wichtig. Die Suche nach schwierigen  Fragestellungen bedeutet ihnen mehr, als Führungsaufgaben zu übernehmen. Auch mögen sie keine Tätigkeiten, die sich wiederholen. Menschen mit dieser Orientierung sind unkonventionell orientiert und bevorzugen Persönlichkeitsmerkmale, die logisch, intellektuell und ehrgeizig ausgerichtet sind.

4 Hochschulen mit 4 Bachelor-Studiengängen

Alle (4) DEUTSCHLAND (4) ÖSTERREICH (0) SCHWEIZ (0)

Studienorte in:

Alle DEUTSCHLAND ÖSTERREICH SCHWEIZ