Bachelor Mikroelektronik studieren 12 Bachelor-Studiengänge

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Das Studium Mikroelektronik | Bachelor

Aufbau und Inhalt des Bachelor-Studiums Mikroelektronik

Wie bei den meisten ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtungen besteht die Studieneingangsphase aus einer Grundausbildung in den Bereichen Mathematik, Experimental- und Theoretischer Physik sowie Maschinenbau, denn das Wissen über naturwissenschaftlich-technische Zusammenhänge ist eine wesentliche Voraussetzung für das selbstständige Arbeiten im Bereich der Mikroelektronik. Weitere in diesem frühen Stadium vermittelte Kompetenzen umfassen zudem CAD (also computergestütztes Planen, Entwerfen und Designen von mikroelektronischen Bauteilen und Verschaltungen), Mess- und Prüftechniken oder Mikrosystemtechnologien. Schwerpunktbildungen finden entsprechend dem späteren Einsatzkontext statt: Dazu zählen etwa die Sensorik, Medizintechnik, Haushaltsgeräte, Computer oder Unterhaltungselektronik.

Zu den mikroelektronischen Anwendungsfällen gehören auch chemische Reaktoren, Molekülstrukturen oder biologische Zellsysteme und Lichttechnologien wie etwa LED. Wahlfächer erlauben eine individuelle Schwerpunktbildung, wie etwa die Bereiche Bionik, Nanotechnologien, Mikrosensorik, Einsatz von Mikroelektronik in der Medizin, Mikroanalytik sowie verschiedene Anwendungsfälle von Simulationstechniken (also die virtuelle Vorab-Erprobung bestimmter Konstruktionen, Szenarien und Verschaltungen). Typischerweise sind Industriepraktika vorgesehen und meist gilt es auch, eine praxisbezogene Projektarbeit abzuschließen.

Typische Lehrveranstaltungen

  • Grundlagne der Elektronik
  • Mikrosystemtechnologien
  • Mess- und Sensortechnik
  • Technische Mechanik und CAD
  • Antriebstechnik
  • Regelungstechnik
  • Von Makro zu Mikro
  • Oberflächen- und 3D-Stukturierung
  • Strömungslehre und Thermodynamik
  • Halbleiter- und Festkörperphysik
  • Beschichtungstechnologie
  • Analyseverfahren der Mikrotechnik

Berufsaussichten nach dem Bachelor-Studium Mikroelektronik

AbsolventInnen des Studiums Mikroelektronik werden in Unternehmen der System- und Sensorherstellung, der Automobil-, der Luft- und Raumfahrtindustrie, der Heimelektronik, der Bürogeräteherstellung, der Telekommunikation, der Medizintechnik sowie der Halbleiter-, Chip- und Softwareherstellung beruflich tätig. Zu den Aufgabengebieten von MikroelektronikerInnen zählen das Digitaldesign, die digitale Signalverarbeitung, der Schaltkreisentwurf mikroelektronischer Geräte und der Chipentwurf für Speicher und Prozessoren. Darüber hinaus bestehen auch Tätigkeitsfelder in der industriellen Bildverarbeitung, im Bereich der Entwicklung und des Entwurfs von Halbleiterausrüstungen, der Halbleiterfertigung und der Halbleiterprozesse. Ferner werden IngenieurInnen der Mikroelektronik, meist nach einem anschließenden postgradualen Studium, auch in Forschung und Lehre an Fachhochschulen, Universitäten sowie öffentlichen und privaten Forschungseinrichtungen tätig.

Ist das Bachelor-Studium Mikroelektronik das Richtige für mich?

Jedes Studium stellt spezielle Anforderung an die Studierenden. Für das Mikroelektronik- Studium (Berufsfeld gemäß RIASEC-Modell) sind Realistische Orientierung, Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell) und Konventionelle Orientierung von Bedeutung. Mit Studienwahltest & StudienwahlBOX kannst du überprüfen, ob dieses Studium zu dir passt.

Als besonders wichtig gilt dabei die Realistische Orientierung. Personen dieses Typs sind praktisch und technisch veranlagt. Sie bevorzugen Tätigkeiten, in denen körperliche Kraft, Geschicklichkeit sowie Koordination eine Rolle spielen. Dazu zählt der Umgang mit Maschinen und Werkzeugen, aber auch mit Tieren, wie etwa im landwirtschaftlichen Bereich. Sie mögen konkrete Aufgaben, bei denen nachweisbare Ergebnisse erzielt werden können. Auf der anderen Seite gehen sie sozialen Herausforderungen eher aus dem Weg und versuchen die Zusammenarbeit mit Menschen mit anderen Ansichten so gut wie möglich zu vermeiden. Realistische Personen sind in ihrer Wertehaltung traditionell orientiert und schätzen daher handfeste und konkrete persönliche Eigenschaften.

Ebenso wichtig ist die Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell). Personen dieses Typs versuchen Probleme erforschend und auf intellektueller Ebene zu lösen. Analytisch und methodisch exakt vorgehend, ist ihnen dabei wichtig, dass sie die jeweiligen Zusammenhänge verstehen. Soziale Kontakte sind ihnen nicht allzu wichtig. Die Suche nach schwierigen  Fragestellungen bedeutet ihnen mehr, als Führungsaufgaben zu übernehmen. Auch mögen sie keine Tätigkeiten, die sich wiederholen. Menschen mit dieser Orientierung sind unkonventionell orientiert und bevorzugen Persönlichkeitsmerkmale, die logisch, intellektuell und ehrgeizig ausgerichtet sind.

Und auch die Konventionelle Orientierung spielt für dieses Studium eine Rolle. Ein strukturierter, ordnender Umgang mit Daten jeglicher Art gefällt Menschen mit konventioneller Orientierung am Besten. Sie bevorzugen Tätigkeiten, wie Zuordnen, Aufzeichnen, Vervielfältigen oder Archivieren. Künstlerische, nicht klar strukturierte oder offene Aufgaben hingegen lehnen sie ab. Sie verfügen daher meist über rechnerische oder geschäftliche Kompetenzen. Beruflich und Privat sind diese Menschen traditionell orientiert und sind einem hohen ökonomischen und sozialen Status nicht abgeneigt.

11 Hochschulen mit 12 Bachelor-Studiengängen

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Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau Embedded Systems Engineering Freiburg, Baden-Württemberg
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