Bachelor Nachrichtentechnik studieren 13 Bachelor-Studiengänge

Das Studium Nachrichtentechnik | Bachelor

Aufbau und Inhalt des Bachelor-Studiums Nachrichtentechnik

Diese ingenieurwissenschaftliche Fachrichtung beschäftigt sich mit all jenen technologischen Lösungen und Technologien, die Kommunikation, Informations- und Datenübertragung ermöglichen. Studierende werden befähigt, selbstständig elektronische Schaltungen zu entwickeln und Hardware-Lösungen für die Nachrichtenübertragung umzusetzen. Dies kann von Kompressionsverfahren zur Verkleinerung von Dateien bis hin zur Planung und Umsetzung eines Satelliten-Kommunikationssystems reichen. Dazu braucht es eine umfangreiche Grundlagenschulung in den Bereichen Physik, Mathematik, Elektrotechnik, Digitaltechnik, Messtechnik, und Informatik. Aber auch Laborarbeit ist typischerweise zu absolvieren.

In einer späteren Phase beschäftigen sich die Studierenden mit konkreteren Anwendungskontexten, wie z.B. mit Mikrocomputern, Elektronischen Schaltungen, Werkstoff- und Materialwissenschaft, Signalen sowie komplexen Systemen. In der letzten Phase des Studiums werden üblicherweise die individuell vertiefbaren Schwerpunkte in Form von Wahlfächern angeboten – dies entspricht grob den praktischen Einsatzfeldern. Dazu zählen Netzwerke und Internet-Technologien, Software-Entwicklung, Sensorik und Mechatronik oder auch Digitale Bild- und Signalverarbeitung. Innerhalb der elektronischen Ingenieurswissenschaften beschäftigt sich die Nachrichtentechnik im Schwerpunkt mit Hardware, wodurch sie sich von der Informatik unterscheidet. Üblich sind Industriepraktika und abschließende Projektarbeiten.

Typische Lehrveranstaltungen

  • Mathematik
  • Physik
  • Elektrotechnik
  • Elektronik
  • Messtechnik
  • Digitaltechnik
  • Informatik
  • Kommunikationstechnik
  • Hochfrequenztechnik
  • Übertragungstechnik
  • Signalverarbeitung
  • Microcomputertechnik

Berufsaussichten nach dem Bachelor-Studium Nachrichtentechnik

AbsolventInnen des Studiums Nachrichtentechnik arbeiten in der Entwicklung von Systemen der Informationstechnik und Mikrosystemtechnik, in der Fertigung und Prüfung informationstechnischer Systeme, im technischen Vertrieb und im Kundenservice. Ferner werden IngenieurInnen der Nachrichtentechnik auch in der Konzeption, Anpassung und Instandhaltung von eingebetteten elektronischen Systemen, zum Beispiel in Fahrzeugen, in der Maschinenbau-, Anlagenbau- und Lebensmittelindustrie, in der Telekommunikationsbranche, bei Netzbetreiberfirmen, in der Systemwartung und Instandhaltung, bei Herstellern elektronischer Bauelemente, in der Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie, bei Schaltkreisherstellern oder bei Prüfinstituten beruflich tätig. Zudem werden NachrichtentechnikerInnen, meist nach einem anschließenden postgradualen Studium, auch in der Lehre an Berufsschulen und -akademien, Fachhochschulen und Universitäten tätig oder forschen in öffentlichen und privaten Forschungseinrichtungen.

Ist das Bachelor-Studium Nachrichtentechnik das Richtige für mich?

Jedes Studium stellt spezielle Anforderung an die Studierenden. Für das Nachrichtentechnik- Studium (Berufsfeld gemäß RIASEC-Modell) sind Realistische Orientierung, Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell) und Konventionelle Orientierung von Bedeutung. Mit Studienwahltest & StudienwahlBOX kannst du überprüfen, ob dieses Studium zu dir passt.

Als besonders wichtig gilt dabei die Realistische Orientierung. Personen dieses Typs sind praktisch und technisch veranlagt. Sie bevorzugen Tätigkeiten, in denen körperliche Kraft, Geschicklichkeit sowie Koordination eine Rolle spielen. Dazu zählt der Umgang mit Maschinen und Werkzeugen, aber auch mit Tieren, wie etwa im landwirtschaftlichen Bereich. Sie mögen konkrete Aufgaben, bei denen nachweisbare Ergebnisse erzielt werden können. Auf der anderen Seite gehen sie sozialen Herausforderungen eher aus dem Weg und versuchen die Zusammenarbeit mit Menschen mit anderen Ansichten so gut wie möglich zu vermeiden. Realistische Personen sind in ihrer Wertehaltung traditionell orientiert und schätzen daher handfeste und konkrete persönliche Eigenschaften.

Ebenso wichtig ist die Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell). Personen dieses Typs versuchen Probleme erforschend und auf intellektueller Ebene zu lösen. Analytisch und methodisch exakt vorgehend, ist ihnen dabei wichtig, dass sie die jeweiligen Zusammenhänge verstehen. Soziale Kontakte sind ihnen nicht allzu wichtig. Die Suche nach schwierigen  Fragestellungen bedeutet ihnen mehr, als Führungsaufgaben zu übernehmen. Auch mögen sie keine Tätigkeiten, die sich wiederholen. Menschen mit dieser Orientierung sind unkonventionell orientiert und bevorzugen Persönlichkeitsmerkmale, die logisch, intellektuell und ehrgeizig ausgerichtet sind.

Und auch die Konventionelle Orientierung spielt für dieses Studium eine Rolle. Ein strukturierter, ordnender Umgang mit Daten jeglicher Art gefällt Menschen mit konventioneller Orientierung am Besten. Sie bevorzugen Tätigkeiten, wie Zuordnen, Aufzeichnen, Vervielfältigen oder Archivieren. Künstlerische, nicht klar strukturierte oder offene Aufgaben hingegen lehnen sie ab. Sie verfügen daher meist über rechnerische oder geschäftliche Kompetenzen. Beruflich und Privat sind diese Menschen traditionell orientiert und sind einem hohen ökonomischen und sozialen Status nicht abgeneigt.

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Duale Hochschule Baden-Württemberg - Ravensburg Elektrotechnik - Nachrichten- und Kommunikationstechnik Friedrichshafen, Baden-Württemberg
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