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Das Studium Ökonomie | Bachelor

Aufbau und Inhalt des Bachelor-Studiums Ökonomie

Als Ökonomie werden alle Handlungen und Maßnahmen bezeichnet, die den menschlichen Bedarf an Gütern planvoll decken. Dabei geht es um die Herstellung sowie um den An- und Verkauf von verschiedenen Gütern. Auf der Welt existieren verschiedene Wirtschaftssysteme, die sich zum Teil stark voneinander unterscheiden. Das häufigste System ist die freie Marktwirtschaft, wo sich die Preise für Güter nach Angebot und Nachfrage richten. Das Studium der Ökonomie ist jenem der Wirtschaftswissenschaften sehr ähnlich. Zu Beginn stehen vor allem Mathematik und Statistik auf dem Studienplan. Später werden vor allem die Bereiche Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsrecht und Wirtschaftspolitik behandelt. Außerdem stehen häufig Englisch oder andere Fremdsprachen auf dem Studienplan.

Berufsaussichten nach dem Bachelor-Studium Ökonomie

Die Tätigkeitsfelder eines Wirtschaftswissenschaftlers sind sehr vielseitig und hängen meist vom Schwerpunkt ab, den er während seines Studiums gewählt hat. Meist arbeiten sie für private Unternehmen, wo sie organisatorische Aufgaben übernehmen oder für den Bereich Marketing zuständig sind. Einige sind auch im Personal- oder im Rechnungswesen tätig. Viele Wirtschaftswissenschaftler sind später in der Unternehmensberatung tätig, wo sie Betrieben bei wirtschaftlichen Fragen unterstützen. Einige Wirtschaftswissenschaftler arbeiten später auch mit Politikern zusammen und beraten sie bei Wirtschaftsthemen. Viele Absolventen dieser Fachrichtung arbeiten außerdem für Banken oder Versicherungsunternehmen. Einige Absolventen bleiben auch nach ihrem Studium an der Universität und arbeiten in der Forschung weiter.

Ist das Bachelor-Studium Ökonomie das Richtige für mich?

Jedes Studium stellt spezielle Anforderung an die Studierenden. Für das Ökonomie- Studium (Berufsfeld gemäß RIASEC-Modell) sind Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell), Konventionelle Orientierung und Unternehmerische Orientierung von Bedeutung. Mit Studienwahltest & StudienwahlBOX kannst du überprüfen, ob dieses Studium zu dir passt.

Als besonders wichtig gilt dabei die Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell). Personen dieses Typs versuchen Probleme erforschend und auf intellektueller Ebene zu lösen. Analytisch und methodisch exakt vorgehend, ist ihnen dabei wichtig, dass sie die jeweiligen Zusammenhänge verstehen. Soziale Kontakte sind ihnen nicht allzu wichtig. Die Suche nach schwierigen  Fragestellungen bedeutet ihnen mehr, als Führungsaufgaben zu übernehmen. Auch mögen sie keine Tätigkeiten, die sich wiederholen. Menschen mit dieser Orientierung sind unkonventionell orientiert und bevorzugen Persönlichkeitsmerkmale, die logisch, intellektuell und ehrgeizig ausgerichtet sind.

Ebenso wichtig ist die Konventionelle Orientierung. Ein strukturierter, ordnender Umgang mit Daten jeglicher Art gefällt Menschen mit konventioneller Orientierung am Besten. Sie bevorzugen Tätigkeiten, wie Zuordnen, Aufzeichnen, Vervielfältigen oder Archivieren. Künstlerische, nicht klar strukturierte oder offene Aufgaben hingegen lehnen sie ab. Sie verfügen daher meist über rechnerische oder geschäftliche Kompetenzen. Beruflich und Privat sind diese Menschen traditionell orientiert und sind einem hohen ökonomischen und sozialen Status nicht abgeneigt.

Und auch die Unternehmerische Orientierung spielt für dieses Studium eine Rolle. Unternehmerische Typen haben eine Vorliebe für Tätigkeiten und Situationen, bei denen sie andere Menschen mit kommunikativen oder anderen Mitteln beeinflussen, überzeugen oder gar manipulieren können. Mit hohem Selbstvertrauen ausgestattet, haben sie Gefallen an Konkurrenzsituationen, wobei sie jedoch Herausforderungen auf intellektueller Ebene eher meiden. Eine traditionelle Wertehaltung lässt diese Menschen mit viel Ehrgeiz nach hohem ökonomischem, sozialen oder politischen Status streben.

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