Bachelor Statistik studieren 9 Bachelor-Studiengänge

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Das Studium Statistik | Bachelor

Aufbau und Inhalt des Bachelor-Studiums Statistik

Da die Statistik eine auf den Anwendungsfall bezogene Disziplin ist, werden meist Fächer in das Studium einbezogen, aus denen heraus empirische Daten gewonnen werden können. Dazu zählen häufig die Physik und die Informatik. Die Studieneingangsphase der Statistik besteht aus mathematischem Fachwissen wie der Linearen Algebra, der Wahrscheinlichkeitsrechnung und einer allgemeinen Einführung in das Fach. Die Diskrete Mathematik und Grundlagen der Algorithmik werden während der ersten Semester erarbeitet. Darauf folgen die Analysis und die Numerische Mathematik.

Die Studierenden beginnen, sich mit den verschiedenen Methoden der Darstellung von Daten und den Analyseverfahren vertraut zu machen, was im Rahmen kleinerer Projektarbeiten erprobt werden kann. Zudem wird Informatik-Kompetenz aufgebaut. Die Studierenden lernen, mit statistischer Software zu arbeiten und auch zu programmieren und vertiefen schrittweise ihr Wissen in der computergestützten Datenauswertung und Analyse. Neben der Arbeit mit Inferenzstatistik beschäftigen sie sich auch mit der Anwendung statistischer Expertise im Decision Support. Zudem lernen sie, hochkomplexe Daten handzuhaben, vor allem mittels der computational statistics, und setzen sich mit Finanz- und Versicherungsmathematik auseinander. Praxiszeiten während des Studiums sind üblich.

Typische Lehrveranstaltungen

  • Wahrscheinlichkeitsrechnung
  • Interferenzstatistik
  • Lineare Algebra
  • Algorithmische Mathematik
  • Lineare Modelle
  • Multivariate Statistik
  • Vektor- und Matrizenrechnung
  • Diskrete Mathematik und Analysis
  • Numerische Mathematik
  • Schätzen und Testen
  • Datenanalyse
  • Stochastische Prozesse

Berufsaussichten nach dem Bachelor-Studium Statistik

AbsolventInnen des Studiums Statistik werden aufgrund der elementaren Bedeutung der Statistik für zahlreiche angewandte und theoretische Bereiche, beruflich in einer breiten Palette von Branchen tätig. Zum Beispiel arbeiten StatistikerInnen in Banken und Versicherungen, in der pharmazeutischen, chemischen und biotechnologischen Industrie, in der Verwaltung, in der Qualitätssicherung, der Unternehmensberatung, in Meinungsforschungs- und Wirtschaftsforschungsinstituten, im Gesundheitswesen, im Umweltschutz, in der Biometrie und der Medizin sowie in wissenschaftlichen Bereichen der Naturwissenschaften, Umweltwissenschaften, Sozialwissenschaften und Ökonomie. Darüber hinaus werden AbsolventInnen der Statistik, meist nach einem anschließenden postgradualen Studium sowie einer Promotion, auch in der statistischen Forschung und Lehre an Fachhochschulen, Universitäten sowie öffentlichen und privaten Forschungseinrichtungen tätig.

Ist das Bachelor-Studium Statistik das Richtige für mich?

Jedes Studium stellt spezielle Anforderung an die Studierenden. Für das Statistik- Studium (Berufsfeld gemäß RIASEC-Modell) sind Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell), Konventionelle Orientierung und Künstlerische Orientierung von Bedeutung. Mit Studienwahltest & StudienwahlBOX kannst du überprüfen, ob dieses Studium zu dir passt.

Als besonders wichtig gilt dabei die Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell). Personen dieses Typs versuchen Probleme erforschend und auf intellektueller Ebene zu lösen. Analytisch und methodisch exakt vorgehend, ist ihnen dabei wichtig, dass sie die jeweiligen Zusammenhänge verstehen. Soziale Kontakte sind ihnen nicht allzu wichtig. Die Suche nach schwierigen  Fragestellungen bedeutet ihnen mehr, als Führungsaufgaben zu übernehmen. Auch mögen sie keine Tätigkeiten, die sich wiederholen. Menschen mit dieser Orientierung sind unkonventionell orientiert und bevorzugen Persönlichkeitsmerkmale, die logisch, intellektuell und ehrgeizig ausgerichtet sind.

Ebenso wichtig ist die Konventionelle Orientierung. Ein strukturierter, ordnender Umgang mit Daten jeglicher Art gefällt Menschen mit konventioneller Orientierung am Besten. Sie bevorzugen Tätigkeiten, wie Zuordnen, Aufzeichnen, Vervielfältigen oder Archivieren. Künstlerische, nicht klar strukturierte oder offene Aufgaben hingegen lehnen sie ab. Sie verfügen daher meist über rechnerische oder geschäftliche Kompetenzen. Beruflich und Privat sind diese Menschen traditionell orientiert und sind einem hohen ökonomischen und sozialen Status nicht abgeneigt.

Und auch die Künstlerische Orientierung spielt für dieses Studium eine Rolle. Menschen mit diesen Eigenschaften bevorzugen Tätigkeiten, die keinem strikten Schema folgen, nicht eindeutig und offen im Ergebnis sind. Mit sprachlicher, musikalischer, bildender oder körperlicher Kreativität schaffen sie Kunstwerke bzw. Produkte oder künstlerische Selbstdarstellungen. Die ästhetische Erfahrung und Herausforderung sind diesen Menschen wichtig, wobei sie komplex strukturierte Probleme und Aufgaben meist ablehnen.

8 Hochschulen mit 9 Bachelor-Studiengängen

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Statistik Bachelor-Studium Österreich (3 Studiengänge)

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