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Das Studium Technomathematik | Bachelor

Aufbau und Inhalt des Bachelor-Studiums Technomathematik

Die Technomathematik lehrt die Mathematik mit Blick auf ihre typischen Anwendungsfelder. Die Studierenden sollen zur Zusammenarbeit mit IngenieurInnen und zum gemeinsamen Problemlösen befähigt werden. Einige Angebote fokussieren stärker den Maschinenbau, andere die Elektrotechnik oder die Informatik. Grundsätzlich werden die Studierenden dazu befähigt, in einer Vielzahl technischer Arbeitsfelder mathematische Problemlösungen zu erarbeiten. Die typische Studieneingangsphase sieht in der Regel die Grundlagen der Analysis, der Linearen Algebra oder auch Grundkenntnisse im Programmieren vor.

Häufig wird dies um naturwissenschaftlich-technische Anwendungsfelder ergänzt, wie etwa der Mechanik oder der Elektrotechnik für Technomathematiker. Diese Fächer werden im weiteren Verlauf des Studiums vertieft und um weitere informationswissenschaftliche Kompetenzen ergänzt, v.a. in der Entwicklung von Algorithmen und im Umgang mit komplexen Datenstrukturen. Später beschäftigen sich die Studierenden mit der Höheren Analysis, der Stochastik und weiteren Inhalten der Informatik. Spezialisierungen ergeben sich je nach Schwerpunkt in den Bereichen Elektrotechnik, Maschinenbau oder auch im Chemieingenieurwesen. Praxiszeiten und praxisbezogene Arbeiten sind meist integrativer Bestandteil des Studiums.

Typische Lehrveranstaltungen

  • Analysis und diskrete Mathematik
  • Lineare Algebra und Analytische Geometrie
  • Numerische Mathematik und Optimierung
  • Computerorientierte Mathematik
  • Logik und Softwaredesign
  • Vektoranalysis
  • Datenstrukturen und Algorithmen
  • Differentialgleichungen
  • Technische Mechanik
  • Funktionalanalysis und Wahrscheinlichkeitstheorie
  • Stochastik
  • Regelungstechnik

Berufsaussichten nach dem Bachelor-Studium Technomathematik

AbsolventInnen des Studiums Technomathematik werden beruflich in Industriebranchen tätig, in denen Simulationen und Modellierungen integraler Bestandteil der Entwicklung von neuen Produkten und Produktanwendungen sind und kostspielige experimentelle Untersuchungen ersetzen. Darunter fallen beispielsweise der Maschinenbau, die Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie, die Elektrotechnik, die Logistik, die Medizintechnik, die Biotechnologie, die chemische und pharmazeutische Industrie sowie die Verfahrenstechnik. Aber auch im Bauingenieurwesen, in der Software-Entwicklung, im Consulting oder in Ingenieur- und Planungsbüros finden TechnomathematikerInnen potenzielle Beschäftigungsmöglichkeiten. Nicht zuletzt werden AbsolventInnen der Technomathematik, meist nach einem anschließenden postgradualen Studium sowie einer Promotion, auch in Forschung und Lehre an Fachhochschulen Universitäten sowie öffentlichen und privaten Forschungseinrichtungen tätig.

Ist das Bachelor-Studium Technomathematik das Richtige für mich?

Jedes Studium stellt spezielle Anforderung an die Studierenden. Für das Technomathematik- Studium (Berufsfeld gemäß RIASEC-Modell) sind Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell), Konventionelle Orientierung und Künstlerische Orientierung von Bedeutung. Mit Studienwahltest & StudienwahlBOX kannst du überprüfen, ob dieses Studium zu dir passt.

Als besonders wichtig gilt dabei die Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell). Personen dieses Typs versuchen Probleme erforschend und auf intellektueller Ebene zu lösen. Analytisch und methodisch exakt vorgehend, ist ihnen dabei wichtig, dass sie die jeweiligen Zusammenhänge verstehen. Soziale Kontakte sind ihnen nicht allzu wichtig. Die Suche nach schwierigen  Fragestellungen bedeutet ihnen mehr, als Führungsaufgaben zu übernehmen. Auch mögen sie keine Tätigkeiten, die sich wiederholen. Menschen mit dieser Orientierung sind unkonventionell orientiert und bevorzugen Persönlichkeitsmerkmale, die logisch, intellektuell und ehrgeizig ausgerichtet sind.

Ebenso wichtig ist die Konventionelle Orientierung. Ein strukturierter, ordnender Umgang mit Daten jeglicher Art gefällt Menschen mit konventioneller Orientierung am Besten. Sie bevorzugen Tätigkeiten, wie Zuordnen, Aufzeichnen, Vervielfältigen oder Archivieren. Künstlerische, nicht klar strukturierte oder offene Aufgaben hingegen lehnen sie ab. Sie verfügen daher meist über rechnerische oder geschäftliche Kompetenzen. Beruflich und Privat sind diese Menschen traditionell orientiert und sind einem hohen ökonomischen und sozialen Status nicht abgeneigt.

Und auch die Künstlerische Orientierung spielt für dieses Studium eine Rolle. Menschen mit diesen Eigenschaften bevorzugen Tätigkeiten, die keinem strikten Schema folgen, nicht eindeutig und offen im Ergebnis sind. Mit sprachlicher, musikalischer, bildender oder körperlicher Kreativität schaffen sie Kunstwerke bzw. Produkte oder künstlerische Selbstdarstellungen. Die ästhetische Erfahrung und Herausforderung sind diesen Menschen wichtig, wobei sie komplex strukturierte Probleme und Aufgaben meist ablehnen.

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