Bachelor Tiermedizin studieren 10 Bachelor-Studiengänge

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Das Studium Tiermedizin | Bachelor

Aufbau und Inhalt des Bachelor-Studiums Tiermedizin

Zu den Grundlagen der Tiermedizin zählen sowohl naturwissenschaftliche als auch biologische (Anatomie und Physiologie) Lerninhalte. Die naturwissenschaftlichen Fächer umfassen physikalisches, chemisches, botanisches (im Hinblick auf pflanzliche Futter- und Giftquellen, aber auch auf Pflanzen mit heilenden Substanzen) sowie auch zoologisches Detailwissen. Zu den anatomisch-physiologischen Inhalten zählen die Gewebelehre (Histologie), die Embryologie, die Biochemie aber auch die Grundlagen der Tierzucht. Die dafür wichtigste Voraussetzung ist umfangreiche Kenntnis der Genetik, die in diesem Zusammenhang ebenfalls erarbeitet wird. Aber auch ein einführender Überblick über die Anforderungen an die moderne Landwirtschaft wird geboten.

Darauf aufbauend wird Fachwissen über die Ursachen, Entstehung und Behandlung von Krankheiten bei Tieren vermittelt. Die Studierenden lernen, den Gesundheitszustand eines Tieres selbstständig zu erheben und die geeigneten Maßnahmen zur Heilung zu planen, organisieren und durchzuführen. Neben der diagnostischen Kompetenz werden auch die Untersuchungskompetenz, Fachwissen über die Bedürfnisse und Ansprüche von Tieren sowie über den Umgang mit bildgebenden Verfahren (v.a. Röntgen und Ultraschall) vermittelt. Spätere Fächer beinhalten die artgerechte Haltung, Hygiene, Viren- und Bakterienkunde, Tierseuchen und deren Bekämpfung, Pharmakologie, aber auch Chirurgie und Pathologie. Praktika sind wesentlicher Studienbestandteil.

Typische Lehrveranstaltungen

  • Einführung in die Biologie, Anatomie und Physiologie
  • Histologie und Embryologie
  • Biochemie und Biometrie
  • Geschichte der Veterinärmedizin
  • Tierernährung
  • Parasitologie
  • Medizinische Terminologie
  • Tierzucht, Tierhaltung und Tierhygiene
  • Tierschutzethik und -recht
  • Botanik der Futter-, Gift- und Heilpflanzen
  • Tier- und Umwelthygiene
  • Pharmakologie und Toxikologie

Berufsaussichten nach dem Bachelor-Studium Tiermedizin

AbsolventInnen des Studiums Tiermedizin werden beruflich in erster Linie als praktischer Tierarzt bzw. praktische Tierärztin in Kleintier- oder Großtierpraxen sowie im landwirtschaftlichen Bereich tätig. Darüber hinaus bieten sich auch Beschäftigungsmöglichkeiten im öffentlichen Veterinärwesen, etwa in der Lebensmittelüberwachung, im Tierschutz, in der Tierseuchenbekämpfung, in der Gesundheitsüberwachung und Hygieneberatung oder in der Lebensmittelproduktion. Außerdem werden TiermedizinerInnen auch in der veterinär-pharmazeutischen Industrie tätig, beispielsweise im Bereich des Produktmanagements, in der Marktanalyse oder der Unternehmenskommunikation. Außerdem bieten sich auch die Futtermittelindustrie und die Lebensmittelindustrie als potenzielle Arbeitgeber an. Ferner bestehen auch Beschäftigungsmöglichkeiten in Betrieben und Unternehmen der Haltungstechnik, bei Prüfinstitutionen, bei Tierversicherungsgesellschaften, im Journalismus, im Tourismus sowie im Event-Marketing.

Ist das Bachelor-Studium Tiermedizin das Richtige für mich?

Jedes Studium stellt spezielle Anforderung an die Studierenden. Für das Tiermedizin- Studium (Berufsfeld gemäß RIASEC-Modell) sind Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell), Unternehmerische Orientierung und Realistische Orientierung von Bedeutung. Mit Studienwahltest & StudienwahlBOX kannst du überprüfen, ob dieses Studium zu dir passt.

Als besonders wichtig gilt dabei die Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell). Personen dieses Typs versuchen Probleme erforschend und auf intellektueller Ebene zu lösen. Analytisch und methodisch exakt vorgehend, ist ihnen dabei wichtig, dass sie die jeweiligen Zusammenhänge verstehen. Soziale Kontakte sind ihnen nicht allzu wichtig. Die Suche nach schwierigen  Fragestellungen bedeutet ihnen mehr, als Führungsaufgaben zu übernehmen. Auch mögen sie keine Tätigkeiten, die sich wiederholen. Menschen mit dieser Orientierung sind unkonventionell orientiert und bevorzugen Persönlichkeitsmerkmale, die logisch, intellektuell und ehrgeizig ausgerichtet sind.

Ebenso wichtig ist die Unternehmerische Orientierung. Unternehmerische Typen haben eine Vorliebe für Tätigkeiten und Situationen, bei denen sie andere Menschen mit kommunikativen oder anderen Mitteln beeinflussen, überzeugen oder gar manipulieren können. Mit hohem Selbstvertrauen ausgestattet, haben sie Gefallen an Konkurrenzsituationen, wobei sie jedoch Herausforderungen auf intellektueller Ebene eher meiden. Eine traditionelle Wertehaltung lässt diese Menschen mit viel Ehrgeiz nach hohem ökonomischem, sozialen oder politischen Status streben.

Und auch die Realistische Orientierung spielt für dieses Studium eine Rolle. Personen dieses Typs sind praktisch und technisch veranlagt. Sie bevorzugen Tätigkeiten, in denen körperliche Kraft, Geschicklichkeit sowie Koordination eine Rolle spielen. Dazu zählt der Umgang mit Maschinen und Werkzeugen, aber auch mit Tieren, wie etwa im landwirtschaftlichen Bereich. Sie mögen konkrete Aufgaben, bei denen nachweisbare Ergebnisse erzielt werden können. Auf der anderen Seite gehen sie sozialen Herausforderungen eher aus dem Weg und versuchen die Zusammenarbeit mit Menschen mit anderen Ansichten so gut wie möglich zu vermeiden. Realistische Personen sind in ihrer Wertehaltung traditionell orientiert und schätzen daher handfeste und konkrete persönliche Eigenschaften.

9 Hochschulen mit 10 Bachelor-Studiengängen

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