Bachelor Museumswissenschaft studieren 3 Bachelor-Studiengänge

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Museumswissenschaft | Bachelor

Aufbau und Inhalt des Studiums Museumswissenschaft

Die Studieneingangsphase der Museologie beschäftigt sich mit einem Fachüberblick über die Geschichte, die wichtigsten Theorien und deren Methoden. Dies betrifft beispielsweise den Aufbau von Sammlungen, das Dokumentieren von Objekten etwa in Ausstellungskatalogen oder die Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens. Auch den Funktionen und Aufgaben des Vermittelns von gesammelten Objekten und Wissensbeständen im Museum wird breiter Raum gewidmet. Schließlich erarbeiten sich die Studierenden das Know-How bestimmter Fachwissenschaften, die für die Forschungsarbeit von Bedeutung sind (z.B. Ethnologie, Geschichte, Kunstgeschichte, Ausstellungsmanagement).

Auch Schlüsselqualifikationen wie Kommunikations- und Präsentationstechniken und das Erlernen einer Fachsprache werden angeboten. Innerhalb dieses Rahmens werden — mit unterschiedlicher Gewichtung  fachspezifische Inhalte vermittelt. Dazu zählen etwa die Werkstoffkunde von Kulturgütern oder wissenschaftliche Techniken der Erschließung von Archiven, Magazinen und Beständen. Auch das Sammlungs- und Datenmanagement und der professionelle Einsatz von Datenbanken werden erarbeitet. Studierende beschäftigen sich ebenso mit der Wissensvermittlung: Sie erlernen die Museumspädagogik sowie Kommunikationstheorie und Öffentlichkeitsarbeit. Zumindest mehrwöchige Praktika sind meist verpflichtender Studienbestandteil.

Berufsaussichten nach dem Studium Museumswissenschaft

AbsolventInnen des Studiums Museumswissenschaft werden beruflich vor allem im nationalen und internationalen Museums- und Ausstellungswesen tätig. Dort arbeiten MuseumswissenschaftlerInnen beispielsweise im Museumsmanagement, in der Ausstellungskritik oder in der Planung und Gestaltung von Ausstellungen. Sie werden als Selbstständige oder in Anstellung in einem Gestaltungsbüro tätig. Neben klassischen Museen stellen aber auch museumsähnliche Institutionen, Kulturzentren, Ausstellungshallen, kuratorische Abteilungen, Servicestellen und Stabsstellen von Museen, Galerien, Archive, Bibliotheken oder die Denkmalpflege und das Denkmalmanagement potenzielle Aufgabengebiete dar. Darüber hinaus werden AbsolventInnen der Museumswissenschaft auch in Eventagenturen, Designbüros, in der Bildungsarbeit, im allgemeinen Kulturmanagement bzw. Management kultureller Dienstleistungen oder in der Kulturberatung tätig.

Persönlichkeitsorientierung für diese Studienrichtung

Jedes Studium stellt spezielle Anforderung an die Studierenden. Für das Museumswissenschaft-Studium (Berufsfeld gemäß RIASEC-Modell) sind unten stehende grundlegende Persönlichkeitsorientierungen von Bedeutung. Mit Studienwahltest & StudienwahlBOX kannst du überprüfen, ob dieses Studium zu dir passt.

Sehr wichtig


Konventionelle Orientierung
Ein strukturierter, ordnender Umgang mit Daten jeglicher Art gefällt Menschen mit konventioneller Orientierung am Besten. Sie bevorzugen Tätigkeiten, wie Zuordnen, Aufzeichnen, Vervielfältigen oder Archivieren. Künstlerische, nicht klar strukturierte oder offene Aufgaben hingegen lehnen sie ab. Sie verfügen daher meist über rechnerische oder geschäftliche Kompetenzen. Beruflich und Privat sind diese Menschen traditionell orientiert und sind einem hohen ökonomischen und sozialen Status nicht abgeneigt.

Wichtig


Realistische Orientierung
Personen dieses Typs sind praktisch und technisch veranlagt. Sie bevorzugen Tätigkeiten, in denen körperliche Kraft, Geschicklichkeit sowie Koordination eine Rolle spielen. Dazu zählt der Umgang mit Maschinen und Werkzeugen, aber auch mit Tieren, wie etwa im landwirtschaftlichen Bereich. Sie mögen konkrete Aufgaben, bei denen nachweisbare Ergebnisse erzielt werden können. Auf der anderen Seite gehen sie sozialen Herausforderungen eher aus dem Weg und versuchen die Zusammenarbeit mit Menschen mit anderen Ansichten so gut wie möglich zu vermeiden. Realistische Personen sind in ihrer Wertehaltung traditionell orientiert und schätzen daher handfeste und konkrete persönliche Eigenschaften.


Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell)
Personen dieses Typs versuchen Probleme erforschend und auf intellektueller Ebene zu lösen. Analytisch und methodisch exakt vorgehend, ist ihnen dabei wichtig, dass sie die jeweiligen Zusammenhänge verstehen. Soziale Kontakte sind ihnen nicht allzu wichtig. Die Suche nach schwierigen  Fragestellungen bedeutet ihnen mehr, als Führungsaufgaben zu übernehmen. Auch mögen sie keine Tätigkeiten, die sich wiederholen. Menschen mit dieser Orientierung sind unkonventionell orientiert und bevorzugen Persönlichkeitsmerkmale, die logisch, intellektuell und ehrgeizig ausgerichtet sind.

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