Bachelor Raumplanung studieren 15 Bachelor-Studiengänge

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Das Studium Raumplanung | Bachelor

Aufbau und Inhalt des Bachelor-Studiums Raumplanung

Raumplanung geschieht nicht (nur) auf dem Reißbrett. Vielmehr gilt es Planung unter vielen Gesichtspunkten zu betreiben und vor allem ihre sozialen, physischen und geographische Konsequenzen zu berücksichtigen. Sie beschäftigt sich mit den Fragen: Für wen wird geplant und wer wird von den Planungen betroffen sein? Womit wird geplant und welche Instrumente, Materialien etc. werden eingesetzt – und welche Rechtsmaterien werden dadurch betroffen sein? Und schließlich: Wo wird geplant? Welche räumlichen Gegebenheiten bilden den Rahmen für die geplanten Bau- und Entwicklungsvorhaben? Dazu bindet die Fachrichtung üblicherweise die Technik- und Naturwissenschaften ein, aber auch sozialwissenschaftliches Handwerkszeug wird erarbeitet.

So erlernen die Studierenden Elemente der Raumplanung wie etwa Verkehrs- und Siedlungsentwicklung, kommunale Planung und ihre Instrumente oder die Geschichte der räumlichen Entwicklung bestimmter Kommunen und Regionen. Wichtig sind auch grundlegende Planungsinstrumente wie die Entwicklung von Szenarien und Trendanalysen. Module des Städtebaus lehren architektonische Entwicklungen und die Bezüge zwischen Architektur, Stadt und Menschen. Dazu kommen breite Kompetenzen in computergestütztem Planen und Entwerfen (CAD-Software) sowie Präsentations- und Kommunikationstechniken, um Planungsprojekte adäquat in öffentlichen Diskussionen präsentieren zu können. Üblich sind Praxisprojekte gegen Ende des Studiums.

Berufsaussichten nach dem Bachelor-Studium Raumplanung

AbsolventInnen des Studiums Raumplanung werden vor allem in der öffentlichen Verwaltung wie der Stadt-, Regional-, Umwelt-, Verkehrs-, Wohnungs- und Landesplanung beruflich tätig. Darüber hinaus bestehen auch Beschäftigungsmöglichkeiten in der Umweltüberwachung, in Umwelt- und Naturschutzverbänden, in nationalen und internationalen Nichtregierungsorganisationen, in der Stadtentwicklung, im Stadtmanagement und -marketing, in der Quartiersentwicklung und Sozialraumplanung sowie im Regionalmanagement und -marketing. Ein weiteres Aufgabengebiet von RaumplanerInnen ist die Tätigkeit in privaten Planungsbüros, im Consultingbereich sowie in der raumbezogenen Industrie, wie der Energie-, Rohstoff- und Bauindustrie. Außerdem steht es RaumplanerInnen offen, nach einem anschließenden postgradualen Studium sowie einer Promotion in Forschung und Lehre an Fachhochschulen, Akademien und Universitäten tätig zu werden.

Ist das Bachelor-Studium Raumplanung das Richtige für mich?

Jedes Studium stellt spezielle Anforderung an die Studierenden. Für das Raumplanung- Studium (Berufsfeld gemäß RIASEC-Modell) sind Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell), Konventionelle Orientierung und Unternehmerische Orientierung von Bedeutung. Mit Studienwahltest & StudienwahlBOX kannst du überprüfen, ob dieses Studium zu dir passt.

Als besonders wichtig gilt dabei die Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell). Personen dieses Typs versuchen Probleme erforschend und auf intellektueller Ebene zu lösen. Analytisch und methodisch exakt vorgehend, ist ihnen dabei wichtig, dass sie die jeweiligen Zusammenhänge verstehen. Soziale Kontakte sind ihnen nicht allzu wichtig. Die Suche nach schwierigen  Fragestellungen bedeutet ihnen mehr, als Führungsaufgaben zu übernehmen. Auch mögen sie keine Tätigkeiten, die sich wiederholen. Menschen mit dieser Orientierung sind unkonventionell orientiert und bevorzugen Persönlichkeitsmerkmale, die logisch, intellektuell und ehrgeizig ausgerichtet sind.

Ebenso wichtig ist die Konventionelle Orientierung. Ein strukturierter, ordnender Umgang mit Daten jeglicher Art gefällt Menschen mit konventioneller Orientierung am Besten. Sie bevorzugen Tätigkeiten, wie Zuordnen, Aufzeichnen, Vervielfältigen oder Archivieren. Künstlerische, nicht klar strukturierte oder offene Aufgaben hingegen lehnen sie ab. Sie verfügen daher meist über rechnerische oder geschäftliche Kompetenzen. Beruflich und Privat sind diese Menschen traditionell orientiert und sind einem hohen ökonomischen und sozialen Status nicht abgeneigt.

Und auch die Unternehmerische Orientierung spielt für dieses Studium eine Rolle. Unternehmerische Typen haben eine Vorliebe für Tätigkeiten und Situationen, bei denen sie andere Menschen mit kommunikativen oder anderen Mitteln beeinflussen, überzeugen oder gar manipulieren können. Mit hohem Selbstvertrauen ausgestattet, haben sie Gefallen an Konkurrenzsituationen, wobei sie jedoch Herausforderungen auf intellektueller Ebene eher meiden. Eine traditionelle Wertehaltung lässt diese Menschen mit viel Ehrgeiz nach hohem ökonomischem, sozialen oder politischen Status streben.

15 Hochschulen mit 15 Bachelor-Studiengängen

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