Bachelor Fahrzeugbau studieren 21 Bachelor-Studiengänge

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Das Studium Fahrzeugbau | Bachelor

Aufbau und Inhalt des Bachelor-Studiums Fahrzeugbau

Fahrzeugbau beschäftigt sich mit den Produktions- und Konstruktionsprozessen von Fahrzeugen und deren Komponenten (wie z.B. der Karosserie oder des Fahrwerks). Eine wesentliche Grundlage dafür ist technisches Know-How im Bereich Maschinenbau. Die ingenieurwissenschaftlichen Themen umfassen in der Regel Technische Mechanik, Werkstofftechnik und Materialien im Fahrzeugbau, Elektrotechnik sowie Fertigungs- und Messtechnik. Zu den naturwissenschaftlichen Grundlagen zählen Statik, Mathematik, Festigkeitslehre, aber auch für den Fahrzeugbau relevante Gebiete der Physik. Dazu zählen etwa Dynamik, Strömungslehre, Thermodynamik, Schwingungslehre oder Akustik. Neben der Technischen Physik und einer starken Mathematik-Komponente wird auch die Informatik sehr ausführlich behandelt.

Darüber hinaus werden auch Kompetenzen im Umgang mit CAD-Software aufgebaut: Also Programme, mit deren Hilfe komplexe Entwürfe und Zeichnungen erstellt werden können. Die Studierenden absolvieren zudem Kurse der Darstellenden Geometrie. Auf den Wirtschaftssektor des Autobaus bereiten Fächer wie Fabrikplanung, Produktionstechnik oder Antriebstechnik (dazu zählen Fachwissen über den Antriebsstrang in Autos sowie die Grundlagen der Getriebetechnik), aber auch Module aus Management und Arbeitswissenschaft vor. Praktika sind typischerweise auch in diesen Bereichen zu absolvieren.

Typische Lehrveranstaltungen

  • Technische Mechanik
  • Technische Thermodynamik
  • Einführung in die Karosseriekonstruktion
  • Grundlagen der Fahrzeugtechnik und Fahrwerktechnik
  • Mathematik und Statistik
  • Verbrennungsmotoren
  • Nutzfahrzeugkonstruktion
  • Maschinenelemente und Werkstoffkunde
  • Fahrzeugdesign
  • Elektronik und Messtechnik
  • Technisches Zeichnen und CAD
  • Dynamik der Fahrzeuge

Berufsaussichten nach dem Bachelor-Studium Fahrzeugbau

Neben der Kernbeschäftigung in der Produktion und Fertigung von Fahrzeugen und Fahrzeugkomponenten sowie in der Entwicklung von Fahrzeugkonzepten und Herstellungsprozessen bei Zulieferern und Herstellern vor allem der Automobilindustrie, finden AbsolventInnen des Studiums Fahrzeugbau auch Betätigungsfelder in der Forschung und Entwicklung bei öffentlichen und privaten Einrichtungen im Bereich Fahrzeugbau, Verkehrssysteme, -organisation und -planung. Aber auch im Management, in der Qualitätssicherung sowie in der Software-Entwicklung, der Materialherstellung und bei Test- und Versuchslaboren werden FahrzeugbauerInnen tätig.

Ist das Bachelor-Studium Fahrzeugbau das Richtige für mich?

Jedes Studium stellt spezielle Anforderung an die Studierenden. Für das Fahrzeugbau- Studium (Berufsfeld gemäß RIASEC-Modell) sind Realistische Orientierung, Konventionelle Orientierung und Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell) von Bedeutung. Mit Studienwahltest & StudienwahlBOX kannst du überprüfen, ob dieses Studium zu dir passt.

Als besonders wichtig gilt dabei die Realistische Orientierung. Personen dieses Typs sind praktisch und technisch veranlagt. Sie bevorzugen Tätigkeiten, in denen körperliche Kraft, Geschicklichkeit sowie Koordination eine Rolle spielen. Dazu zählt der Umgang mit Maschinen und Werkzeugen, aber auch mit Tieren, wie etwa im landwirtschaftlichen Bereich. Sie mögen konkrete Aufgaben, bei denen nachweisbare Ergebnisse erzielt werden können. Auf der anderen Seite gehen sie sozialen Herausforderungen eher aus dem Weg und versuchen die Zusammenarbeit mit Menschen mit anderen Ansichten so gut wie möglich zu vermeiden. Realistische Personen sind in ihrer Wertehaltung traditionell orientiert und schätzen daher handfeste und konkrete persönliche Eigenschaften.

Ebenso wichtig ist die Konventionelle Orientierung. Ein strukturierter, ordnender Umgang mit Daten jeglicher Art gefällt Menschen mit konventioneller Orientierung am Besten. Sie bevorzugen Tätigkeiten, wie Zuordnen, Aufzeichnen, Vervielfältigen oder Archivieren. Künstlerische, nicht klar strukturierte oder offene Aufgaben hingegen lehnen sie ab. Sie verfügen daher meist über rechnerische oder geschäftliche Kompetenzen. Beruflich und Privat sind diese Menschen traditionell orientiert und sind einem hohen ökonomischen und sozialen Status nicht abgeneigt.

Und auch die Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell) spielt für dieses Studium eine Rolle. Personen dieses Typs versuchen Probleme erforschend und auf intellektueller Ebene zu lösen. Analytisch und methodisch exakt vorgehend, ist ihnen dabei wichtig, dass sie die jeweiligen Zusammenhänge verstehen. Soziale Kontakte sind ihnen nicht allzu wichtig. Die Suche nach schwierigen  Fragestellungen bedeutet ihnen mehr, als Führungsaufgaben zu übernehmen. Auch mögen sie keine Tätigkeiten, die sich wiederholen. Menschen mit dieser Orientierung sind unkonventionell orientiert und bevorzugen Persönlichkeitsmerkmale, die logisch, intellektuell und ehrgeizig ausgerichtet sind.

20 Hochschulen mit 21 Bachelor-Studiengängen

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