Industriedesign und Produktdesign Studium 61 Bachelor-Studiengänge
Inhaltsverzeichnis
Industriedesign und Produktdesign studieren: Produkte gestalten, die funktionieren
Industriedesign und Produktdesign beschäftigen sich mit der Gestaltung von Dingen, die Menschen im Alltag, im Beruf oder in der Industrie nutzen. Das können Möbel, Leuchten, Haushaltsgeräte, Werkzeuge, Verpackungen, Fahrzeuge, Maschinen, medizinische Geräte, technische Produkte oder digitale und physische Produktsysteme sein.
Die beiden Begriffe werden oft ähnlich verwendet, setzen aber leicht unterschiedliche Schwerpunkte. Produktdesign ist meist der breitere Begriff und kann sehr unterschiedliche Produkte, Materialien, Nutzungssituationen und Gestaltungskonzepte umfassen. Industriedesign betont stärker die industrielle Herstellung: Produkte sollen nicht nur gut aussehen und sinnvoll nutzbar sein, sondern auch in Serie produziert, wirtschaftlich gefertigt und technisch umgesetzt werden können.
Im Bachelorstudium lernst du, wie aus einer Idee ein nutzbares Produkt wird. Dabei geht es nicht nur um eine schöne Form. Gute Produkte müssen verständlich, funktional, ergonomisch, herstellbar, langlebig, wirtschaftlich und oft auch nachhaltig sein. Du beschäftigst dich deshalb mit Gestaltung, Technik, Material, Nutzung, Produktion, Ästhetik und gesellschaftlichen Fragen.
Wichtig zu wissen: Produktdesign ist kein reines Zeichnen und auch kein reines Kunststudium. Du entwirfst, recherchierst, skizzierst, baust Modelle, testest Prototypen, arbeitest mit digitalen Programmen und erklärst deine Entscheidungen. Ein Produkt muss am Ende nicht nur gut aussehen, sondern auch im echten Gebrauch überzeugen.
Design, Handwerk & materielle Kultur
New Design University
Industrie & Produkt Design
AMD Akademie Mode & Design - Fachbereich Design der Hochschule Fresenius
Industriedesign
Wilhelm Büchner Hochschule
Produktdesign
IU Fernstudium
Data Science und Künstliche Intelligenz - Digital Design & Development
Duale Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart
Design & Produktmanagement
Fachhochschule Salzburg GmbH
Design (Produktdesign, Modedesign)
Universität der Künste Berlin
Design Management, International (DMI)
Hochschule Luzern - Design & Kunst
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yelosmiley - stock.adobe.comBachelor Industriedesign und Produktdesign: Ablauf, Dauer und Abschluss
Ein Bachelorstudium in Industriedesign und Produktdesign dauert meist sechs bis acht Semester. Viele Studiengänge umfassen 180 oder 240 ECTS. In Österreich sind einschlägige Bachelorangebote häufig auf sechs Semester und 180 ECTS ausgelegt. In der Schweiz ist ein Studium in Design an einer höheren Fachschule oder Fachhochschule ein üblicher Weg in den Beruf.
Typische Abschlüsse sind Bachelor of Arts, Bachelor of Science oder Bachelor of Engineering. Welcher Abschluss vergeben wird, hängt von der Hochschule und der Ausrichtung des Studiengangs ab. Künstlerisch und gestalterisch geprägte Studiengänge vergeben häufig einen Bachelor of Arts. Technisch, ingenieurwissenschaftlich oder produktentwicklungsnah ausgerichtete Studiengänge schließen eher mit Bachelor of Science oder Bachelor of Engineering ab.
Der Bachelor ist ein erster akademischer Abschluss und kann den Einstieg in Designbüros, Designagenturen, Entwicklungsabteilungen, Industrieunternehmen oder die Selbstständigkeit ermöglichen. Für spezialisierte Aufgaben, Forschung, Lehre, strategische Designrollen oder eine stärkere Vertiefung kann später ein Master sinnvoll sein.
Inhalte im Industriedesign- und Produktdesign-Studium
Im Bachelorstudium Industriedesign und Produktdesign lernst du zunächst die Grundlagen von Gestaltung, Darstellung und Produktentwicklung kennen. Typische Inhalte sind Entwurf, Zeichnen, Designgeschichte, Gestaltungslehre, Materialkunde, Ergonomie, Modellbau, CAD, 3D-Modellierung, Fertigungstechnik, Konstruktionsgrundlagen, Produktanalyse und wissenschaftliches Arbeiten.
Später werden die Projekte komplexer. Du beschäftigst dich mit Prototyping, User Research, Produktentwicklung, Interface Design, Design Thinking, Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft, technischer Gestaltung, Marken- und Produktkommunikation, Projektmanagement, Präsentation und digitalen Fertigungsmethoden wie 3D-Druck, Lasercutting oder CNC-Verfahren.
Eine Besonderheit des Studiums ist die Arbeit am Entwurf. Du entwickelst Konzepte, prüfst Materialien, baust Modelle, testest Nutzungssituationen, überarbeitest Formen und präsentierst deine Ergebnisse. Dabei lernst du, Produkte nicht nur aus der eigenen Perspektive zu gestalten, sondern aus Sicht der Menschen, die sie später verwenden.
Praxis im Produktdesign-Studium
Praxis spielt im Produktdesign-Studium eine große Rolle. Viele Studiengänge arbeiten mit Entwurfsprojekten, Werkstätten, Modellbau, Prototypen, Materialexperimenten, Projektarbeiten, Kooperationen mit Unternehmen, Präsentationen oder Praktika.
In der Praxis geht es um konkrete Fragen: Wie liegt ein Produkt in der Hand? Wie lässt es sich bedienen? Welche Materialien passen zur Nutzung? Wie kann ein Produkt hergestellt, repariert oder recycelt werden? Wie verändert sich ein Entwurf, wenn Kosten, Technik, Sicherheit oder Nachhaltigkeit mitgedacht werden müssen?
Produktdesign entsteht selten allein. Später arbeitest du häufig mit Entwicklung, Konstruktion, Marketing, Produktion, Ingenieurwesen, Forschung, Handwerk, UX Design oder Unternehmensstrategie zusammen. Deshalb sind Kommunikation, Teamfähigkeit und die Fähigkeit, Kritik einzuordnen, im Studium genauso wichtig wie kreative Ideen.
Typische Lehrveranstaltungen
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Grundlagen der Gestaltung
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Technisches Zeichnen
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Materialkunde und Modellentwicklung
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Produktentwicklung
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Technik und Entwurfsmethodik
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Gestalt und Wahrnehmung
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Farbe und Struktur
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Produktaufbau und Technologie
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Werkstoffgerechtes Konstruieren
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Designrecht und Designmanagement
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Darstellungstechniken
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Fertigungstechnik und Produktionsmethoden
Voraussetzungen für das Studium Industriedesign und Produktdesign
Für ein Studium in Industriedesign oder Produktdesign brauchst du meist eine Hochschulzugangsberechtigung, zum Beispiel Abitur, Fachhochschulreife, Matura, Berufsmatura oder einen gleichwertigen Abschluss. Je nach Hochschule können zusätzlich Aufnahmeverfahren, Eignungstest, Mappe, Arbeitsproben, Motivationsschreiben, Auswahlgespräch, Vorpraktikum oder bestimmte Bewerbungsfristen verlangt werden.
Besonders häufig spielen gestalterische Eignung und Arbeitsproben eine Rolle. Eine Mappe kann zum Beispiel Zeichnungen, Skizzen, Fotos, Modelle, Produktideen, Materialstudien, Designanalysen oder andere kreative Arbeiten enthalten. Dabei geht es nicht darum, schon perfekte Produkte zu zeigen, sondern Interesse an Gestaltung, Form, Funktion und Nutzung sichtbar zu machen.
Persönlich solltest du Kreativität, räumliches Vorstellungsvermögen, technisches Interesse und Neugier mitbringen. Du solltest gern Dinge hinterfragen: Warum sieht ein Produkt so aus? Warum lässt es sich gut oder schlecht bedienen? Welches Material passt? Wie kann man es einfacher, schöner, robuster oder nachhaltiger machen?
Passt Industriedesign und Produktdesign zu mir?
Industriedesign und Produktdesign passt zu dir, wenn du Dinge nicht nur benutzen, sondern verbessern möchtest. Du solltest dich für Formen, Materialien, Technik, Menschen und Alltag interessieren.
Das Studium ist besonders passend, wenn du gern praktisch arbeitest und Ideen sichtbar machst. Du wirst skizzieren, Modelle bauen, Prototypen testen, präsentieren und Entwürfe immer wieder überarbeiten. Genau diese Schleifen gehören zum Designprozess dazu.
Gut passt das Studium zu dir, wenn dich Fragen interessieren wie: Warum ist ein Produkt angenehm zu bedienen? Wie entsteht eine gute Form? Welches Material passt zu welcher Nutzung? Wie kann ein Produkt nachhaltiger werden? Wie testet man eine Idee? Und wie wird aus einer Skizze ein Modell, ein Prototyp oder ein seriennahes Produkt?
Industriedesign oder Produktdesign?
Industriedesign und Produktdesign werden oft ähnlich verwendet, setzen aber leicht unterschiedliche Akzente. Produktdesign ist der breitere Begriff und kann viele Arten von Produkten umfassen: Alltagsgegenstände, Möbel, Geräte, Verpackungen, Accessoires, digitale Produkterlebnisse oder Produktsysteme.
Industriedesign betont stärker die industrielle Herstellung. Es geht also besonders um Produkte, die in Serien gefertigt werden, technisch funktionieren, wirtschaftlich produziert und gut genutzt werden können. Dabei spielen Material, Konstruktion, Ergonomie, Fertigung, Produktlogik und Marktanforderungen eine große Rolle.
In der Praxis überschneiden sich beide Bereiche stark. Viele Studiengänge verbinden Gestaltung, Technik, Nutzung, Produktion und Nachhaltigkeit. Entscheidend ist deshalb weniger der Name des Studiengangs, sondern welche Schwerpunkte im Studienplan stehen.
Produktdesign, Kommunikationsdesign oder Innenarchitektur?
Produktdesign, Kommunikationsdesign und Innenarchitektur gehören alle zum Designbereich, beschäftigen sich aber mit unterschiedlichen Dingen. Produktdesign konzentriert sich auf Gegenstände, Geräte, Möbel, Werkzeuge, Verpackungen oder Produktsysteme. Im Mittelpunkt stehen Form, Funktion, Nutzung, Material und Herstellung.
Kommunikationsdesign arbeitet stärker mit visueller Kommunikation. Dort geht es um Grafik, Typografie, Branding, Illustration, Editorial Design, digitale Medien, Kampagnen, Informationsgestaltung oder Corporate Design.
Innenarchitektur denkt vom Raum aus. Sie beschäftigt sich mit Innenräumen, Licht, Materialien, Möbeln, Nutzung, Atmosphäre und Innenausbau. Wenn dich Gegenstände und ihre Nutzung interessieren, passt Produktdesign gut. Wenn du eher visuelle Botschaften gestalten möchtest, ist Kommunikationsdesign näher. Wenn dich Räume, Innenausbau und Atmosphäre interessieren, kann Innenarchitektur besser passen.
Produktdesign oder Maschinenbau?
Produktdesign und Maschinenbau können sich berühren, haben aber unterschiedliche Schwerpunkte. Produktdesign fragt stärker: Wie wird ein Produkt genutzt? Wie sieht es aus? Wie fühlt es sich an? Wie verständlich, sinnvoll und angenehm ist es für Menschen?
Maschinenbau ist stärker technisch, rechnerisch und konstruktiv ausgerichtet. Dort geht es zum Beispiel um Mechanik, Konstruktion, Werkstoffe, Fertigung, Maschinen, Anlagen, technische Systeme und Berechnung.
Wenn du Produkte gestalten und ihre Nutzung verbessern möchtest, passt Produktdesign näher. Wenn du technische Systeme berechnen, konstruieren und entwickeln willst, ist Maschinenbau die passendere Richtung. Viele gute Produkte entstehen allerdings genau dort, wo Design und Technik eng zusammenarbeiten.
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●... die Kontur der Coca Cola Flasche aufgrund ihres Wiedererkennungswertes als Meisterstück des Industrial Designs gilt?
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●... die Luftpolsterfolie ursprünglich als Tapete designt wurde?
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●... das weltweit am wertvollsten bezeichnete Logo, jenes eines angebissenen Apfels ist?
Berufschancen nach dem Bachelor-Studium Industriedesign und Produktdesign
Nach dem Studium kannst du in Designbüros, Designagenturen, Entwicklungsabteilungen, Industrieunternehmen, Möbel- und Konsumgüterunternehmen, Medizintechnik, Fahrzeugindustrie, Maschinenbau, Elektronik, Verpackungsdesign, Start-ups, Forschung, Lehre oder freier Projektarbeit tätig werden.
Typische Aufgaben sind:
- Produkte entwerfen
- Nutzungsszenarien analysieren
- Skizzen und Konzepte entwickeln
- Modelle bauen
- Prototypen testen
- CAD-Daten erstellen
- Materialien auswählen
- Produktfamilien gestalten
- Präsentationen vorbereiten
- mit Entwicklungsteams zusammenarbeiten oder
- nachhaltige Produktlösungen entwickeln.
Der Berufseinstieg hängt stark von deinem Portfolio ab. Praktika, Projektarbeiten, Werkstatterfahrung, gute Präsentationen, digitale Kompetenzen und eigene Entwürfe sind oft wichtiger als eine reine Abschlussnote. Für spezialisierte Bereiche wie Transportation Design, strategisches Design, User Experience, Service Design, Forschung oder Lehre kann ein Master sinnvoll sein.
Berufsbeispiele
FAQ
Was lernt man im Industriedesign- und Produktdesign-Studium?
Im Studium lernst du, Produkte zu entwerfen, zu planen, zu visualisieren und weiterzuentwickeln. Typische Inhalte sind Entwurf, Zeichnen, CAD, 3D-Modellierung, Modellbau, Prototyping, Ergonomie, Materialkunde, Fertigungstechnik, Designgeschichte, Produktanalyse, Design Thinking, Nachhaltigkeit, Projektmanagement und Präsentation.
Wie lange dauert der Bachelor Industriedesign oder Produktdesign?
Ein Bachelorstudium dauert meist sechs bis acht Semester. Viele Studiengänge umfassen 180 oder 240 ECTS. In Österreich sind einschlägige Bachelorangebote häufig auf sechs Semester und 180 ECTS ausgelegt. In der Schweiz ist ein Studium in Design an einer höheren Fachschule oder Fachhochschule ein üblicher Weg in den Beruf.
Welchen Abschluss bekommt man nach dem Studium?
Typische Abschlüsse sind Bachelor of Arts, Bachelor of Science oder Bachelor of Engineering. Gestalterisch geprägte Studiengänge schließen häufig mit dem Bachelor of Arts ab. Technisch, ingenieurwissenschaftlich oder produktentwicklungsnah ausgerichtete Studiengänge vergeben eher Bachelor of Science oder Bachelor of Engineering.
Welche Voraussetzungen brauche ich für das Produktdesign-Studium?
Meist brauchst du eine Hochschulzugangsberechtigung, zum Beispiel Abitur, Fachhochschulreife, Matura, Berufsmatura oder einen gleichwertigen Abschluss. Zusätzlich können Aufnahmeverfahren, Eignungstest, Mappe, Arbeitsproben, Motivationsschreiben, Auswahlgespräch, Vorpraktikum oder bestimmte Bewerbungsfristen verlangt werden.
Brauche ich eine Mappe für den Bachelor Produktdesign und Industriedesign?
Bei vielen Produktdesign- und Industriedesign-Studiengängen ja. Eine Mappe kann Zeichnungen, Skizzen, Fotos, Modelle, Produktideen, Materialstudien, Designanalysen oder andere kreative Arbeiten enthalten. Wichtig ist, dass Interesse an Form, Funktion, Material, Nutzung und Gestaltung sichtbar wird.
Muss ich gut zeichnen können?
Du musst nicht perfekt zeichnen können, solltest aber bereit sein, Ideen visuell darzustellen. Skizzen helfen, Formen, Funktionen und Nutzungssituationen schnell zu erklären. Im Studium kommen außerdem Modelle, CAD, 3D-Visualisierungen, Prototypen und Präsentationen dazu.
Wie technisch ist Produktdesign?
Produktdesign ist technischer, als viele erwarten. Neben Gestaltung geht es um Materialien, Ergonomie, Fertigung, Konstruktion, Bedienbarkeit, digitale Werkzeuge, Prototyping, Nachhaltigkeit und oft auch wirtschaftliche Fragen. Es ist aber kein reines Ingenieurstudium.
Was ist der Unterschied zwischen Produktdesign und Industriedesign?
Produktdesign ist der breitere Begriff und umfasst viele Arten von Produkten und Produktsystemen. Industriedesign betont stärker Produkte, die industriell oder seriell hergestellt werden. In vielen Studiengängen überschneiden sich beide Bereiche stark.
Was ist der Unterschied zwischen Produktdesign und Kommunikationsdesign?
Produktdesign beschäftigt sich mit Gegenständen, Geräten, Möbeln, Verpackungen oder Produktsystemen. Kommunikationsdesign arbeitet stärker mit visueller Kommunikation, zum Beispiel Grafik, Typografie, Branding, Illustration, Kampagnen oder digitalen Medien.
Was ist der Unterschied zwischen Produktdesign und Innenarchitektur?
Produktdesign denkt vom Produkt aus: Form, Funktion, Material, Bedienung und Herstellung stehen im Mittelpunkt. Innenarchitektur denkt vom Raum aus und beschäftigt sich mit Innenräumen, Licht, Möbeln, Materialien, Atmosphäre und Innenausbau.
Was ist der Unterschied zwischen Produktdesign und Maschinenbau?
Produktdesign konzentriert sich stärker auf Nutzung, Gestaltung, Ergonomie, Form und Produkterlebnis. Maschinenbau ist stärker technisch, rechnerisch und konstruktiv ausgerichtet. Gute Produktentwicklung verbindet oft beide Perspektiven.
Welche Schwerpunkte gibt es?
Mögliche Schwerpunkte sind Industrial Design, Produktdesign, Möbeldesign, Transportation Design, Sustainable Design, Interaction Design, UX Design, Service Design, technisches Design, Produktentwicklung, Design Thinking, Prototyping, Materialdesign oder strategisches Design
Gibt es ein Produktdesign-Fernstudium?
Einzelne Studiengänge im Bereich Industriedesign und Produktdesign werden auch als Fernstudium oder mit digitalen Studienanteilen angeboten. Wegen Modellbau, Werkstattarbeit, Prototyping, Präsentationen und Projektarbeit ist aber wichtig, genau auf Praxisphasen, Betreuung, Prüfungsformate und technische Ausstattung zu achten.
Welche Jobs gibt es nach dem Produktdesign-Studium?
Mögliche Arbeitsfelder sind Designbüros, Designagenturen, Designabteilungen, Industrieunternehmen, Produktentwicklung, Möbel- und Konsumgüterbranche, Medizintechnik, Fahrzeugindustrie, Maschinenbau, Elektronik, Verpackungsdesign, Start-ups, Forschung, Lehre oder Selbstständigkeit.
Reicht der Bachelor für den Berufseinstieg?
Der Bachelor kann eine gute Grundlage für den Berufseinstieg sein. Besonders wichtig sind aber Portfolio, Projektarbeiten, Praktika, Werkstatterfahrung, digitale Kompetenzen und überzeugende Arbeitsproben. Für Spezialisierungen, Forschung, Lehre oder strategische Designrollen kann später ein Master sinnvoll sein.
Passt Produktdesign zu mir?
Produktdesign passt zu dir, wenn du Dinge gern beobachtest, hinterfragst und verbessern möchtest. Du solltest kreativ sein, aber auch technisch neugierig, sorgfältig und offen für Kritik. Wichtig ist, dass du Freude daran hast, Ideen zu skizzieren, Modelle zu bauen, Prototypen zu testen und Entwürfe Schritt für Schritt weiterzuentwickeln. Überprüfe deine Eignung für das Bachelor-Studium Produktdesign mit unserem Studienwahltest.
Aktualisiert im August 2026
Studienorte
Bundesländer Deutschland
- Baden-Württemberg 10
- Bayern 6
- Berlin 3
- Brandenburg 1
- Hamburg 1
- Hessen 6
- Niedersachsen 4
- Nordrhein-Westfalen 5
- Saarland 1
- Sachsen-Anhalt 3
- Schleswig-Holstein 1
- Thüringen 3
Studienorte Deutschland
- Aachen 1
- Berlin 3
- Coburg 1
- Darmstadt 1
- Emden 1
- Essen 1
- Frankfurt am Main 2
- Halle (Saale) 2
- Hamburg 1
- Hanau 1
- Hannover 1
- Ingolstadt 2
- Jena 2
- Kassel 2
- Kiel 1
- Krefeld 1
- Magdeburg 1
- Mönchengladbach 1
- München 2
- Nürtingen 1
- Osnabrück 1
- Pforzheim 3
- Potsdam 1
- Regensburg 1
- Reutlingen 1
- Saarbrücken 1
- Schwäbisch Gmünd 1
- Stuttgart 3
- Tuttlingen 1
- Weimar 1
- Wolfsburg 1
- Wuppertal 1