Landschaftsarchitektur Studium 27 Bachelor-Studiengänge

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Inhaltsverzeichnis

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Landschaftsarchitektur studieren: Freiräume planen und gestalten

Landschaftsarchitektur beschäftigt sich mit der Planung und Gestaltung von Freiräumen. Dazu gehören Parks, Plätze, Gärten, Spielräume, Schulhöfe, Wohnumfelder, Grünanlagen, Friedhöfe, Uferbereiche, Landschaftsräume und öffentliche Räume in Stadt und Land.

Im Bachelorstudium lernst du, wie Freiräume entworfen, geplant, bepflanzt, gebaut, gepflegt und weiterentwickelt werden. Dabei geht es nicht nur um schöne Grünflächen. Landschaftsarchitektur verbindet Gestaltung, Ökologie, Pflanzenwissen, Technik, Stadtentwicklung, Klimaanpassung, Naturschutz, Boden, Wasser, Nutzung und soziale Fragen.

Wichtig zu wissen: Landschaftsarchitektur liegt zwischen Entwurf, Natur und Planung. Du brauchst Kreativität, aber auch Interesse an Pflanzen, Materialien, Bauweisen, ökologischen Zusammenhängen und den Bedürfnissen der Menschen, die diese Räume später nutzen.

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    Landschaftsarchitektur

    Fachhochschule Erfurt

    Bachelor of Engineering | 6 Semester (Vollzeit)

    Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung

    Technische Universität München

    Bachelor of Science (B.Sc.) | 8 Semester (Vollzeit)
    DE   Freising | München

    Landschaftsarchitektur und Umweltplanung

    Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover

    Bachelor of Science | 6 Semester (Vollzeit)

    Freiraumplanung

    Hochschule Osnabrück

    Bachelor of Engineering (B. Eng.) | 6 Semester (Vollzeit)
    DE   Osnabrück

    Land- und Gartenbauwissenschaft / Landschaftsgestaltung (Lehramt)

    Technische Universität Berlin

    Bachelor of Science (Lehramtsoption) | 6 Semester (Vollzeit) | Lehramt
    DE   Berlin

    Landschaftsarchitektur

    Berliner Hochschule für Technik (BHT)

    Bachelor of Engineering | 7 Semester (Vollzeit)
    DE   Berlin

    Landschaftsarchitektur

    Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen

    Bachelor of Engineering | 8 Semester (Vollzeit)
    DE   Nürtingen

    Landschaftsarchitektur

    Hochschule Geisenheim University

    Bachelor of Engineering | 7 Semester (Vollzeit)
    DE   Geisenheim

    Landschaftsarchitektur

    Hochschule Neubrandenburg - University of Applied Sciences

    Bachelor of Engineering | 8 Semester (Vollzeit)
    DE   Neubrandenburg

    Landschaftsarchitektur

    OST Ostschweizer Fachhochschule

    Bachelor of Science | 6 oder 8-16 Semester (Vollzeit, Teilzeit)
    CH   Rapperswil
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    Bachelor Landschaftsarchitektur: Ablauf, Dauer und Abschluss

    Ein Bachelorstudium in Landschaftsarchitektur dauert meist sechs bis acht Semester. Häufig umfasst der Bachelor 180 oder 240 ECTS. In Österreich ist das Bachelorstudium Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur auf sechs Semester und 180 ECTS ausgelegt. In der Schweiz ist ein Bachelorabschluss einer Fachhochschule ein üblicher Weg in den Beruf; je nach Hochschultyp und Ziel kann auch ein Master eine Rolle spielen.

    Typische Abschlüsse sind Bachelor of Engineering, Bachelor of Science oder Bachelor of Arts. Welcher Abschluss vergeben wird, hängt vom Studiengang und seiner Ausrichtung ab. Technisch, planerisch oder ingenieurwissenschaftlich geprägte Studiengänge vergeben häufig einen Bachelor of Engineering oder Bachelor of Science. Gestalterisch ausgerichtete Studiengänge können auch mit dem Bachelor of Arts abschließen.

    Wichtig ist die spätere Berufsfrage: Der Bachelor ist ein erster akademischer Abschluss, bedeutet aber nicht automatisch, dass du überall die Berufsbezeichnung Landschaftsarchitektin bzw. Landschaftsarchitekt führen darfst. In Deutschland ist diese Berufsbezeichnung geschützt und an die Eintragung in die entsprechende Liste der Architektenkammer gebunden. In Österreich hängen Berufsbezeichnung und freiberufliche Planungsbefugnisse vom konkreten Tätigkeitsfeld und möglichen ziviltechnischen Berechtigungen ab. In der Schweiz setzt der Beruf ein abgeschlossenes Hochschulstudium voraus; üblich ist ein Bachelorabschluss einer Fachhochschule oder ein Masterabschluss einer ETH in Landschaftsarchitektur.

    Praxis im Landschaftsarchitektur-Studium

    Praxis spielt im Landschaftsarchitektur-Studium eine große Rolle. Viele Studiengänge arbeiten mit Entwurfsprojekten, Geländeübungen, Pflanzenbestimmungen, Exkursionen, Modellbau, Planungsaufgaben, Projektarbeiten, Praktika oder digitalen Planungswerkzeugen.

    In der Praxis geht es um konkrete Fragen: Welche Pflanzen passen zu einem Standort? Wie bleibt ein Platz auch im Sommer nutzbar? Wie kann Regenwasser vor Ort versickern? Wie lässt sich ein Park ökologisch und sozial sinnvoll gestalten? Wie verbindet man Wege, Aufenthaltsbereiche, Vegetation, Boden, Licht, Pflege und Kosten?

    Landschaftsarchitektur entsteht selten allein. Später arbeitest du mit Stadtplanung, Architektur, Bauingenieurwesen, Garten- und Landschaftsbau, Umweltplanung, Behörden, Auftraggebern, Bürgerinnen und Bürgern oder Fachplanungen zusammen. Deshalb sind Kommunikation, Genauigkeit und Teamfähigkeit genauso wichtig wie gute Entwurfsideen.

    Studium Landschaftsarchitektur: Die Arbeit als Landschaftsarchitekt/in ist dein Ziel? Das vielseitige Studienangebot wartet auf dich!

    Bild: yurolaitsalbert / Fotolia.com

    Inhalte im Landschaftsarchitektur-Studium

    Im Bachelorstudium Landschaftsarchitektur lernst du zunächst die Grundlagen von Gestaltung, Planung und Naturraum kennen. Typische Inhalte sind Entwurf, Darstellung, Pflanzenkunde, Botanik, Bodenkunde, Ökologie, Landschaftsplanung, Freiraumplanung, Stadtplanung, Baukonstruktion, Vermessung, CAD, GIS, Modellbau und wissenschaftliches Arbeiten.

    Später werden die Projekte komplexer. Du beschäftigst dich mit Grünflächenplanung, Pflanzenverwendung, Vegetationstechnik, Landschaftsbau, Regenwassermanagement, Klimaanpassung, Naturschutz, Gartendenkmalpflege, Spiel- und Sportflächen, öffentlichem Raum, Mobilität, Beteiligung, Planungsrecht, Pflegekonzepten und Projektmanagement.

    Eine Besonderheit des Studiums ist die Verbindung von Entwurf und lebendigem Material. Pflanzen wachsen, verändern sich, brauchen Standortbedingungen und Pflege. Deshalb lernst du nicht nur, wie ein Freiraum am Anfang aussieht, sondern auch, wie er sich über Jahre entwickeln kann.

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    Typische Lehrveranstaltungen

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    Voraussetzungen für das Landschaftsarchitektur-Studium

    Für ein Landschaftsarchitektur-Studium brauchst du meist eine Hochschulzugangsberechtigung, zum Beispiel Abitur, Fachhochschulreife, Matura, Berufsmatura oder einen gleichwertigen Abschluss. Je nach Hochschule können zusätzlich Aufnahmeverfahren, Vorpraktikum, Motivationsschreiben, Mappe, Eignungstest, Auswahlverfahren oder bestimmte Bewerbungsfristen verlangt werden.

    Persönlich solltest du Interesse an Gestaltung, Natur, Pflanzen, Stadt, Landschaft und Planung mitbringen. Du musst nicht schon vor dem Studium alle Pflanzen kennen oder perfekt zeichnen können. Wichtig ist aber, dass du bereit bist, räumlich zu denken, Ideen sichtbar zu machen und dich mit ökologischen, technischen und gesellschaftlichen Fragen zu beschäftigen.

    Hilfreich sind räumliches Vorstellungsvermögen, Beobachtungsgabe, Kreativität, Genauigkeit und ein gewisses technisches Verständnis. Landschaftsarchitektur bedeutet oft, Entwürfe zu entwickeln, Kritik einzuordnen, Standorte zu analysieren und Lösungen immer wieder zu überarbeiten.

    Passt Landschaftsarchitektur zu mir?

    Landschaftsarchitektur passt zu dir, wenn du Räume im Freien gestalten möchtest und dich sowohl für Natur als auch für Stadt interessierst. Du solltest Freude daran haben, Orte genau anzuschauen und zu überlegen, wie sie schöner, nutzbarer, ökologischer oder klimaangepasster werden können.

    Das Studium ist besonders passend, wenn du kreativ arbeiten möchtest, aber nicht nur am Schreibtisch sitzen willst. Du lernst zu entwerfen, zu planen, Pflanzen und Materialien auszuwählen, Standorte zu analysieren und Lösungen für echte Orte zu entwickeln.

    Gut passt Landschaftsarchitektur zu dir, wenn dich Fragen interessieren wie: Wie wird aus einem leeren Platz ein Aufenthaltsort? Welche Pflanzen passen zu Hitze, Trockenheit oder Schatten? Wie kann Regenwasser in der Stadt besser genutzt werden? Wie gestaltet man Schulhöfe, Parks oder Uferbereiche? Und wie verbindet man Gestaltung, Natur und Nutzung so, dass ein Ort langfristig funktioniert?

    Landschaftsarchitektur, Architektur oder Stadtplanung?

    Landschaftsarchitektur, Architektur und Stadtplanung beschäftigen sich alle mit gebauter und gestalteter Umwelt, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte. Landschaftsarchitektur konzentriert sich auf Freiräume, Grünflächen, Landschaften, Plätze, Parks, Gärten, Uferbereiche und öffentliche Räume.

    Architektur betrachtet stärker Gebäude, Innen- und Außenräume, Konstruktion, Fassade, Nutzung und Raumwirkung. Stadtplanung denkt größer und beschäftigt sich mit Stadtteilen, Quartieren, Verkehr, Wohnen, Arbeiten, Infrastruktur, Klima, Nutzungsmischung und langfristiger räumlicher Entwicklung.

    Die Grenzen sind fließend. Landschaftsarchitektur arbeitet oft eng mit Architektur und Stadtplanung zusammen, besonders bei Stadtgrün, Klimaanpassung, öffentlichem Raum, Mobilität, Quartiersentwicklung und Freiraumkonzepten.

    Landschaftsarchitektur oder Landschaftsbau?

    Landschaftsarchitektur und Landschaftsbau hängen eng zusammen, meinen aber nicht dasselbe. Landschaftsarchitektur plant und entwirft Freiräume. Dazu gehören Konzepte, Pläne, Pflanzenverwendung, Gestaltung, ökologische Fragen, Ausschreibung, Bauüberwachung und Pflegekonzepte.

    Landschaftsbau ist stärker ausführend geprägt. Dort geht es um die praktische Umsetzung: Wege bauen, Flächen modellieren, Pflanzen setzen, Mauern errichten, Bewässerung einbauen, Beläge verlegen oder Grünanlagen pflegen.

    Wenn dich Planung, Entwurf, Stadtgrün, Ökologie und Freiraumkonzepte interessieren, passt Landschaftsarchitektur gut. Wenn du stärker praktisch draußen arbeiten und Anlagen direkt bauen möchtest, kann Landschaftsbau näher liegen.

    wusstest_du_schon
    • ... Grünflächen bereits in der Antike bewusst nach ästhetischen Prinzipien gestaltet wurden?
    • ... zirka zwei Drittel aller weltweit vorkommenden Tierarten unter der Erdoberfläche leben?
    • ... der berühmte Englische Garten in München zu den größten innerstädtischen Parkanlagen der Welt zählt?
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    Berufschancen nach dem Bachelor-Studium Landschaftsarchitektur

    Nach dem Landschaftsarchitektur-Studium kannst du in Landschaftsarchitektur- und Planungsbüros, Garten- und Landschaftsbaubetrieben, Ingenieur- und Umweltplanungsbüros, Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Naturschutz, Grünflächenämtern, Friedhofsverwaltungen, Regionalplanung, Projektentwicklung, Forschung, Lehre oder Fachjournalismus arbeiten.

    Typische Aufgaben sind:

    • Freiräume entwerfen
    • Pflanzkonzepte entwickeln
    • Pläne erstellen
    • Standorte analysieren
    • Grünflächen planen
    • Pflegekonzepte ausarbeiten
    • Ausschreibungen vorbereiten
    • Bauprojekte begleiten
    • Beteiligungsverfahren unterstützen oder
    • ökologische und gestalterische Anforderungen miteinander verbinden.

    Der Beruf wird durch Themen wie Klimaanpassung, Stadtgrün, Biodiversität, Regenwassermanagement, Flächenverbrauch und lebenswerte öffentliche Räume wichtiger. Für die eigenverantwortliche Tätigkeit unter der Berufsbezeichnung Landschaftsarchitektin bzw. Landschaftsarchitekt können je nach Land besondere rechtliche Vorgaben gelten. Ein Master, Berufspraxis, Kammer- oder Registereintragung oder zusätzliche Qualifikationen können deshalb wichtig sein.

    Berufsbeispiele

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    FAQ

    Was lernt man im Landschaftsarchitektur-Studium?

    Im Landschaftsarchitektur-Studium lernst du, Freiräume, Grünflächen, Parks, Plätze, Gärten und Landschaftsräume zu planen und zu gestalten. Typische Inhalte sind Entwurf, Pflanzenkunde, Botanik, Bodenkunde, Ökologie, Landschaftsplanung, Freiraumplanung, Stadtplanung, CAD, GIS, Modellbau, Landschaftsbau, Planungsrecht, Naturschutz und Klimaanpassung

    Wie lange dauert das Bachelor-Studium Landschaftsarchitektur?

    Ein Bachelorstudium in Landschaftsarchitektur dauert meist sechs bis acht Semester. Viele Studiengänge umfassen 180 oder 240 ECTS. In Österreich ist das Bachelorstudium Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur auf sechs Semester und 180 ECTS ausgelegt. In der Schweiz ist ein Bachelorabschluss einer Fachhochschule ein üblicher Weg in den Beruf.

    Welchen Abschluss bekommt man?

    Typische Abschlüsse sind Bachelor of Engineering, Bachelor of Science oder Bachelor of Arts. Welcher Abschluss vergeben wird, hängt von der Ausrichtung des Studiengangs ab. Technisch, planerisch oder ingenieurwissenschaftlich geprägte Studiengänge schließen häufig mit Bachelor of Engineering oder Bachelor of Science ab. Gestalterisch ausgerichtete Angebote können auch mit Bachelor of Arts abschließen.

    Reicht der Bachelor, um Landschaftsarchitekt/in zu werden?

    Der Bachelor ist ein erster akademischer Abschluss, reicht aber nicht überall automatisch aus, um die Berufsbezeichnung Landschaftsarchitektin bzw. Landschaftsarchitekt führen zu dürfen. In Deutschland ist die Berufsbezeichnung geschützt und an die Eintragung in die entsprechende Liste der Architektenkammer gebunden. In Österreich hängen Berufsbezeichnung und freiberufliche Planungsbefugnisse vom konkreten Tätigkeitsfeld und möglichen ziviltechnischen Berechtigungen ab. In der Schweiz setzt der Beruf ein abgeschlossenes Hochschulstudium voraus; üblich ist ein Bachelorabschluss einer Fachhochschule oder ein Masterabschluss einer ETH in Landschaftsarchitektur.

    Braucht man für Landschaftsarchitektur einen Master?

    Ein Master ist nicht für jede Tätigkeit zwingend. Für den Berufseinstieg kann der Bachelor je nach Land, Studiengang und Arbeitgeber ausreichen. Ein Master kann aber sinnvoll sein, wenn du dich spezialisieren, größere Projekte verantworten, in Forschung oder Lehre gehen oder bestimmte berufsrechtliche Anforderungen erfüllen möchtest.

    Welche Voraussetzungen brauche ich für Landschaftsarchitektur?

    Meist brauchst du eine Hochschulzugangsberechtigung, zum Beispiel Abitur, Fachhochschulreife, Matura, Berufsmatura oder einen gleichwertigen Abschluss. Je nach Hochschule können zusätzlich Aufnahmeverfahren, Vorpraktikum, Mappe, Motivationsschreiben, Eignungstest, Auswahlverfahren oder bestimmte Bewerbungsfristen verlangt werden.

    Brauche ich eine Mappe für den Bachelor Landschaftsarchitektur?

    Das hängt vom Studiengang ab. Manche Hochschulen verlangen eine Mappe oder Arbeitsproben, andere nicht. Eine Mappe kann zum Beispiel Zeichnungen, Skizzen, Fotos, Modelle, Raumideen, Pflanzen- oder Landschaftsbeobachtungen und gestalterische Arbeiten enthalten. Entscheidend ist, dass Interesse an Raum, Natur, Gestaltung und Planung sichtbar wird.

    Muss man für Landschaftsarchitektur gut zeichnen können?

    Du musst nicht perfekt zeichnen können, solltest aber bereit sein, Ideen sichtbar zu machen. Zeichnen, Skizzieren, Modelle, Pläne und digitale Programme helfen dabei, Freiräume zu entwerfen und zu erklären. Im Studium lernst du diese Darstellungsformen Schritt für Schritt.

    Wie viel Pflanzenwissen braucht man?

    Pflanzenwissen ist ein wichtiger Teil der Landschaftsarchitektur. Du lernst, Pflanzen zu erkennen, Standorte einzuschätzen und passende Pflanzkonzepte zu entwickeln. Vor Studienbeginn musst du aber nicht schon alle Gehölze, Stauden oder Gräser kennen.

    Ist Landschaftsarchitektur eher kreativ oder naturwissenschaftlich?

    Beides. Du brauchst kreative Ideen für Entwurf und Gestaltung, beschäftigst dich aber auch mit Ökologie, Boden, Wasser, Pflanzen, Klima, Technik und Planung. Genau diese Verbindung macht das Studium besonders.

    Was ist der Unterschied zwischen Landschaftsarchitektur und Architektur?

    Architektur beschäftigt sich stärker mit Gebäuden, Innen- und Außenräumen, Konstruktion, Fassade und Nutzung. Landschaftsarchitektur konzentriert sich auf Freiräume, Landschaften, Parks, Plätze, Grünflächen, Gärten, Uferbereiche und öffentliche Räume.

    Was ist der Unterschied zwischen Landschaftsarchitektur und Stadtplanung?

    Stadtplanung betrachtet größere räumliche Zusammenhänge wie Stadtteile, Verkehr, Wohnen, Arbeiten, Infrastruktur und langfristige Stadtentwicklung. Landschaftsarchitektur arbeitet stärker mit Freiräumen, Grünflächen, Landschaft, Pflanzen, Klima, Aufenthaltsqualität und öffentlichem Raum. Beide Bereiche überschneiden sich häufig.

    Was ist der Unterschied zwischen Landschaftsarchitektur und Landschaftsbau?

    Landschaftsarchitektur plant und entwirft Freiräume. Landschaftsbau setzt diese Planungen praktisch um, zum Beispiel durch Pflanzarbeiten, Wege, Mauern, Beläge, Erdarbeiten, Bewässerung oder Pflege. Beide Bereiche arbeiten oft eng zusammen.

    Gibt es ein Landschaftsarchitektur-Fernstudium?

    Ein reines Landschaftsarchitektur-Fernstudium ist untypisch, weil Entwurf, Geländeübungen, Pflanzenkenntnis, Modellbau, Projektarbeit, Exkursionen und Betreuung eine große Rolle spielen. Einzelne theoretische oder digitale Inhalte können online vermittelt werden, die eigentliche Entwurfs- und Planungsarbeit braucht aber meist regelmäßiges Feedback und praktische Anwendung.

    Welche Jobs gibt es nach dem Landschaftsarchitektur-Studium?

    Mögliche Arbeitsfelder sind Landschaftsarchitektur- und Planungsbüros, Garten- und Landschaftsbaubetriebe, Umweltplanungsbüros, Ingenieurbüros, Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Grünflächenämter, Naturschutz, Regionalplanung, Projektentwicklung, Forschung, Lehre oder Fachjournalismus.

    Passt Landschaftsarchitektur zu mir?

    Landschaftsarchitektur passt zu dir, wenn du dich für Freiräume, Pflanzen, Natur, Stadt, Gestaltung und Planung interessierst. Du solltest kreativ sein, aber auch genau arbeiten können und Lust haben, dich mit ökologischen, technischen und gesellschaftlichen Fragen zu beschäftigen. Überprüfe deine Eignung für das Studium Landschaftsarchitektur mit unserem Studienwahltest.

    Aktualisiert im August 2026

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    • du am liebsten jede Stadt, Landschaft und jeden Freiraum der Welt verschönern würdest.
    • du kreative Ideen für Grünflächen, Freiräume, Sportplätze und Freizeitanlagen hast.
    • du die Natur, aber auch die Stadt als Ort der kreativen Gestaltung siehst.