Bachelor Lebensmittelchemie studieren 15 Bachelor-Studiengänge

Das Studium Lebensmittelchemie | Bachelor

Aufbau und Inhalt des Bachelor-Studiums Lebensmittelchemie

Um erfolgreich Analysen von Lebensmitteln und der in ihnen verarbeiteten Rohstoffe durchführen zu können, greift das Fach nicht nur auf chemisches, sondern auch technologisches Know-How zurück. Die Studieneingangsphase legt dabei den Grundstein — vermittelt werden hier etwa die Allgemeine und Anorganische Chemie sowie die (für LebensmittelchemikerInnen sehr wichtige) Mathematik. Aber auch experimentelle Methoden der Physik und der Pharmazie werden gelehrt. Die Studierenden setzen sich meist mit dem Aufbau und der Verbreitung von Pflanzen auseinander. Später kommen Fächer wie die Physikalische Chemie, die allgemeine Biologie oder die analytischen Verfahren der Medizin und der Pharmazie hinzu.

Die Studierenden erarbeiten auch Wissen im Bereich der chemischen Nomenklatur und erlernen die Methoden der Instrumentellen Analytik. Auch die Mikrobiologie ist Teil des Lehrplans. Die Lebensmittelchemie im engen Sinne beschäftigt sich z.B. mit Aufbau, Funktion und Analyse von Vitaminen, Lipiden, tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln, mit Proteinen, Kohlenhydraten oder mit Bioziden (Mittel der Schädlingsbekämpfung). Auch die Allgemeine Toxikologie (die Lehre von den Giften) wird vermittelt. Intensive Praxiszeiten, vor allem für analytischen Arbeiten im Labor, sind häufig.

Typische Lehrveranstaltungen

  • Anorganische und Organische Chemie
  • Analytische und Physikalische Chemie
  • Technologie und Analytik von Lebensmitteln
  • Grundlagen der Biochemie
  • Ernährungswissenschaft
  • Chemische Toxikologie
  • Mikrobiologie und Lebensmittelhygiene
  • Ökologische Chemie und Umweltschutz
  • Lebensmittel- und Verwaltungsrecht
  • Botanik der Nutzpflanzen
  • Tierische Lebensmittel
  • Grundlagen der Biostatistik

Berufsaussichten nach dem Bachelor-Studium Lebensmittelchemie

AbsolventInnen des Studiums Lebensmittelchemie werden beruflich vor allem in der Lebensmittel-, pharmazeutischen und chemischen Industrie tätig. Daneben bieten sich auch die öffentlichen Verwaltungen und Behörden, staatliche und private Lebensmitteluntersuchungsanstalten, Veterinärämter, Verbraucherorganisationen, medizinische Institute und lebensmittelchemische Labore als potenzielle Arbeitgeber an. Zu den Tätigkeitsfeldern von LebensmittelchemikerInnen zählt die Analytik der Lebensmittel und ihrer Inhaltsstoffe, die Qualitätsprüfung und -sicherung von Lebensmitteln und weiteren Produkten des täglichen Bedarfs. Des Weiteren befassen sie sich mit der Überwachung von Betriebsabläufen, der Überprüfung und Anpassung von Analysetechniken und –methoden oder der rechtlichen Prüfung von Herstellungsprozessen und Zusammensetzungen (auch etwa in der Arzneimittelherstellung). Darüber hinaus finden AbsolventInnen Betätigungsfelder in der Lebensmittelgesetzgebung, der Umweltanalytik, aber auch in den Bereichen Projektmanagement, Marketing und Verkauf.

Ist das Bachelor-Studium Lebensmittelchemie das Richtige für mich?

Jedes Studium stellt spezielle Anforderung an die Studierenden. Für das Lebensmittelchemie- Studium (Berufsfeld gemäß RIASEC-Modell) sind Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell), Konventionelle Orientierung und Realistische Orientierung von Bedeutung. Mit Studienwahltest & StudienwahlBOX kannst du überprüfen, ob dieses Studium zu dir passt.

Als besonders wichtig gilt dabei die Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell). Personen dieses Typs versuchen Probleme erforschend und auf intellektueller Ebene zu lösen. Analytisch und methodisch exakt vorgehend, ist ihnen dabei wichtig, dass sie die jeweiligen Zusammenhänge verstehen. Soziale Kontakte sind ihnen nicht allzu wichtig. Die Suche nach schwierigen  Fragestellungen bedeutet ihnen mehr, als Führungsaufgaben zu übernehmen. Auch mögen sie keine Tätigkeiten, die sich wiederholen. Menschen mit dieser Orientierung sind unkonventionell orientiert und bevorzugen Persönlichkeitsmerkmale, die logisch, intellektuell und ehrgeizig ausgerichtet sind.

Ebenso wichtig ist die Konventionelle Orientierung. Ein strukturierter, ordnender Umgang mit Daten jeglicher Art gefällt Menschen mit konventioneller Orientierung am Besten. Sie bevorzugen Tätigkeiten, wie Zuordnen, Aufzeichnen, Vervielfältigen oder Archivieren. Künstlerische, nicht klar strukturierte oder offene Aufgaben hingegen lehnen sie ab. Sie verfügen daher meist über rechnerische oder geschäftliche Kompetenzen. Beruflich und Privat sind diese Menschen traditionell orientiert und sind einem hohen ökonomischen und sozialen Status nicht abgeneigt.

Und auch die Realistische Orientierung spielt für dieses Studium eine Rolle. Personen dieses Typs sind praktisch und technisch veranlagt. Sie bevorzugen Tätigkeiten, in denen körperliche Kraft, Geschicklichkeit sowie Koordination eine Rolle spielen. Dazu zählt der Umgang mit Maschinen und Werkzeugen, aber auch mit Tieren, wie etwa im landwirtschaftlichen Bereich. Sie mögen konkrete Aufgaben, bei denen nachweisbare Ergebnisse erzielt werden können. Auf der anderen Seite gehen sie sozialen Herausforderungen eher aus dem Weg und versuchen die Zusammenarbeit mit Menschen mit anderen Ansichten so gut wie möglich zu vermeiden. Realistische Personen sind in ihrer Wertehaltung traditionell orientiert und schätzen daher handfeste und konkrete persönliche Eigenschaften.

15 Hochschulen mit 15 Bachelor-Studiengängen

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