Bachelor-Fernstudium Medieninformatik studieren 4 Bachelor-Fernstudiengänge

Das Studium Medieninformatik | Bachelor-Fernstudium

Worum geht es im Bachelor-Fernstudium Medieninformatik

Medieninformatiker befassen sich mit der Konzeption und Umsetzung von Anwendungen, Produkten und Lösungen im Bereich digitaler Medien. Je nach Studiengang kann der Schwerpunkt dabei auf der technischen oder gestalterischen Seite liegen. Konkret geht es etwa um Design und Programmierung von Internetauftritten oder Online-Shops, um die Entwicklung von Benutzeroberflächen oder die Erstellung von mobilen Anwendungen. Im praxisorientierten und interdisziplinären Bachelor-Fernstudium werden unter anderem Kenntnisse auf den Gebieten Rechnerarchitektur und Betriebssysteme, Informatik, Programmierung und Datenbanken, Medientheorie, -gestaltung und -technik sowie Bild-, Audio- und Videobearbeitung vermittelt. Auch Recht, Betriebswirtschaft, technisches Englisch und Praktika gehören häufig zum verpflichtenden Teil. In späteren Studienabschnitten kann meist ein individueller Schwerpunkt gesetzt werden.

Berufsaussichten nach dem Bachelor-Fernstudium Medieninformatik

Den Absolventen eines Bachelor-Fernstudiums auf dem Gebiet der Medieninformatik stehen in allen Bereichen der Medien-, IT- und Kommunikationsbranche berufliche Möglichkeiten offen. In Betracht kommt etwa eine Anstellung in Internet- und Medienagenturen, im Bereich der Telekommunikation, in der Presse, bei Film und Fernsehen oder im Software Engineering und Game-Design. Auch Großunternehmen beschäftigen Medieninformatiker, unter anderem in der Entwicklung von Softwarelösungen, Datenbanken, Corporate Designs oder Online-Shops. Darüberhinaus sind Tätigkeiten in der auf dem Feld des E-Learning, der Computergrafik, der Animation und der Datenvisualisierung denkbar. Ein anschließendes Masterstudium ermöglicht die weitere Vertiefung des gewählten Spezialgebietes. Danach ist auch eine Beschäftigung in Forschung und Lehre denkbar.

Was ist ein Bachelor-Fernstudium?

Ein Bachelor-Fernstudium bietet die Möglichkeit, sich neben Beruf oder Familie zeitlich flexibel und ortsunabhängig weiterzubilden. Gleichwohl sind Fernstudien mit Kosten verbunden und erfordern Organisationstalent, Disziplin und Selbstständigkeit. Als Voraussetzung gilt grundsätzlich die Hochschulreife, vereinzelt werden auch Eignungstests angeboten. Das Lehrmaterial für die einzelnen Module erhält man per Post oder Internet, nach jeder Einheit sind Übungsaufgaben und Hausarbeiten einzusenden. Klausuren und mündliche Prüfungen finden in der Regel während kurzer Präsenzphasen an der Hochschule statt. Am Ende des Studiums muss eine Bachelorarbeit verfasst werden, zudem gehören oft Praktika zum Pflichtprogramm. Mit wenigen Ausnahmen werden Fernstudien-Abschlüsse als gleichwertig angesehen.

Ist das Bachelor-Fernstudium Medieninformatik das Richtige für mich?

Jedes Studium stellt spezielle Anforderung an die Studierenden. Für das Medieninformatik- Fernstudium (Berufsfeld gemäß RIASEC-Modell) sind Realistische Orientierung, Konventionelle Orientierung und Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell) von Bedeutung. Mit Studienwahltest & StudienwahlBOX kannst du überprüfen, ob dieses Studium zu dir passt.

Als besonders wichtig gilt dabei die Realistische Orientierung. Personen dieses Typs sind praktisch und technisch veranlagt. Sie bevorzugen Tätigkeiten, in denen körperliche Kraft, Geschicklichkeit sowie Koordination eine Rolle spielen. Dazu zählt der Umgang mit Maschinen und Werkzeugen, aber auch mit Tieren, wie etwa im landwirtschaftlichen Bereich. Sie mögen konkrete Aufgaben, bei denen nachweisbare Ergebnisse erzielt werden können. Auf der anderen Seite gehen sie sozialen Herausforderungen eher aus dem Weg und versuchen die Zusammenarbeit mit Menschen mit anderen Ansichten so gut wie möglich zu vermeiden. Realistische Personen sind in ihrer Wertehaltung traditionell orientiert und schätzen daher handfeste und konkrete persönliche Eigenschaften.

Ebenso wichtig ist die Konventionelle Orientierung. Ein strukturierter, ordnender Umgang mit Daten jeglicher Art gefällt Menschen mit konventioneller Orientierung am Besten. Sie bevorzugen Tätigkeiten, wie Zuordnen, Aufzeichnen, Vervielfältigen oder Archivieren. Künstlerische, nicht klar strukturierte oder offene Aufgaben hingegen lehnen sie ab. Sie verfügen daher meist über rechnerische oder geschäftliche Kompetenzen. Beruflich und Privat sind diese Menschen traditionell orientiert und sind einem hohen ökonomischen und sozialen Status nicht abgeneigt.

Und auch die Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell) spielt für dieses Studium eine Rolle. Personen dieses Typs versuchen Probleme erforschend und auf intellektueller Ebene zu lösen. Analytisch und methodisch exakt vorgehend, ist ihnen dabei wichtig, dass sie die jeweiligen Zusammenhänge verstehen. Soziale Kontakte sind ihnen nicht allzu wichtig. Die Suche nach schwierigen  Fragestellungen bedeutet ihnen mehr, als Führungsaufgaben zu übernehmen. Auch mögen sie keine Tätigkeiten, die sich wiederholen. Menschen mit dieser Orientierung sind unkonventionell orientiert und bevorzugen Persönlichkeitsmerkmale, die logisch, intellektuell und ehrgeizig ausgerichtet sind.

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