Studiengänge ohne Chemie

Studiengänge ohne Chemie

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Studiengänge ohne Chemie: Diese Studienrichtungen kommen ohne Labor & Formeln aus

Chemie war in der Schule nie dein Lieblingsfach? Dann bist du damit ganz sicher nicht allein. Viele Studieninteressierte suchen gezielt nach Studiengängen ohne Chemie, weil sie keine Lust auf Reaktionsgleichungen, Periodensystem, Laborpraktika oder naturwissenschaftliche Grundlagenmodule haben. Die gute Nachricht: Es gibt sehr viele Studienrichtungen, in denen Chemie keine oder höchstens eine sehr kleine Rolle spielt.

Bild: Alexander Raths / Fotolia

Ganz pauschal lässt sich nicht jedes Studium eindeutig als „chemiefrei“ einordnen. Je nach Hochschule, Studienplan und Schwerpunkt können einzelne Module unterschiedlich ausfallen. Besonders bei technischen, medizinischen, biologischen oder ernährungswissenschaftlichen Studiengängen lohnt sich daher immer ein genauer Blick ins Curriculum.

Wer Chemie aber wirklich vermeiden möchte, findet vor allem in den Bereichen Wirtschaft, Recht, Medien, Sprache, Pädagogik, Soziales, Kunst, Design und Geisteswissenschaften viele passende Möglichkeiten.

Studiengänge ganz ohne oder mit sehr wenig Chemie

Wenn du ein Studium suchst, in dem Chemie normalerweise keine zentrale Rolle spielt, sind diese Fachrichtungen besonders interessant:

Wirtschaft und Management

Studiengänge im Bereich Wirtschaft kommen in der Regel ohne Chemie aus. Hier geht es vor allem um Unternehmen, Märkte, Finanzen, Organisation, Marketing und Personal.

Typische Studiengänge sind zum Beispiel:

Chemie brauchst du hier normalerweise nicht. Dafür solltest du aber keine Angst vor Zahlen haben, denn Mathematik, Statistik, Rechnungswesen oder Controlling können je nach Studium durchaus vorkommen.

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Recht und Verwaltung

Auch rechtswissenschaftliche und verwaltungsbezogene Studiengänge sind eine gute Wahl, wenn du Chemie vermeiden möchtest. Im Mittelpunkt stehen Gesetze, politische Strukturen, Verwaltung, Gesellschaft und juristische Fragestellungen.

Mögliche Studiengänge:

Hier zählen vor allem genaues Lesen, logisches Denken, Argumentation und ein gutes Sprachgefühl.

Rechtswissenschaften Studium

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Medien, Kommunikation und Sprache

Wenn du gerne schreibst, recherchierst, gestaltest oder mit Sprache arbeitest, findest du im Medien- und Kommunikationsbereich viele Studiengänge ohne Chemie. Je nach Studiengang können Theorie, Praxis, Recherche, Textarbeit, Medienanalyse oder digitale Kommunikation im Vordergrund stehen.

Dazu gehören unter anderem:

Medien, Kommunikation und Sprache Studium

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Pädagogik, Bildung und Soziales

Auch viele Studiengänge im pädagogischen und sozialen Bereich kommen ohne Chemie aus. Hier beschäftigst du dich mit Menschen, Bildung, Entwicklung, Beratung, Gesellschaft und sozialer Unterstützung.

Beispiele:

Bei manchen Lehramtsstudiengängen hängt es stark von deinen gewählten Fächern ab. Wer Chemie als Unterrichtsfach wählt, hat natürlich Chemie im Studium. Wer dagegen Fächer wie Deutsch, Geschichte, Englisch, Religion, Kunst oder Sport studiert, kommt meist ohne Chemie aus.

Pädagogik Studium

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Kunst, Design und Kreativstudiengänge

Kreative Studiengänge sind ebenfalls oft eine gute Option für alle, die keine Chemie im Studium haben möchten. Hier geht es um Gestaltung, Ideen, Konzepte, visuelle Kommunikation oder künstlerische Praxis. In einzelnen Design- oder Kunststudiengängen können Materialkunde, Farbenlehre oder Werkstoffthemen vorkommen. Das ist aber normalerweise nicht mit klassischem Chemieunterricht vergleichbar.

Mögliche Studiengänge:

Kunst und Design Studium

Bild: REDPIXEL / AdobeStock

Geistes- und Kulturwissenschaften

Geisteswissenschaftliche Studiengänge sind meist sehr weit von Chemie entfernt. Sie passen gut zu dir, wenn du gerne liest, analysierst, diskutierst und dich für Menschen, Geschichte, Sprache oder Kultur interessierst. Hier brauchst du vor allem Interesse an Texten, Theorien, gesellschaftlichen Zusammenhängen und wissenschaftlichem Arbeiten.

Beispiele:

Kulturwissenschaft Sudium

Bild: oxie99 / AdobeStock

Studiengänge, bei denen Chemie vorkommen kann

Es gibt Studienrichtungen, die auf den ersten Blick vielleicht nicht direkt nach Chemie klingen, bei denen das Fach aber trotzdem Teil des Studiums sein kann. Dazu zählen zum Beispiel:

Auch in manchen technischen Studiengängen kann Chemie eine Rolle spielen, etwa bei Werkstoffen, Materialien, Energie, Umwelt oder Produktion. Wenn du Chemie wirklich vermeiden willst, solltest du bei solchen Studiengängen besonders genau in die Modulbeschreibungen schauen.

Studiengänge ohne Chemie, aber mit Mathematik

Viele verwechseln „ohne Chemie“ automatisch mit „ohne Naturwissenschaften“. Das stimmt aber nicht immer. Einige Studiengänge kommen zwar ohne Chemie aus, enthalten aber Mathematik, Statistik oder Informatik. Wenn du nicht nur Chemie, sondern auch Mathe vermeiden möchtest, solltest du also zusätzlich prüfen, wie hoch der mathematische Anteil im jeweiligen Studium ist.

Das betrifft zum Beispiel:

Studiengänge ohne Chemie aber mit Mathe

Bild: Lasse Kristensen / Fotolia.com

Studiengänge ohne Chemie und mit guten Berufsaussichten

Ein Studium ohne Chemie bedeutet nicht, dass deine Berufschancen schlechter sind. Im Gegenteil: Viele chemiefreie Studienrichtungen führen in stark nachgefragte Berufsfelder.

Gute Perspektiven bieten zum Beispiel:

Wie finde ich heraus, ob ein Studium wirklich ohne Chemie ist?

Am besten prüfst du vor der Bewerbung den Studienplan der jeweiligen Hochschule. Dort siehst du, welche Module im Studium vorgesehen sind. Achte besonders auf Begriffe wie: Allgemeine Chemie, Organische Chemie, Anorganische Chemie, Biochemie, Laborpraktikum, Werkstoffchemie, Lebensmittelchemie und Molekularbiologie. Wenn solche Module verpflichtend sind, wirst du Chemie im Studium wahrscheinlich nicht vermeiden können. Sind sie nur Wahlfächer, kannst du sie je nach Studienordnung eventuell umgehen.

Fazit: Es gibt viele Studiengänge ohne Chemie

Wer Chemie nicht mag, hat bei der Studienwahl trotzdem sehr viele Möglichkeiten. Besonders in den Bereichen Wirtschaft, Recht, Medien, Sprache, Pädagogik, Soziales, Kunst, Design sowie Geistes- und Kulturwissenschaften findest du zahlreiche Studiengänge, in denen Chemie keine wichtige Rolle spielt. Wichtig ist, dass du nicht nur nach „ohne Chemie“ entscheidest. Ein Studium sollte auch zu deinen Stärken passen. Magst du lieber schreiben, gestalten, organisieren, beraten, analysieren oder mit Menschen arbeiten? Genau diese Fragen helfen dir oft mehr weiter als die reine Frage, welches Fach du vermeiden möchtest.

Studiengänge ohne Chemie

Bild: Anusorn / AdobeStock

Häufige Fragen zu Studiengängen ohne Chemie

Welche Studiengänge sind ohne Chemie?

Viele Studiengänge aus den Bereichen Wirtschaft, Recht, Medien, Sprache, Pädagogik, Soziales, Design, Kunst und Geisteswissenschaften kommen normalerweise ohne Chemie aus. Beispiele sind BWL, Wirtschaftsrecht, Kommunikationswissenschaft, Soziale Arbeit, Pädagogik, Medienwissenschaft, Germanistik, Geschichte oder Grafikdesign.

Gibt es Studiengänge ohne Chemie und ohne Mathe?

Ja, einige Studiengänge enthalten weder Chemie noch viel Mathematik. Dazu zählen häufig geisteswissenschaftliche, sprachliche, soziale, pädagogische oder kreative Studienrichtungen. Beispiele sind Geschichte, Philosophie, Germanistik, Soziale Arbeit, Pädagogik, Kunstgeschichte oder Kommunikationswissenschaft. Ganz ohne Zahlen geht es aber nicht immer.

Ist BWL ohne Chemie?

Ja, BWL ist in der Regel ein Studium ohne Chemie. Dafür spielen wirtschaftliche Grundlagen, Rechnungswesen, Marketing, Management, Statistik und je nach Schwerpunkt auch Mathematik eine Rolle.

Ist Psychologie ohne Chemie?

Psychologie enthält normalerweise keine klassische Chemie wie in naturwissenschaftlichen Laborstudiengängen. Allerdings können biologische Grundlagen, Statistik und Forschungsmethoden wichtig sein. Wer gar keine Naturwissenschaften und keine Statistik möchte, sollte den Studienplan genau prüfen.

Welche Studiengänge sollte ich meiden, wenn ich keine Chemie möchte?

Wenn du Chemie vermeiden willst, solltest du bei Studiengängen wie Medizin, Zahnmedizin, Tiermedizin, Pharmazie, Biologie, Biotechnologie, Ernährungswissenschaften, Lebensmitteltechnologie, Umweltwissenschaften, Materialwissenschaften oder Chemieingenieurwesen besonders vorsichtig sein. In diesen Fächern ist Chemie oft ein fester Bestandteil des Studiums.