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Das Studium Rechtswissenschaften | Bachelor

Aufbau und Inhalt des Bachelor-Studiums Rechtswissenschaften (Jus)

Neben den klassischen Berufen von AbsolventInnen des Studiums Rechtswissenschaften wie RichterIn, RechtsanwältIn und StaatsanwältIn, bieten noch eine Reihe weiterer Branchen und Tätigkeitsfelder berufliche Perspektiven. So arbeiten RechtswissenschaftlerInnen zum Beispiel auch im Auswärtigen Amt, als AnwärterInnen auf den diplomatischen Dienst, bei der Europäischen Kommission und weiteren Einrichtungen und Institutionen der EU, im öffentlichen Dienst, bei Prüfungsämtern, in Behörden und Ministerien, in Rechts- und Patentabteilungen mittlerer und größerer Wirtschaftsunternehmen, in Fernseh- und Rundfunkunternehmen, bei Autoherstellern, Versicherungen, Banken und Dienstleistungsunternehmen. Ferner stellen auch die Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung sowie Nichtregierungsorganisationen mögliche Betätigungsfelder dar.

Spezielle Vertiefungsrichtungen sind:

Internationales Recht, in manchen Fällen auch noch als Völkerrecht bezeichnet, beschäftigt sich mit den juristischen Grundlagen und Anwendungsgebieten internationaler Prozesse und Verträge. In der Praxis betrifft dies etwa internationale Organisationen aber auch Beziehungen zwischen Staaten oder internationale wirtschaftliche Vorgänge. Je nach Ausrichtung der Hochschule und des Studienganges kann Internationales Recht als Recht für internationale Organisationen, als landesspezifische oder vergleichende Rechtswissenschaft angeboten werden. Außerdem können Studierende zumeist auch Studienschwerpunkte wie etwa Menschenrechte, internationaler Handel, supranationales Recht oder Rechtsvergleich wählen. Zu den Studiengängen.

Das Studium Medizinrecht erläutert die rechtliche Situation in der Medizin bzw. im Gesundheitsbereich. Medizinrecht vermittelt damit spezielle rechtswissenschaftliche Kompetenzen, um rechtlichen Fragen und Problemen in der Medizin zu begegnen. Studierende erarbeiten sich in diesem interdisziplinären Studienfeld zwischen Recht und Medizin ein umfassendes und vertieftes Fachwissen, das sie anschließend in der Praxis im Gesundheitswesen, in Kanzleien oder bei relevanten Institutionen und Organisationen umsetzen und anwenden können. Die angebotenen Studienfächer setzen sich zumeist aus allgemeinen rechtswissenschaftlichen Kategorien wie Arbeitsrecht, Sozialrecht, Zivilrecht oder Strafrecht zusammen und spezialisieren sich jeweils auf Anwendungsgebiete in der Medizin. Zu den Studiengängen.

Im Studium Öffentliches Recht erwerben Studierende Fachwissen in den Bereichen Allgemeines und Besonderes Staatsrecht, Verwaltungsrecht (auf Bundes- Landes- und Kommunalebene), Europäisches Recht sowie Internationales Recht. Studierende vertiefen mit diesem Studiengang außerdem ihre Kenntnisse der politischen, historischen und ökonomischen Zusammenhänge mit Öffentlichem Recht. Zu den Studieninhalten zählen überwiegend Fächer der allgemeinen Fachrichtung Rechtswissenschaften, wobei schwerpunktmäßig auf die Spezialisierung Öffentliches Recht fokussiert wird. Das heißt, dass die mit Gesetzen geregelte Beziehung zwischen Bürgern untereinander, zwischen Bürgern und Staat sowie zwischen Organen des Staates besondere Berücksichtigung findet. Zu den Studiengängen.

Als Vertiefung der Fachrichtung Rechtswissenschaft intensiviert Sozialrecht das Fachwissen Studierender im Sozialbereich. Darüber hinaus befasst sich ein Studium im juristischen Feld des Sozialrechts auch mit sozialwissenschaftlichen Grundlagen. In der Praxis bedeutet das, dass der Studienplan neben allgemeinen rechtswissenschaftlichen Fächern, wie zum Beispiel Sozialrecht, Zivilrecht oder Öffentliches Recht, auch Inhalte wie unter anderem Sozialpolitik, Soziale Dienste, Sozialversicherung sowie Soziologie und Ökonomie enthält. Ein Sozialrechts-Studium steht daher für die Verknüpfung einer juristischen Fachausbildung mit einer anwendungsorientierten Kompetenzvermittlung für die Praxis im Sozialwesen. Zu den Studiengängen.

Der Studienbereich Strafrecht und Kriminologie befasst sich im Groben mit Straftaten, Strafprozessen und Kriminalität. Während Strafrecht als Vertiefungsrichtung eine juristische Teildisziplin darstellt, bedeutet Kriminologie die Lehre vom Verbrechen, ist aber ebenfalls im Bereich Rechtswissenschaften angesiedelt. Die Studienschwerpunkte liegen bei Strafrecht und Kriminologie vor allem auf der juristischen Betrachtung des Allgemeinen und Besonderen Strafrechts sowie dessen praktischer Ausführung. Darüber hinaus werden Theorien und Methoden der Kriminologie behandelt. Einige Studiengänge verbreitern ihr Hauptaugenmerk, indem sie beispielsweise auch Wirtschaftskriminalität inkludieren. Zu den Studiengängen.

Als Vertiefung der Fachrichtung Rechtswissenschaften werden im Studium Wirtschaftsrecht rechtliche mit wirtschaftswissenschaftlichen Studieninhalten verknüpft. Der Fokus in dieser Teildisziplin liegt aber auf der juristischen Ausbildung. Unabhängig davon rückt auch die Vermittlung von betriebswirtschaftlichen und ökonomischen Grundlagen ins Zentrum des Studienplanes, da Absolventinnen und Absolventen für eine Tätigkeit im unternehmerischen Kontext vorbereitet werden sollen. Im Studium werden zum Beispiel Fächer wie Handelsrecht, Arbeitsrecht, Wettbewerbsrecht, Steuerrecht oder Wirtschaftsstrafrecht sowie Basiswissen etwa in den Bereichen Betriebswirtschaftslehre, Finanzierung oder Personalmanagement gelehrt. Zu den Studiengängen.

Verwaltungsrecht setzt sich mit den gesetzlichen Regelungen der Exekutive, also der Verwaltung, auseinander. Das heißt, dass das Verwaltungsrecht die Beziehung zwischen den Bürgern und den einzelnen Organen des Staates regelt. Im Studium konzentrieren sich Studierende demnach auf diese Vertiefungsrichtung der Rechtswissenschaften bzw. des Öffentlichen Rechts. Studierende erlernen das juristische Fach- und Sachwissen für die Umsetzung in der Verwaltung. Die angebotenen Studienfächer können unter anderem Themenfelder wie Staatsrecht und Verwaltungsorganisation, Verwaltungsverfahren und Rechtsanwendung des Verwaltungsrechts, Verwaltungsmanagement sowie Modernisierungen im der Verwaltungspraxis enthalten.

Im Studienzweig Zivilrecht erlernen Studierende die Grundlagen und Vertiefungen der Rechtsanwendung zwischen Privatpersonen. Als Teildisziplin der Fachrichtung Rechtswissenschaften liegt der Schwerpunkt von Zivilrecht auf der fachlichen und praktischen juristischen Ausbildung der Studierenden. Zu den Studieninhalten zählen sämtliche Rechtsbereiche des Zivilrechts. Dementsprechend werden Fächer wie zum Beispiel Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht, Familienrecht, Erbrecht, Handelsrecht oder Gesellschaftsrecht angeboten. Darüber hinaus werden Studierenden das historische Hintergrundwissen des heutigen Zivilrechts sowie die juristischen Methoden für die Praxisanwendung vermittelt. Zu den Studiengängen.

Typische Lehrveranstaltungen

  • Bürgerliches Recht
  • Unternehmensrecht
  • Zivilverfahrensrecht
  • Arbeitsrecht und Sozialrecht
  • Juristische Falllösungskompetenz
  • Straf- und Strafprozessrecht
  • Öffentliches Recht
  • Europarecht und Völkerrecht
  • Steuerrecht und juristische Wirtschaftskompetenz
  • Wohn- und Immobilienrecht
  • Erbrecht und Vermögensnachfolge
  • Verfahren und Insolvenzrecht

Berufsaussichten nach dem Bachelor-Studium Rechtswissenschaften (Jus)

Absolventen der Rechtswissenschaften sind meistens als Rechtsanwälte für private Kanzleien tätig. Ihre Tätigkeit hängt dabei vor allem von dem Schwerpunkt ab, den sie während ihres Studiums gewählt haben. Einige Anwälte entschließen sich später dazu, eine eigene Kanzlei zu gründen. Andere entscheiden sich für eine Tätigkeit als Staatsanwalt, Notar oder Richter. Zudem gibt es zahlreiche Firmen, die über eigene Rechtsabteilungen verfügen und daher auf gut ausgebildete Juristen angewiesen sind. Neben Industrieunternehmen sind auch Banken und Versicherungsunternehmen ein beliebter Arbeitgeber für Absolventen dieser Fachrichtung. Einige sind zudem in der öffentlichen Verwaltung tätig oder arbeiten als Wirtschaftsberater. Manche Absolventen bleiben auch nach ihrem Studium an der Universität und sind in Lehre und Forschung tätig.

Ist das Bachelor-Studium Rechtswissenschaften das Richtige für mich?

Jedes Studium stellt spezielle Anforderung an die Studierenden. Für das Rechtswissenschaften- Studium (Berufsfeld gemäß RIASEC-Modell) sind Unternehmerische Orientierung, Soziale Orientierung und Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell) von Bedeutung. Mit Studienwahltest & StudienwahlBOX kannst du überprüfen, ob dieses Studium zu dir passt.

Als besonders wichtig gilt dabei die Unternehmerische Orientierung. Unternehmerische Typen haben eine Vorliebe für Tätigkeiten und Situationen, bei denen sie andere Menschen mit kommunikativen oder anderen Mitteln beeinflussen, überzeugen oder gar manipulieren können. Mit hohem Selbstvertrauen ausgestattet, haben sie Gefallen an Konkurrenzsituationen, wobei sie jedoch Herausforderungen auf intellektueller Ebene eher meiden. Eine traditionelle Wertehaltung lässt diese Menschen mit viel Ehrgeiz nach hohem ökonomischem, sozialen oder politischen Status streben.

Ebenso wichtig ist die Soziale Orientierung. Eine hohe soziale Verantwortung und der Drang nach Beachtung und sozialem Austausch zeichnen Menschen mit dieser Orientierung aus. Die Bewältigung von Aufgaben und Problemstellungen geschieht bei ihnen eher emotional und durch soziale Aktivität als rational oder intellektuell. Die Beschäftigung mit technischen oder wissenschaftlichen Belangen ist ihnen zuwider - was sich unter anderem in der der tendenziellen Abneigung gegenüber der Benutzung von Maschinen oder Werkzeugen ausdrückt. Gute verbale und soziale Befähigungen gehen bei diesen Menschen einher mit einem hohen ethischen Anspruch gegenüber sich und ihrer Umwelt.

Und auch die Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell) spielt für dieses Studium eine Rolle. Personen dieses Typs versuchen Probleme erforschend und auf intellektueller Ebene zu lösen. Analytisch und methodisch exakt vorgehend, ist ihnen dabei wichtig, dass sie die jeweiligen Zusammenhänge verstehen. Soziale Kontakte sind ihnen nicht allzu wichtig. Die Suche nach schwierigen  Fragestellungen bedeutet ihnen mehr, als Führungsaufgaben zu übernehmen. Auch mögen sie keine Tätigkeiten, die sich wiederholen. Menschen mit dieser Orientierung sind unkonventionell orientiert und bevorzugen Persönlichkeitsmerkmale, die logisch, intellektuell und ehrgeizig ausgerichtet sind.

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