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Bachelor of Science

Logopädie

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Bachelor
Hochschule
7 Semester
Vollzeit

Das Bachelor-Studium

LogopädInnen helfen Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen in den Bereichen Sprache, Sprechen, Stimme, Schlucken, Kommunikation und Hören: Etwa dem Kleinkind, das nicht so wie seine Altersgenossen anfängt (von selbst) zu sprechen, obwohl es Sprechanlässe erfährt und die Eltern Situationen sprachförderlich gestalten. Oder dem Patienten, der nach neurologischer Krankheit das Sprechen und/ oder den Gebrauch seiner Sprache neu erlernen bzw. sein Sprachsystem reorganisieren muss. Oder auch dem Menschen mit einer Demenz, dem es im fortgeschrittenen Stadium seiner Erkrankung schwerfällt, zu schlucken oder zu kommunizieren und dessen Angehörige der Situation sprachlich und psychosozial häufig hilflos gegenüberstehen.

Bei uns erwerben Sie das fachwissenschaftliche und fachübergreifende (interdisziplinäre) Know-how sowie praktische Handlungskompetenzen entsprechend hoher wissenschaftlicher Standards und aktueller Erkenntnisse, um Menschen mit Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck-, Kommunikations- und Hörstörungen bestmöglich in den Kontexten von Prävention, Beratung, Diagnostik, Therapie, Rehabilitation etc. zu helfen.

Die SRH Hochschule für Gesundheit hat in Kooperation mit den SRH Fachschulen für Logopädie ein in Deutschland einmaliges Studien- und Ausbildungsangebot entwickelt. Ein Studium, das die Ausbildung vollumfänglich integriert. Das Studium findet daher auch nicht in Gera, sondern an einem unserer fünf Außenstandorte in Düsseldorf, Bonn, Heidelberg, Karlsruhe oder Stuttgart statt.

Berufsbild und Karrierechancen

Für Absolventen/Innen des Logopädiestudiums bieten sich im späteren Beruf folgende Tätigkeitsbereiche an:

  • Leitung von logopädischen/ sprachtherapeutischen Abteilungen in Akut- und Rehabilitationskliniken
  • wissenschaftliche Mitarbeit und Dozententätigkeit an Hochschulen, Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen und Universitäten in Studiengängen für Logopädie und akademische Sprachtherapie, Frühförderung und Erziehung im Elementarbereich
  • Dozententätigkeit an Pädagogischen Hochschulen, v.a. auf dem Gebiet der Stimmphysiologie
  • Durchführung von Stimmeignungsuntersuchungen an Hochschulen, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen
  • Dozententätigkeit als LehrlogopädIn an Fachschulen für Logopädie

  • wissenschaftliche Tätigkeit in sprach-, sprech- und kommunikationsbezogenen Forschungsprojekten an Hochschulen, Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen und Universitäten
  • konzeptionelle (Mit)Entwicklung von Sprachförderprogrammen für den Elementarbereich auf Bundes- und Landesebene sowie Weiterbildungstätigkeit in Landesprojekten zur Sprachförderung
  • Durchführung von Maßnahmen zur Stimmprävention und -schulung in Lehrerseminaren, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen
  • therapeutische Tätigkeit an Instituten für Lese-Rechtschreibförderung und LRS-Therapie
  • Leitung interdisziplinärer TherapeutInnenteams in ambulanten Reha-Einrichtungen oder medizinischen Versorgungszentren
  • Praxistätigkeit als akademischer Logopäde/ akademische Logopädin mit wissenschaftlicher Kompetenz

Studienplan und Studienschwerpunkte

Der ausbildungsintegrierende Bachelorstudiengang vermittelt einerseits fachliche Kenntnisse zu medizinischen, sprach-, verhaltens- und sozialwissenschaftlichen Grundlagen und andererseits theoretische sowie praktische Fach- und Handlungskompetenzen auf logopädischem/ sprachtherapeutischem Gebiet der Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck-, Kommunikations- und Hörstörungen. Ein fachspezifischer Schwerpunkt des Studiums liegt auf den Störungen des Erwerbs der Laut- und Schriftsprache einschließlich der Störungen des Redeflusses. Dabei erfolgt auch eine kritische Auseinandersetzung mit der Entwicklung, Durchführung und Evaluation von Sprachförderprogrammen für spät sprechende Kinder, sog. Late Talker. Studierenden soll dadurch die Möglichkeit eröffnet werden, im späteren Beruf in der Kindersprache nicht nur therapeutisch, sondern auch im Bereich der gesundheits- und sozialpolitisch geförderten Prävention tätig zu werden.

Ein weiterer fachspezifischer Schwerpunkt liegt auf den neurogen bedingten Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen. Dieser beinhaltet neben fachspezifischen Kenntnissen und Handlungskompetenzen auch fachübergreifende (interdisziplinäre) Kenntnisse aus den Gebieten der Neuropsychologie und Gerontopsychiatrie. Dadurch wird der Tatsache Rechnung getragen, dass die komplexe, moderne neurologische Rehabilitation zunehmend interdisziplinär erfolgt, da durch die Änderung der Altersstruktur der Bevölkerung vermehrt multimorbide PatientInnen behandelt werden müssen, die neben den klassischen sprachlichen Störungsbildern zusätzlich andere Symptome neuropsychologischer und neuropsychiatrischer Erkrankungen bzw. Begleitstörungen aufweisen.

Die Auseinandersetzung mit fachübergreifenden (interdisziplinären) Erkenntnissen der Neurowissenschaften erweitert nicht nur das Faktenwissen der Studierenden, sondern ermöglicht auch einen Wissenstransfer und die selbstständige sowie aktive Entwicklung neuer therapeutischer Interventionen, neue Erkenntnisse zu bewerten und umzusetzen und dadurch später im Beruf fachlich auf dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Entwicklung zu bleiben.

Aktuelle Veränderungen im Gesundheitssystem erfordern zusätzlich eine berufsfeldbezogene Managementkompetenz, um die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Gesundheitsmarkt zu erhöhen. Auf diesem Hintergrund werden den Studierenden neben medizinrechtlichen Grundlagen und betriebswirtschaftlichen Basiskenntnissen erweiterte Kenntnisse über Gesundheits- und Sozialsysteme – auch im internationalen Vergleich, über Organisationspsychologie, Projektmanagement, Moderation und Präsentation vermittelt.

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

  • Allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife gemäß § 60 ThürHG
  • Bestehender Vertrag mit einer staatlich anerkannten SRH - Berufsfachschule für Logopädie in Düsseldorf, Bonn, Heidelberg, Karlsruhe oder Stuttgart

Studienmodell

Ausbildungsintegrierendes Modell:

HochschulabsolventInnen können in sieben Semestern Logopädie studieren und den ersten akademischen Grad "Bachelor of Science" erwerben. Gleichzeitig haben sie bereits nach sechs Semestern ihre Ausbildung zum "Staatlich anerkannten Logopäden" entsprechend des "Gesetzes über den Beruf des Logopäden" sowie der "Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Logopäden" (LogAPrO) abgeschlossen und somit auch einen berufsqualifizierenden Ausbildungsabschluss.

Regelstudiendauer:

  • nach dem 6. Semester: staatlich anerkannter Logopäde / anerkannte Logopädin
  • nach dem 7. Semester (nach erfolgreichem Abschluss des Studiums insgesamt, dem Erstellen einer Bachelorarbeit und einem Kolloquium/ einer Verteidigung): Bachelor of Science/B.Sc.

Standorte und Studienbeginn

  • Düsseldorf: jeweils zum 1. Juli eines Jahres
  • Bonn: jeweils zum 1. Oktober eines Jahres
  • Heidelberg: jeweils zum 1. Oktober eines Jahres
  • Karlsruhe: jeweils zum 1. Oktober eines Jahres
  • Stuttgart: jeweils zum 1. Oktober eines Jahres

Informationsmaterial

Hier können Sie kostenloses Informations­material zu diesem Studiengang direkt vom Bildungsanbieter SRH Hochschule für Gesundheit anfordern. Die angegebenen Daten werden ausschließlich an diesen Bildungsanbieter übermittelt und selbstverständlich nicht an Dritte weiter gegeben.

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Die SRH Hochschule für Gesundheit bildet als private, staatlich anerkannte Hochschule in 19 Bachelor- und Masterstudiengängen Spezialisten für den Wachstumsmarkt Gesundheit aus. Über 1.300 Studierende sind an 7 Campus in Thüringen, Baden- Württemberg und Nordrhein-Westfalen immatrikuliert sowie an 2 Studienzentren in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

Die SRH Hochschule für Gesundheit ist Teil eines großen Netzwerkes – der SRH Gruppe. Im Jahr 1966 als Stiftung Rehabilitation Heidelberg (SRH) gegründet, ist die SRH ein führender Anbieter von Bildungs- und Gesundheitsdienstleistungen mit insgesamt ca. 16.000 Mitarbeitern, die mit 45 Tochterunternehmen an mehr als 60 Standorten deutschlandweit private Hochschulen,

Bildungszentren, Schulen und Krankenhäuser betreibt. Das Ziel der SRH ist es, die Lebensqualität und die Lebenschancen ihrer Kunden zu verbessern. Die SRH Hochschule für Gesundheit ist dabei als Gesundheitshochschule im Gesundheitskonzern eine von mittlerweile 9 Hochschulen / Universitäten mit insgesamt über 12.000 Studierenden.

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