Bachelor Psychologie studieren 191 Bachelor-Studiengänge

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15 Studiengänge

Das Studium Psychologie | Bachelor

Aufbau und Inhalt des Bachelor-Studiums Psychologie

Die Psychologie beobachtet, befragt und misst. Entsprechend umfangreich ist das zu erlernende Methodenrepertoire der empirischen Sozialwissenschaft (z.B. statistische Erhebungs- und Beschreibungsverfahren). Gerade auch der computergestützen Datenanalyse und informationswissenschaftlichen Methoden kommen große Bedeutung zu. Doch die Einstiegsphase hat noch viel mehr zu bieten: Allgemeine und Biologische Psychologie stehen ebenso auf dem Lehrplan wie Persönlichkeits-, Sozial-, Entwicklungs- und Pädagogische Psychologie. Außerdem geht es um psychologische Diagnostik (etwa durch Beobachtung oder im Interview).

Später werden Lerninhalte zur Theorie und praktischen Gestaltung psychologischer Tests angeboten, dazu Klinische Psychologie und Einblicke in die Psychotherapie. Zudem erarbeiten die Studierenden Grundlagen der Psychologie in Wirtschaft und Gesellschaft. Dies geschieht z.B. in Fächern wie Arbeits- oder Technikpsychologie (hier geht es z.B. um möglichst benutzerfreundliche Gestaltung von technischen Geräten oder Software – auch Usability genannt) oder der Psychologie von Organisationen. Einige Studienanbieter lehren auch die Grundzüge der Neurowissenschaften und ihre Bedeutung für die Psychologie, etwa im Bereich des Wahrnehmens und Erkennens oder in der Arbeit mit affektiven Elementen (Gefühle, Triebe, Impulse). Praktika und Praxisprojekte sind meist Teil des Studiums.

Spezielle Vertiefungsrichtungen sind:

Gesundheitspsychologie verbindet psychologische und methodische Komponenten der Psychologie mit Anwendungsgebieten im Gesundheitswesen. Als Vertiefung der allgemeinen Fachrichtung Psychologie beschäftigt sich Gesundheitspsychologie im Speziellen mit den persönlichen Zugängen zu den Themen Gesundheit aber auch Krankheit. Zu den Studieninhalten zählen beispielsweise Psychologische Diagnostik, Klinische Psychologie, Entwicklungspsychologie, Prävention und Gesundheitsförderung oder auch Arbeits- und Organisationspsychologie. Je nach Angebot des jeweiligen Studienganges können Praktika im Studienplan enthalten sein, sodass Studierende in späteren Arbeitsbereichen, wie etwa im Gesundheitswesen, in Unternehmen oder auch in Beratungseinrichtungen Berufserfahrung sammeln können. Zu den Studiengängen.

Kommunikationspsychologie setzt sich mit der facettenreichen Kommunikation sowie deren Implikationen auseinander. Die Vertiefungsrichtung widmet sich dabei nicht nur der Kommunikation zwischen Individuen, sondern auch zwischen Gruppen und Organisationen. Kommunikationspsychologie konzentriert sich auf die vielfältigen Verständigungsprozesse und deren Auswirkungen. Studierende erhalten mit den jeweiligen Studieninhalten sowohl Einblick in die allgemeine Psychologie wie auch in gezielte Kommunikations-relevante Themenbereiche. Dazu können unter anderem (non-)verbale Kommunikation, Rhetorik,  Gesprächsführung, Sozialpsychologie, Interkulturelle Kommunikation oder auch Organisationspsychologie zählen. Zu den Studiengängen.

Im Studium Medienpsychologie erlernen Studierende allgemeine und spezielle Fachkenntnisse der Psychologie mit besonderem Fokus auf Medien. Medienpsychologie beleuchtet die psychologischen Ein- und Auswirkungen der Medien auf den Menschen. Studierende eignen sich dabei unter anderem Wissen in den Bereichen Kommunikations- und Sozialpsychologie, Medienpädagogik, Medienkompetenz und Medienwirkung an. Da Medienpsychologie Studierende befähigt beispielsweise neben der Medien- und Kommunikationsbranche auch in der Wirtschaft, etwa in der Unternehmenskommunikation, tätig zu werden, betrachten Studiengänge auch wirtschaftsspezifische Dimensionen der Medienpsychologie. Zu den Studiengängen.

Wirtschaftspsychologie verbindet Wirtschaftswissenschaften mit Psychologie, wobei das Hauptaugenmerk auf der Anwendung von Psychologie in der Wirtschaft liegt. Aufbauend auf wirtschaftswissenschaftliches Basiswissen beleuchtet Wirtschaftspsychologie die psychologische Perspektive auf verschiedene Wirtschafts- und Unternehmensfelder. Dazu zählen Studieninhalte wie beispielsweise Organisationspsychologie, Markt- und Konsumpsychologie sowie Personalpsychologie, Medien- und Kommunikationspsychologie. Wirtschaftspsychologie verknüpft dabei außerdem auch psychologische Methoden und Kompetenzen mit Management-Know-how. Dementsprechend sind die meisten Studiengänge der Wirtschaftspsychologie anwendungsorientiert aufgebaut und beinhalten praktische Stunden. Überdies erlernen Studierende der Wirtschaftspsychologie Kenntnisse in Business English. Zu den Studiengängen.

Typische Lehrveranstaltungen

  • Kognitive Grundlagen des Verhaltens und Erlebens
  • Entwicklungspsychologie
  • Die Psychologie als Wissenschaft
  • Inter- und intrapersonelle Prozesse
  • Gesundheitspsychologie
  • Sozialpsychologie und Pädagogische Psychologie
  • Differentielle und Persönlichkeitspsychologie
  • Markt-, Werbe- und Medienpsychologie
  • Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie
  • Klinische Psychologie und Psychotherapie
  • Psychologie: Geschichte und Forschungsmethoden
  • Testtheorie und psychologische Diagnostik

Berufsaussichten nach dem Bachelor-Studium Psychologie

AbsolventInnen des Studiums Psychologie werden je nach gewählter Spezialisierungs- bzw. Vertiefungsrichtung in unterschiedlichen Bereichen tätig. Zum Beispiel arbeiten PsychologInnen in der Evaluation und Qualitätssicherung im Bildungswesen, in der Aus-, Fort- und Weiterbildung vor allem im Kontext Erwachsenenbildung, im Personal- und Organisationswesen im öffentlichen Dienst sowie in Wirtschaftsunternehmen, in der Unternehmensberatung, in der Beratung von Organisationen, im Arbeitsschutz, in technischen Prüfgesellschaften, in Rehabilitationseinrichtungen, in der Meinungs- und Marktforschung, in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder psychologischen Beratungsstellen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, nach einem anschließenden postgradualen Studium, die psychotherapeutische Ausbildung zu absolvieren und selbstständig in der Psychotherapie zu arbeiten. Ferner werden PsychologInnen auch in Forschung und Lehre beruflich tätig.

Ist das Bachelor-Studium Psychologie das Richtige für mich?

Jedes Studium stellt spezielle Anforderung an die Studierenden. Für das Psychologie- Studium (Berufsfeld gemäß RIASEC-Modell) sind Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell), Soziale Orientierung und Künstlerische Orientierung von Bedeutung. Mit Studienwahltest & StudienwahlBOX kannst du überprüfen, ob dieses Studium zu dir passt.

Als besonders wichtig gilt dabei die Investigative Orientierung (auch: forschend, intellektuell). Personen dieses Typs versuchen Probleme erforschend und auf intellektueller Ebene zu lösen. Analytisch und methodisch exakt vorgehend, ist ihnen dabei wichtig, dass sie die jeweiligen Zusammenhänge verstehen. Soziale Kontakte sind ihnen nicht allzu wichtig. Die Suche nach schwierigen  Fragestellungen bedeutet ihnen mehr, als Führungsaufgaben zu übernehmen. Auch mögen sie keine Tätigkeiten, die sich wiederholen. Menschen mit dieser Orientierung sind unkonventionell orientiert und bevorzugen Persönlichkeitsmerkmale, die logisch, intellektuell und ehrgeizig ausgerichtet sind.

Ebenso wichtig ist die Soziale Orientierung. Eine hohe soziale Verantwortung und der Drang nach Beachtung und sozialem Austausch zeichnen Menschen mit dieser Orientierung aus. Die Bewältigung von Aufgaben und Problemstellungen geschieht bei ihnen eher emotional und durch soziale Aktivität als rational oder intellektuell. Die Beschäftigung mit technischen oder wissenschaftlichen Belangen ist ihnen zuwider - was sich unter anderem in der der tendenziellen Abneigung gegenüber der Benutzung von Maschinen oder Werkzeugen ausdrückt. Gute verbale und soziale Befähigungen gehen bei diesen Menschen einher mit einem hohen ethischen Anspruch gegenüber sich und ihrer Umwelt.

Und auch die Künstlerische Orientierung spielt für dieses Studium eine Rolle. Menschen mit diesen Eigenschaften bevorzugen Tätigkeiten, die keinem strikten Schema folgen, nicht eindeutig und offen im Ergebnis sind. Mit sprachlicher, musikalischer, bildender oder körperlicher Kreativität schaffen sie Kunstwerke bzw. Produkte oder künstlerische Selbstdarstellungen. Die ästhetische Erfahrung und Herausforderung sind diesen Menschen wichtig, wobei sie komplex strukturierte Probleme und Aufgaben meist ablehnen.

132 Hochschulen mit 191 Bachelor-Studiengängen

Alle (191) DEUTSCHLAND (166) ÖSTERREICH (15) SCHWEIZ (10)
1 1 1 1 21
Cologne Business School (CBS) Business Psychology Köln, Nordrhein-Westfalen
Studiengang 1/2
1 31
Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Medienpsychologie Bielefeld, Nordrhein-Westfalen
Studiengang 1/3
1 1 1 1 41
Hochschule Fresenius Berlin International Business Psychology Berlin, Berlin
Studiengang 1/4
31
Hochschule Fresenius Düsseldorf Psychologie Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen
Studiengang 1/3
1 31
Hochschule Fresenius Hamburg Psychologie Hamburg, Hamburg
Studiengang 1/3
1 1 41
Hochschule Fresenius Köln International Business Psychology Köln, Nordrhein-Westfalen
Studiengang 1/4
31
Hochschule Fresenius München Psychologie München, Bayern
Studiengang 1/3
1 1 1 1 21
Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissensc… Psychologie Krems, Niederösterreich
Studiengang 1/2
1 1 21
MSH Medical School Hamburg Angewandte Psychologie Hamburg, Hamburg
Studiengang 1/2
1 31
SRH Hochschule Heidelberg - Staatlich anerkannte Fachhochsch… Gesundheitspsychologie Heidelberg, Baden-Württemberg
Studiengang 1/3
1
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Studienorte

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Psychologie Bachelor-Studium Karlsruhe (1 Studiengang)

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